Die neue Xbox wird vorgestellt.

Vor kurzem hat Microsoft auf der Website http://www.xbox.com/de-DE/hub ein Announcement gestellt: Die neue Generation des Xbox wird am 21.05.13 vorgestellt werden. Dabei wird eine Livepräsentation auf Xbox oder Xbox Live dargestellt werden. Für Twitterer gibt es jetzt die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern: Nutz den Hashtag #XboxReveal und Ihr seid dabei!

Wir sind sehr gespannt auf die Präsentation und auf die Leistungen und Anforderungen der “neuen” Xbox, die wir euch dann präsentieren werden.

Die neue Xbox wird vorgestellt.

RHA MA450i 1

Wir hatten ja bereits Kopfhörer aus sämtlichen Preisregionen im Test und in diesem Review möchte ich euch ein weiteres Paar In-Ear-Kopfhörer vorstellen. Sie stammen von RHA. Kennt Ihr nicht? Kannte ich auch nicht, trotzdem nahm ich das Angebot in Paar der MA450i zu testen dankend an.

RHA stammt aus Glasgow (UK) hier findet sich die Hauptzentrale und auch die Entwicklungsabteilung, wo man versucht dem Kunden bestmöglichen Klang zum kleinen Preis zu bieten.

„Sämtliche Produkte, die wir herstellen und vertreiben, wurden entwickelt, um dem Verbraucher bestmöglichen Klang auf professionellstem Standard zu bieten. Sämtliche Eigenschaften, Merkmale und Komponenten sind das Ergebnis intensivster Forschung sowie unserer kompromißlosen Verpflichtung gegenüber Innovation und Qualität.“

RHA

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Im Internet findet man zu hauf viele Dinge, die einem sehr ungewöhnlich und fremd erscheinen. Hier haben wir ein Juwel gefunden, welches auf einer sehr berühmten Indi-Seite vorgestellt wurde, wo man als Endverbraucher Hobbyprojekte oder semiprofessionelle Projekte per Geldspenden finanzieren konnte. Dies geschah auf kickstarter.com.

Was ist Makey Makey? Kurz gesagt, ein Controller, womit man per Kabelkontakte Maus- und Tastatureingaben ausüben kann. Alles, was leitet, kann hierzu benutzt werden. Um es sich praktisch besser vorstellen zu können, sollte man sich auf jeden Fall dieses Video der Entwickler anschauen, um überhaupt zu realisieren, was für Möglichkeiten das Spielzeug bietet:

Makey Makey – Was man alles mit Makey Makey machen kann

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Vor einigen Wochen hat Sony verkündet, dass man sich von Ericsson trennen möchte. Dies heißt natürlich nicht, dass Sony keine neuen Smartphones mehr veröffentlicht. Ganz im Gegenteil. Von nun an werden die neuen Smartphones nur noch unter der Marke Sony verkauft. Und das Erste aus dieser Reihe ist das Sony Xperia S, welches ich für euch getestet habe!

Das neue Flaggschiff von Sony – das Xperia S – verfügt über ein 4,3”-Display, welches über eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln verfügt. Dies entspricht 342 ppi, das iPhone 4(S) verfügt über  326ppi. Meiner Meinung nach, ist die Auflösung mehr als ausreichend. Im Inneren des Xperia S werkelt ein Dual-Core-Prozessor, der mit 1,5 GHz getaktet ist. Somit ist genug Power vorhanden um die alltäglichen Aufgaben zu meistern. Zudem hat man es auch dem Prozessor  verdanken, dass Android auf dem Smartphone sehr flüssig und ohne Verzögerungen läuft. Dies ist aber mittlerweile bei fast allen Smartphones der Fall. Was mir am Design des Gerätes sehr gut gefällt, ist der durchsichtige Balken am unteren Ende des Gerätes. Hier befinden sich die Symbole für die Android-typischen Tasten. Leider sind diese Symbole etwas irreführend, denn die Touch-Tasten befinden sich oberhalb der Leiste. (weiterlesen …)

parrot-ar.drone

Modellflugzeuge faszinieren wohl die meisten von uns, da sie aber in der Regel teuer und vor allem schwer zu bedienen sind, lassen wir am Ende doch die Finger davon. Momentan liegen so genannte Quadrocopter, gemeinhin auch als Drohnen bezeichnet, voll im Trend. Das Beste dabei: einige davon lassen sich sogar ganz bequem mit dem iPad, iPhone oder Android-Smartphone steuern, wie beispielsweise die Parrot AR.Drone.

