Neues Gewand, neues Konzept

Juni 12th, 2012 | Posted by Frank Feil in Allgemein - (4 Comments)

Einige von euch haben sicherlich bemerkt, dass es in den vergangenen Monaten still rund um m4gic.net geworden ist. Das hatte mehrere Gründe, auf die ich einzeln hier auch gar nicht eingehen möchte. Im Jahr 2005 habe ich das Projekt ins Leben gerufen und wie man sieht, lebt es, trotz einiger Hochs und Tiefs, immer noch. In den letzten Wochen haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie das hier alles weitergehen soll und uns dazu entschlossen, zeitgleich mit dem neuen Design, dem Blog einen komplett neuen Fokus zu geben.

Welcher das sein wird, verrät bereits der neue Slogan: Testberichte, Tipps und Tutorials. Künftig wird es hier keine News und Gerüchte mehr geben, sondern nur noch Testberichte, Tipps und Tutorials zu Dingen, die uns gerade so in die Hände kommen. Im Zuge dessen wird sich auch das Spektrum der vorgestellten Produkte deutlich erweitern: auf Facebook habe ich euch bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Fahrbericht über den neuen Audi A6 Allroad Quattro gegeben, Tests zur Parrot Ar.Drone und einem LED-3D-TV samt Heimkino-System stehen ebenfalls schon in den Startlöchern.

Mehr will ich an dieser Stelle auch gar nicht sagen. Wir freuen uns auf viele spannende Diskussionen mit euch und möchten uns bei allen bedanken, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben. Wir sind gespannt, was die Zukunft so mit sich bringt.

Viele Leute haben im Fernsehen oder Internet irgendetwas von einem neuen Google Smartphone, namentlich Google Nexus One, gehört und fragen sich nun was es damit auf sich hat. Zunächst wird für viele wohl wichtig sein, was das Nexus One kann. Hierfür lege ich euch wärmstens diesen Vergleich mit Palm Pre, iPhone 3GS und Motorola Milestone ans Herzen, sowie diesen Nexus One Test Threat – und ja, man kann für das Nexus One Apps herunterladen ;)

Kommen wir zum nächsten Thema: Nexus One kaufen / Import. In der Tat ist das Nexus One noch nicht in Deutschland verfügbar, kann aber theoretisch in den USA bestellt werden. Dies geht aber nicht auf dem herkömmlichen Wege und ist zum Teil mit recht hohen Kosten verbunden. Das Nexus One liegt in den USA umgerechnet bei 370 €. Ein Import dürfte mit allen Gebühren und Zoll wohl zwischen 400 € und 500 € liegen. Alles in allem kommt man so wohl sicherlich schneller an das Nexus One, der Aufwand dürfte sich aber wohl nur für echte Fans lohnen.

In Deutschland kommt das Nexus One in den nächsten Wochen zu Vodafone, was aber nicht bedeutet, dass man das Smartphone nicht auch ohne Vertrag und SIM-Lock kaufen kann.

Für weitere Infos empfehle ich das Nexus One Forum.

Ich habe keine Ahnung mehr, wann ich mein erstes Tweet bei Twitter geschrieben habe, aber es ist schon lange her. Ab und an lese ich in irgendwelchen dubiosen Tweets, dass es Methoden geben soll, wie man 1000 neue Follower pro Tag bekommen kann – und das ganz einfach und ohne Anstrengung. Natürlich ist das Quatsch, sonst hätte ja jeder schon mehrere 1000 Follower. In meiner Zeit als Twitter-User habe ich in diesem Bereich natürlich ebenfalls etwas Erfahrung gesammelt und möchte an dieser Stelle mal die oft gefragte Frage beantworten, wie man denn nun neue und vor allem viele Follower bekommt.

1. seid kreativ, seid besonders, seid außergewöhnlich – wer auf ungewöhnliche Art und Weise twittert (Sprüche, Aussagen, Meinungen) wird für andere Leute interessant und die Follower kommen oft von selbst.

2. seid informativ – nicht jeder kann Worte geschickt und “außergewöhnlich” zusammenreimen, also kann man sich auch einfach durch informative Links zu Artikeln und Videos hervortun, die nicht jeder kennt.

3. seid Experten in eueren Bereichen! Wer einen Blog, eine Website oder ähnliches zu einem bestimmten Thema betreibt (Smartphones, Apple, Politik, Ernährung) und durch Fachwissen glänzt, wird ebenfalls automatisch “Anhänger” finden. Stichwort: Berühmtheit.

4. wem es einfach nur um das schnelle Zugewinnen von neuen Followern geht, der kann natürlich auch einfach unzähligen Leuten folgen, ein paar Tage später bei friendorfollow.com überprüfen wer zurückfolgt und die die dies nicht tun, wieder entfollowen. Warum? Weil ein Account mit Following 2000 und Followers 20 nicht gut aussieht und auf neue Follower nicht gut wirkt.

5. Um neue interessante Leute zu finden, nutzt den Followfriday bei Twitter oder Mr. Tweet, einen wirklich tollen Service, der basierend auf Retweets von Menschen aus eurem eigenen Netzwerk euch neue Leute empfiehlt.

6. Hört sich komisch an, stimmt aber: in den letzten Monaten habe ich immer häufiger beobachtet, dass Accounts die als Avatar ein möglichst “anziehendes” Bild von einer Frau haben, wie von selbst neue Follower bekommen, gerade männliche ;)

Im Endeffekt kann man sagen, dass man sich entweder aus der Masse hervortut und die Follower von selbst kommen, oder man sich diese “erarbeitet”. Wie auch immer: bleibt euch treu!

