Persönlich setze ich mich schon seit Jahren mit dem Thema Mobilfunk auseinander und habe jede Entwicklung in diesem Bereich mitverfolgt. Mitzuverfolgen gibt es in der Tat sehr viel, denn nur wenige Branchen entwickeln sich so schnell wie die Mobilfunkbranche. Noch vor 4 Jahren hätte kaum jemand daran gedacht, dass eine Firma wie Apple ein so erfolgreiches Smartphone wie das iPhone auf den Markt bringen wird, oder dass wir heute das Internet in der Hosentasche mit uns herumtragen.

Um einen kleinen Einblick in eure Gewohnheiten und Ansichten zu bekommen, habe ich nachfolgend eine kleine Umfrage zum Thema Handys und Smartphones zusammengestellt. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mitmachen und die Antworten in den Kommentaren oder auf eurem eigenen Blog veröffentlichen würdet – ein kleiner Hinweis auf die Umfrage bei Twitter wäre natürlich auch toll :)

Falls genug Leute teilnehmen und die Umfrage somit einigermaßen repräsentativ wird, werde ich eure Antworten auswerten und auf m4gic.net die Ergebnisse veröffentlichen. Ich bin auf eure Antworten gespannt!

Hier nun meine Fragen an euch zum Thema Handys und Smartphones:

1. Welche Handys/Smartphones besitzt du?
2. Wann hast du dein erstes Mobiltelefon gekauft?
3. Wie viele Handys/Smartphones hast du seither besessen?
4. Wie häufig wechselst du dein Handy/Smartphone?
5. Wo liegt deine Schmerzgrenze in Puncto Kaufpreis?
6. Nutzt du dein Handy/Smartphone mit Prepaid Karte oder Vertrag?
7. Wie häufig nutzt du das mobile Internet?
8. Tastatur: Touchscreen, physische Tastatur oder beides?
9. Einfaches Handy oder multifunktionales Smartphones?
10. Wie wichtig ist dir die individuelle Erweiterbarkeit deines Handys/Smartphones?
11. In welchem mobilen Betriebssystem siehst du die Zukunft?
12. Welche Entwicklungen erwartest du in den kommenden Jahren im Bereich Mobilfunk?
13. Planst du die Anschaffung eines neuen Handy/Smartphones für das kommende Jahr? Wenn ja, welches?

Meine Antworten:

1. Apple iPhone 3GS und aktuell das Motorola Milestone
2. 1999
3. kann ich leider nicht mehr sagen, aber einige warens ^^
4. im Schnitt einmal pro Jahr
5. ich kaufe meine Mobiltelefone immer subventioniert in Verbindung mit einem Vertrag, somit war mein teuerstes Smartphone bislang das erste iPhone, welches mit Vertrag 399 € gekostet hat
6. Vertrag
7. auf Grund meiner Datenflatrate nutze ich das mobile Internet de facto jeden Tag zum Surfen im Netz, Abrufen von E-Mails oder zum Social Networking
8. auf dem iPhone ist die Touchscreen-Tastatur sehr gut und macht eine physische Tastatur quasi überflüssig. Dennoch habe ich gerade seit ich das Motorola Milestone habe bemerkt, dass eine „echte“ QWERTZ-Tastatur auch ihr Vorzüge hat – zum Beispiel wenn man Handschuhe trägt
9. Smartphone
10. ist eigentlich der wichtigste Faktor überhaupt für mich. Ohne die Möglichkeit Apps herunterzuladen und das Smartphone meinen Bedürfnissen anzupassen, geht für mich der komplette Sinn eines Smartphones verloren
11. zukunftsweisend sind für mich das iPhone OS und Google Android. Beide Betriebssystem haben ein enormes Potential, jedoch auch ihre eigenen Vor- und Nachteile. Das iPhone OS ist in Sachen Vielfalt und Qualität der Apps unschlagbar (derzeit), Google Android ist bedeutend offener, was die Aufnahme neuer Apps angeht.
12. ich rechne damit, dass Smartphones mit Touchscreen allmählich alle anderen Gerätetypen vom Markt verdrängen. Ferner wird sich Google Android als Betriebssystem etablieren und auch das mobile Internet wird in einigen Jahren zum Standard für jedermann werden. Augmented Reality Apps und Social Networking werden ebenfalls immer mehr in den Vordergrund treten.
13. wie in jedem Jahr wird Mitte 2010 das nächste iPhone fällig

Wer heute die Web-App von Twitter aufruft, sollte nicht überrascht sein, wenn er eine „over capacity“-Meldung erhält. Der Grund für die zeitweise Überlastung ist die Veröffentlichung eines neuen und optimierten Designs für Twitter. Natürlich hat man nicht nur am Design gebastelt, sondern auch ein paar neue und nützliche Features eingebaut.