Einige von euch werden sich sicherlich fragen, warum ich jetzt noch einen Testbericht zur Parrot AR.Drone veröffentliche, die nun auch schon einige Monate alt und deren Nachfolger bereits verfügbar ist. Ganz einfach: ich fand das Thema spannend und Review-Exemplare der Parrot AR.Drone 2.0 waren schlichtweg noch nicht verfügbar. An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an getgoods.de, die mir die Drohne für diesen Test bereitgestellt haben.

Nachdem ich bislang noch nirgends die Gelegenheit dazu hatte, einen Quadrocopter selbst zu fliegen, war ich umso gespannter, als die Parrot Ar.Drone endlich bei mir eintraf. Prinzipiell besteht die Drohne aus drei Elementen: dem Hauptteil mit Motor und Rotoren, sowie einem Outdoor- und einem Indoor-Rumpf. Auf dem Bild oben seht ihr die Indoor-Version, die verhindern soll, dass die Drohne irgendwo aneckt und die Wohnung demoliert, nachfolgend die Outdoor-Variante, die in erster Linie die Widerstandsfähigkeit gegen Windböen erhöhen soll.

Die Einrichtung der Parrot Ar.Drone ist denkbar einfach: Akku einlegen, App für das iPad / iPhone / Android-Smartphone herunterladen, via WiFi verbinden, losfliegen. Die Steuerung ist intuitiv und einfach, zudem lassen sich zusätzliche Parameter, wie etwa die maximale Flughöhe, konfigurieren. Ein weiteres Highlight ist natürlich die Kamera, die Live-Aufnahmen direkt aufs iPhone sendet. Ganz ehrlich: der Spaßfaktor der Parrot Ar.Drone ist extrem hoch und wenn man einmal in der Luft schwebt, möchte man gar nicht mehr landen. Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten.

Zunächst muss man sich vor Augen führen, dass wir hier von einem Spielzeug Gerät sprechen, das rund 300 Euro kostet (inzwischen weniger, da der Nachfolger bereits erhältlich ist). Das erste Problem betrifft die Indoor-Flüge. Man bekommt zwar den Indoor-Rumpf mitgeliefert, der verhindert, dass irgendwas zu Bruch geht, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Drohne einen so starken Wind erzeugt, dass alles durch die Gegend wirbelt. Davon abgesehen sind die Flugwege auch viel zu kurz für wirklich anspruchsvolle Manöver – es sei denn man besitzt eine Villa mit 500 qm.

Also ab nach draußen, die Outdoor-Variante testen. Wie ihr oben gesehen habt, sind die Rotoren nun ungeschützt, was uns zum zweiten Problem bringt. Es ist illusorisch zu glauben, dass die Drohne immer genau das macht, was man will – gerade wenn man mit der Steuerung noch nicht richtig vertraut ist. Das führt dazu, dass Begegnungen mit Bäumen oder anderen Objekten am Anfang an der Tagesordnung liegen. Die Parrot Ar.Drone ist zwar so konzipiert, dass sie extrem robust ist, aber ich muss euch sicherlich nicht erzählen, wie es sich anfühlt, wenn die 300 Euro teure Drohne gegen einen Laternenpfosten knallt und zu Boden geht. Und dann wäre da noch der Wind. Je höher ihr fliegt (theoretisch sind bis zu 50 Meter möglich), desto unberechenbarer wird dieser. Eine kleine Bö reicht dann aus und die Drohne landet im Baum oder in Nachbars Garten. Würde man einen passenden Untertitel für die Parrot Ar.Drone suchen, wäre dieser wohl “Die Angst fliegt mit”.