Ich bin ja nun schon seit Erscheinen des erste iPhone ein riesen Fan davon und würde mein iPhone 3GS auch gegen kein anderes Smartphone eintauschen wollen. Nach ein paar Tagen im Test, muss ich nun allerdings auch beim neuen iPhone 3GS feststellen, dass der Akku mal wieder mehr schlecht als recht ist. Wenn man das iPhone 3GS wirklich nutzt, dann reicht eine Akkuladung höchstens für einen Tag aus und das auch nur, wenn man nicht konstant damit arbeitet. Dies ist vor allem dann ziemlich ärgerlich, wenn man unterwegs ist und gerade keine Steckdose in der Nähe hat.

Aus diesem Grund habe ich mal etwas rumprobiert und will euch hier nun ein paar Tipps geben, wie ihr die Akkulaufzeit eueres iPhone 3GS, iPhone 3G oder iPhone verlängern könnt.

  1. Wie bei jedem Akku, gilt auch beim iPhone die Regel, dass man den Akku immer komplett entladen sollte, bevor man ihn wieder vollständig auflädt. Dies ist nicht zwingend erforderlich, allerdings wirkt es sich doch recht positiv auf die Akkulaufzeit aus. Das Problem an der Sache ist eben nur, dass man morgens nicht mit einer Akkuanzeige von 30 % aus dem Haus gehen kann, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.
  2. Die Killereinstellung beim iPhone 3G und iPhone 3GS ist definitiv das Aktivieren von 3G. Es ist sehr komfortabel mit UMTS bzw. HSDPA im mobilen Internet zu surfen und die Ladezeiten belaufen sich nur auf einen Bruchteil der EDGE-Ladezeiten. Dieser Komfort geht jedoch sehr zu Lasten der Akkulaufzeit, gerade dann, wenn man sich in Gebieten bewegt, in denen abwechselnd 3G und EDGE verfügbar sind und das iPhone ständig zwischen den Netzen hin und her wechselt. Denjenigen unter euch, die sich nicht auf anspruchsvollen Internetseiten herumtreiben, empfehle ich deshalb, beim iPhone standardmäßig 3G zu deaktivieren, es sei denn ihr benötigt es unbedingt.
  3. Genau das gleiche Spiel gilt für die Aktivierung der WiFi-Option. Wenn man unterwegs ist, sucht das iPhone ständig nach zugänglichen WLAN-Netzwerken, was den Akku sehr strapaziert. Ich kenne viele Leute, die einfach zu faul sind, WiFi jedes mal neu zu aktivieren und es deshalb einfach konstant anlassen, sich dann jedoch wundern, wenn der Akku bereits nach ein paar Stunden in die Knie geht. Ausserdem: wenn ich mit HSDPA/UMTS surfe, für was muss ich dann unbedingt noch ein paar kb/s schneller im WLAN unterwegs sein? Bei längeren Touren deshalb: WiFI deaktiveren.
  4. Die Bluetooth-Option ist ein weiterer Stromsauger. Ich selbst kenne das sehr gut, da ich das iPhone in meinem Auto mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung betreibe. Man tendiert leicht dazu, Bluetooth auch nach dem Verlassen des Autos angeschaltet zu lassen, obwohl man es dann gar nicht mehr benötigt. Einen Nutzen bringt es damit keinen mehr, der Akku wird jedoch weiter belastet.
  5. Seit der neuen iPhone OS 3.0 gibt es so genannte Push-Benachrichtigungen. Ich finde jene sehr praktisch, gerade bei ICQ, MSN, Twitter und Co.. Problematisch hierbei ist, dass allein die Aktivierung der Push-Option schon den Akku in Anspruch nimmt. Bekommt man dann noch ständig neue Nachrichten via Push geliefert, kann man die Akkuanzeige förmlich schrumpfen sehen. Man sollte sich deshalb genau überlegen, in wie weit der Einsatz von Push wirklich sinnvoll ist und einen Nutzen bringt.
  6. Beim Notebook denkt so gut wie jeder an die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays zu verringern, wenn die Akkulaufzeit sich gen 0 richtet. Beim iPhone scheinen viele noch nicht einmal zu wissen, dass es diese Option gibt. Und glaubt mir, der Unterschied zwischen der höchsten Helligkeitssstufe und einer Helligkeit von circa 50 % ist riesig – und das nicht in Sachen Lesbarkeit des Displays, sondern in Sachen Akkulaufzeit. Probiert einfach selbst rum und findet die Helligkeit, die für euch akzeptabel ist.

Die oben genannten Tipps sind vor allem an Menschen gerichtet, die Probleme mit der Akkulaufzeit ihres iPhone haben und vielleicht nicht ganz so in der Materie drin sind, wie manch anderer. Ich selbst befolge die Tipps auch nicht immer, aber meistens. Wer 3G, Bluetooth, WLAN und Push aktiviert hat, darf sich nicht wundern, wenn der iPhone-Akku auch mal nach einem halben Tag schon leer ist. Ich hoffe Apple nimmt sich diesem Problem bei der nächsten iPhone-Generation an, denn eine zu geringe Akkulaufzeit, kann auch die tollsten Features eines Smartphones als irrelevant erscheinen lassen.

Zum Schluss noch eine persönliche Anregung: ich lade mein iPhone einfach immer täglich über Nacht auf, so dass es für den Tag voll einsatzfähig ist. Am Ende des Tages ist der Akku dann normalerweise auch wieder bei 10 % angelangt und ihr könnt ihn ruhigen Gewissens wieder voll aufladen. Bei weiteren Fragen steht euch wie immer die Kommentar-Funktion offen.

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