Zum einen hätten wir da das neue Standard-Avatar, welches User besitzen, die sich kein eigenes Avatar ausgesucht haben. Das in meinen Augen hässliche, gesichtsähnliche Standard-Avatar, wurde durch einen „stylischen“ Vogel in verschiedenen Farben ersetzt. Weiter gehts mit einem neugestalteten „Follow“-Button und gleich daneben einem komplett neuen Button, der es erlaubt, einer Person mit einem Klick eine private oder öffentliche Nachricht zu schicken und eine Person zu followen/unfollown bzw. zu blockieren. Eine andere, in meinen Augen sehr coole Neuerungen, betrifft Trending Topics Suche. Hier kann man sich nun nämlich anzeigen lassen, warum gerade dieses Thema „trendy“ ist. Diese Informationen werden übrigens von WhatTheTrend.com bereitgestellt.

Ein durchaus gelungenes Update!

twitter

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Es hat eine Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 10 Zoll, es kostet in der Regel weit unter 500 € und kann alles was ein vollwertiger PC auch kann: das NetBook.
Als Asus im letzten Jahr das sogenannte Eee Subnotebook ankündigte war der Firma wohl selbst noch nicht klar, was für einen Hype sie auslösen würde. Info- und Fansites zu dem „Volksnotebook“ welches sich so gut wie jeder leisten kann, schossen aus dem Boden wie nichts. Als es dann endlich in den Handel kam, kam es bereits in den ersten Tagen zu Lieferschwierigkeiten auf Grund der hohen Nachfrage. Immerhin erhielt man für 300 € bis 400 € ein Notebook, welches abgesehen von der geringen Bildschirmgröße, seinen großen Brüdern in nichts nachstand. WLAN, eine Webcam, Festplatten mit bis zu 80 GB, alles war drin.

Gerade bei den ersten Modellen des Asus Eee wurde von vielen noch die geringe Bildschirmgröße kritisiert, ohne dabei die Tatsache im Auge zu behalten, dass das Gerät als reines Notebook für unterwegs konzipiert wurde und nicht fürs Arbeiten daheim.
Dennoch haben sich sowohl Asus als auch andere Hersteller die dem Trend hin zum Netbook gefolgt sind, die Kritik zu Herzen genommen und die Bildschirmdiagonale auf 8 bis 10 Zoll angehoben. Um einen kurzen Einblick zu erhalten warum ich vom „Siegeszug“ der NetBooks im Titel spreche, hier mal eine kurze Übersicht über NetBooks die in den letzten Wochen angekündigt wurden (jeweils mit Link mit näheren Infos):

Ein Blick in die Liste zeigt deutlich, dass inzwischen alle größeren Hersteller von Notebooks ein NetBook im Sortiment haben: Asus, Acer, Samsung, Toshiba, Lenovo, BenQ, uvm.. Finde ich recht beeindruckend, wenn man bedenkt, dass noch vor ein paar Monaten die einzig nennenswerte Konkurrenz zum Asus Eee, das Acer Aspire One war. Acer war nun sogar einen Schritt schneller als Asus und verkauft sein Aspire One ab November subventioniert im Zusammenhang mit einem Datentarif bei T-Mobile. Die anderen Hersteller werden folgen.

Der Hype und die Nachfrage nach NetBooks sind derzeit riesig, nur warum überhaupt? Gilly hat vorhin im Twitter folgendes geschrieben: „Netbooks = Brauch ich nicht, will ich aber, sollte ich mir nicht kaufen werde ich aber dennoch tun“. Damit beschreibt er in meinen Augen einen der maßgeblichen Faktoren, die zum Erfolg der Sub-Subnotebooks beitragen.
Bei genauerer Betrachtung liegt der Durchschnittspreis der NetBooks zwischen 350 € und 400 €. Normale Notebooks (15,4 Zoll) erhält man inzwischen bereits für 550 €. Nur muss man hier eine ganz klare Unterscheidung treffen: bei dem „normalen“ Notebook für 550 € brauch ich für die Arbeit daheim keinen extra PC, beim NetBook schon. Natürlich wird es nun Leute geben, die sagen, dass sie daheim nur ein NetBook haben, das stellt aber auf keinen Fall die Regel dar.
Somit brauch eigentlich jeder der ein NetBook hat noch einen weiteren Rechner. Nun kann man sich aber die nächste Frage stellen, warum Menschen die bisher mit einem Rechner daheim ausgekommen sind, auf einmal ein NetBook brauchen. Nur weil es jetzt NetBooks gibt, hat man nicht automatisch auch von unterwegs immer was zu erledigen, denn 400 € sind in der heutigen Zeit kein Betrag, den man einfach mal zum Vergnügen kurz ausgibt.
Ich denke, dass die meisten Besitzer eines NetBooks dieses nicht zwingend brauchen, aber von der Vorstellung einen vollwertigen PC quasi immer in der Tasche haben zu können, so begeistert sind, dass sie sich eben ein solches Gerät zulegen. Gerade wenn durch günstigere Datentarife (z.B. MoobiCent)
die Nutzung von UMTS und HSDPA noch erschwinglicher wird, wird so ein NetBook für die inzwischen vom Internet abhängige Gesellschaft immer interessanter.

Wie seht ihr die Sache? Was macht für euch den Erfolg der NetBooks aus bzw. wieso habt ihr/plant ihr die Anschaffung eines Netbooks? Geht es wirklich um eine Notwendigkeit oder spielt vielleicht doch ein gewisser Kultfaktor mit rein?

via bgr.com