Nun kann man argumentieren, dass das alles Übungssache ist. Das ist auch richtig. Man kann lernen die Drohne bei Wind präzise zu steuern und auch die Begegnungen mit den Laternenpfosten werden nach und nach weniger. Ein Problem bleibt allerdings bestehen und genau dieses führt auch dazu, dass ich in der Überschrift die Bezeichnung Spielzeug gewählt habe: die Akkulaufzeit. Sage und schreibe 10 Minuten fliegt die Drohne mit einer Akkuladung, danach muss der Akku wieder 1,5 Stunden aufgeladen werden. 10 Minuten! Man kann live mitverfolgen, wie die Akkuanzeige von 100 Prozent auf 15 Prozent runtergeht und die Ar.Drone bald darauf von selbst landet. Somit lohnt es sich noch nicht einmal den Weg auf ein freies Feld anzutreten, auf dem man dann tatsächlich experimentieren könnte, ohne Angst vor Kollisionen haben zu müssen. Selbstverständlich kann man zusätzliche Akkus kaufen (für knapp 26 € pro Stück) und so die Flugzeug erhöhen, aber will man, nachdem man 300 Euro ausgegeben hat, tatsächlich alle 10 Minuten landen müssen, um den Akku zu wechseln?

Wie gesagt, der Spaßfaktor der Parrot Ar.Drone ist sehr hoch, gerade weil sie auch durch die verschiedenen Parameter sehr viele Möglichkeiten bietet. Solange die Flugzeit aber bei 10 Minuten liegt, ist und bleibt sie ein teures Spielzeug.

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Nachdem ich für stereopoly.de bei der internationalen Pressepräsentation des Audi A3 auf Mallorca war und sowohl den neuen Audi A3 als auch das beeindruckende Infotainment-System von Audi testen konnte, habe ich mich dazu entschlossen, hier auf m4gic.net künftig den ein oder anderen Fahrbericht zu veröffentlichten, während ihr bei stereopoly.de die Berichte zum Thema Infotainment findet. Los geht es heute mit dem Audi A6 Allroad Quattro, den mir Audi freundlicherweise für eine Woche zur Verfügung gestellt hat. In dieser Zeit habe ich über 1500 km mit dem Offroader von Audi zurückgelegt.

Der Test des neuen Audi A6 Allroad Quattro war für mich vor allem deshalb interessant, weil ich dem Mix aus Kombi und SUV anfangs recht kritisch gegenüberstand. Wer selbst noch nicht mit dem Kombi-Offroader von Audi unterwegs war, kommt allzu leicht voreilig zu dem Schluss, dass sowas doch keiner braucht. In den sieben Tagen mit dem Allroad Quattro habe ich allerdings schnell festgestellt, dass dieses Modell durchaus seine Daseinsberechtigung hat.

Bevor es losgeht, hier zunächst noch einige Basics zu meinem Testwagen:

  • Audi A6 allroad 3.0 biTDI quattro
  • 6-Zylinder-Dieselmotor
  • 8-Stufen tiptronic
  • 230 kw (313 PS) – der Sprint von 0-100 km/h ist in 5,6 s geschafft
  • Luftfahrwerk mit Audi drive select
  • Nachtsichtassistent
  • Adaptive cruise control
  • Audi side assist
  • Rückfahrkamera
  • Neigungsanzeige
  • MMI Navigation plus
  • Bang & Olufsen Advanced Sound System
Das waren jetzt mal die in meinen Augen wichtigsten Features über die der Testwagen verfügte – die komplette Liste wäre circa vier Mal so lang ;) (weiterlesen …)
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Kopfhörer habe ich schon sehr viele auf bzw. in den Ohren gehabt. Und vor kurzem ist wieder ein Neuer dazu gekommen. Zudem ist es einer, den die meisten von euch noch nicht kennen dürften. Es geht um den Monster Diesel Vektr. Der On-Ear-Kopfhörer ist von Monster (die Firma, die auch Beats by Dr. Dre entwickeln), allerdings wurde der Diesel Vektr, wie der Name schon sagt von Diesel designed. Ich habe auch schon einige Kopfhörer aus der Beats by Dr. Dre-Serie in der Hand gehabt und konnte mich mit diesen nicht wirklich anfreunden, einfach, weil sie mir zu sehr aus Plastik waren und sich auch danach angefühlt haben. Dies ist bei den Diesel Vektr anders. Hier kommt zwar auch ein Kunststoff zum Einsatz, allerdings in Hochglanz-Optik und mit einer hervorragenden Verarbeitung.

Im Lieferumfang befinden sich neben den Kopfhörern an sich auch noch einige kleine Flyer und Anleitungen. Eine kleine Transporttasche und ganz wichtig ein Microfasertuch um die Kopfhörer von Fingerabdrücken zu säubern, denn diese werden magisch angezogen. Kennt man ja schon von anderen Hochglanz-Oberflächen…

Zum Design an sich, sage ich nichts weiter, ist einfach Geschmackssache.

Und mindestens genau so wichtig, wie der Klang – auf den komme ich gleich noch zu sprechen – ist der Tragekomfort. Und der ist bei den Diesel Vektr, wirklich sehr gut, hierzu tragen auch die sehr weichen und angenehmen Ohrpolster ihren Teil bei. Es treten praktisch keine “Druckstellen” auf. Sehr angenehm!

Der Klang ist, wie man es auch schon von den Beats By Dr. Dre kennt sehr basslastig. Zumindest im Vergleich mit anderen Kopfhörern. Dies finde ich aber nicht unangenehm, da ich insgesamt eher basslastige Musik höre. Und das macht mit diesen Kopfhörern wirklich Spaß! Ich habe die Kopfhörer in den letzten Tagen eigentlich fast permanent mit mir herum getragen. Das Gewicht finde ich ok, sie sind kein Leichtgewicht aber auch nicht übermäßig schwer. Wenn man sie verstauen möchte, kann man sie einfach wie auf dem Bild zusammen klappen und schon nehmen sie nicht mehr all zu viel Platz weg.

Das Kabel kann man abnehmen. Es verfügt auf beiden Seiten über einen 3,5mm Klinken-Stecker. Das Kabel ist in einem ähnlichen Design wie die Kopfhörer gehalten. Des Weiteren ist auch einen kleine Fernbedienung mit Mikrofon integriert, hier kann man leider nur zwischen den Liedern springen, pausieren, oder ein Telefonat annehmen. Hier fehlt mir ganz klar, dass man die Lautstärke ändern kann. So weit ich weiß, wird es auch kein anderes Kabel geben, das diese Funktion nachrüstet.

Alles in allem finde ich die Kopfhörer wirklich sehr gelungen und benutze sie momentan als meine “Hauptkopfhörer”, die ich immer dabei habe. Die Monster Diesel Vektr werden wahrscheinlich im Mai zuerst in Diesel-Stores und dann auch in allen anderen Läden erhältlich sein. Der Preis wird bei ca. 249,99€ liegen…

FiftyThree.Inc hat mit Paper seit einigen Tagen eine ernst zunehmende iPad-Zeichenanwendung im App Store. Unter dem Twitter-Hashtag #MadewithPaper finden sich bereits unzählige grandiose Bilder. The Verge spendiert der neuen App und dem dahinterstehenden Entwickler Team ein mehrseitiges Spezial. Interessant: Die Entwickler sind ehemalige Microsoft Mitarbeiter, die bereits an Microsoft Office und dem Microsoft Courier arbeiteten.

Das Konzept der App ist simpel: Die App ist mit einem Zeichenstift für das iPad gratis im App Store erhältlich. Weitere Stifte wie Sketch, Outline, Write und Color lassen sich für jeweils 1,59 € erwerben. Alle Stifte zusammen kosten 5,99 €. Die Farbauswahl ist derzeit auf 9 Farben beschränkt. Besonders das minimalistische Design und die intuitive Bedienung sind meiner Meinung nach für das sehr gute Gesamtkonzept verantwortlich.

Einzelne Bilder lassen sich als JPEG-Dateien aus Paper auf Twitter, Facebook und Tumblr teilen oder ganz klassisch per E-Mail versenden. Die letzten 20 Pinselstriche lassen sich durch eine Zwei-Finger-Geste rückgängig machen und ergänzen die gelungene UI. Eine Anpassung an die neuste iPad Version mit hochauflösenden Grafiken ist selbstverständlich. Die App ist im App Store kostenlos erhältlich. (weiterlesen …)

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Bereits im Januar habe ich angekündigt, dass ich das Samsung Galaxy Nexus für eine längere Zeit testen werde – vor allem dessen Alltagstauglichkeit. Einen Monat hat mich das Android-Smartphone nun zusammen mit dem iPhone 4S durch London begleitet. Heute nun der abschließende Erfahrungsbericht.

Bevor es losgeht ein Dankeschön an das Team von getgoods.de für das Samsung Galaxy Nexus, das mir diesen Praxistest überhaupt erst ermöglicht hat. Wie ihr bereits dem Teaser entnehmen könnt, soll es hier heute nicht um darum gehen, jedes technische Feature bis ins kleinste Detail hinein zu beleuchten, denn dazu finden sich schon tausendfach Berichte im Netz. Mir geht es vielmehr darum, auf den praktischen Nutzen eines Android-Smartphones mit 4,65 Zoll Display einzugehen, denn genau darauf beziehen sich sehr viele Fragen, die mir in den vergangenen Wochen gestellt wurden.

Das Äußere des Samsung Galaxy Nexus erscheint auf den ersten Blick recht schlicht und die Tatsache, dass die sonst physischen Android-typischen Tasten erst beim Einschalten als virtuelle Tasten erscheinen, lässt die Oberfläche optisch zu einer Einheit verschmelzen. Mit was ich mich absolut gar nicht anfreunden kann – und das gilt gleichermaßen für andere Modelle der Galaxy-Reihe – ist die Akkuabdeckung. Diese sieht zwar gut aus, ist aber schlichtweg unpraktisch beim Öffnen und Schließen. Gerade wenn man ab und an die SIM-Karte wechselt, treibt einem der Mechanismus zur Verzweiflung.

Wenden wir uns nun der Akkulaufzeit zu, die gerade bei High-End-Smartphones eine wichtige Rolle spielt. Ich bin der Meinung, dass Samsung hier gute Arbeit geleistet hat. Das heißt für mich: man kommt mit einer Akkuladung, aktiviertem WiFi, 3G und 60 % Displayhelligkeit gerade so durch den Tag. Man darf sich hier keinen Illusionen hingeben und genau das passiert so oft, wenn Leute auf mich zukommen und nostalgisch über ihr Nokia 3330 sprechen, das doch fast eine Woche mit einer Akkuladung ausgekommen ist. Beim Samsung Galaxy Nexus findet sich ein Super AMOLED-Display mit 4,65 Zoll und ein 1,2-GHz Dual-Core-Prozessor. All das will erst einmal mit Energie versorgt werden. Dabei muss man ganz klar sagen: der größte Akkukiller ist das Display. Wer hier auf volle Helligkeit setzt und dann auch noch einen Film schaut oder längere Zeit das Internet unsicher macht, der wird sich bereits nach einem halben Tag mit Rauchzeichen oder Brieftauben verständigen müssen. Hier gilt es Kompromisse zu finden. Das gilt übrigens für jedes Smartphone, egal welcher Couleur. Von der Vorstellung, mit einer Akkuladung mehrere Tage auszukommen, muss man sich verabschieden – oder das Smartphone daheim liegen lassen.

Nun der wichtigste Punkt: die Größe. 67,94 x 135,5 x 8,94 mm – das sind die offiziellen Maße des Samsung Galaxy Nexus. Auch während meiner Zeit in London wurde ich ab und an mit der Frage konfrontiert, ob 4,65 Zoll denn nicht zu groß und im Alltag eher unpraktisch sind – gerade wenn mein iPhone 4S neben dem Nexus lag. Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das großzügige Display hat ohne Frage seine Vorteile, gerade wenn man mit dem Smartphone arbeitet, E-Mails schreibt und viel im Internet unterwegs ist. Der Nachteil der sich daraus ergibt, nämlich die vergleichsweise riesigen Maße des Smartphones, stellt für viele vielleicht gar keinen Nachteil dar. Mir persönlich ist das Galaxy Nexus zu groß, denn gerade in der Hosentasche stört es teilweise schon sehr, aber das ist rein subjektiv. Ich gebe euch an dieser Stellung die Empfehlung, die ich den Leuten sonst auch gebe: schaut euch das Gerät im Laden an, probiert es aus und macht euch selbst ein Bild. Man sollte nie ein Smartphone kaufen, das man zuvor nur auf Bildern gesehen hat. Und vor allem: was macht ihr mit eurem Smartphone? Für SMS und Facebook bedarf es keinen 4,65 Zoll.

Abschließend noch ein paar Worte zu Google Android. Im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Smartphones kommt das Samsung Galaxy Nexus stets mit der neuesten Version von Google Android daher, in diesem Fall Ice Cream Sandwich. Genau das ist auch der Grund, warum ich jedem, der über den Kauf eines Android-Smartphones nachdenkt, das Galaxy Nexus uneingeschränkt empfehlen kann. Die Zugehörigkeit zur Nexus-Reihe stellt sicher, dass zumindest in den kommenden 1,5 Jahren die jeweiligen Updates zeitnah auf eurem Smartphone eintreffen sollten. Diesen Luxus gibt es sonst nirgends. Die Hersteller und Google überschlagen sich zwar mit Versprechen, dass Updates künftig wesentlich schneller und zuverlässiger bereit gestellt werden sollen, geändert hat sich allerdings nichts. Im Gegenteil. Wer im Oktober 2011 ein Android-Smartphone gekauft hat, muss bei einigen Herstellern bis August 2012 warten um Ice Cream Sandwich zu bekommen. In meinen Augen niemandem zumutbar. Und ja, mir ist bewusst, dass es auch andere Wege gibt, um an ein Update zukommen, aber die meisten Nutzer möchten ihr Android-Smartphone nicht rooten und einen Garantieverlust in Kauf nehmen.

Damit bin ich auch schon am Ende angelangt. Bei GetGoods.de gibt es das Samsung Galaxy Nexus derzeit für 499 Euro, ein angemessener Preis, für ein gelungenes Smartphone. Wer Spaß an Google Android hat und Wert auf ein großes und erstklassiges Display legt, der wird das Galaxy Nexus lieben.

Anmerkung: die schwarze Version gibt es bereit fürs 418 Euro! Danke an die Kommentatoren für den Hinweis!

Teufel 1

Es gibt viele Soundsysteme für die iDevices von Apple. Die Preise reichen hier von 50 bis zu mehreren hundert Euro. Da ich bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen mit Teufel gemacht habe, habe ich mir das noch relativ neue iTeufel Magnum zukommen lassen. Dieses Soundsystem, das in der oberen Liga spielt, bietet aber weitaus mehr als nur die einfache Wiedergabe über ein iPhone/iPod Touch. Neben einem UKW-Empfänger und einer Weckfunktion ist auch ein Bluetooth-Modul integriert. Somit hat man auch die Möglichkeit, ein beliebiges Bluetooth-Gerät mit dem System zu verbinden und zu nutzen. Des Weiteren ist natürlich auch ein AUX-Eingang mit an Board, damit man auch mal ein Gerät anschließen kann, das über keinen Dock-Connector verfügt.

Ich finde das kabellose Übertragen von Musik sehr praktisch, denn irgendwie ist es viel angenehmer, wenn man nebenbei auch noch auf dem Smartphone Mails lesen, SMS schreiben oder sonst etwas machen kann, als wenn es die ganze Zeit nur in der Dockingstation steht. Einen Nachteil hat die Bluetoothübertragung: sie ist zum einen auf eine gewisse Distanz beschränkt und zum anderen zieht die Bluetoothfunktion den Akku relativ schnell leer. Dennoch finde ich diese Funktion praktisch, zumal auch die Qualität nicht unter der Funkverbindung leidet. Somit ist die Möglichkeit der kabellosen Übertragung auf jeden Fall ein Pluspunkt! Bei mir ist die Verbindung auch mit einem Unterschied von einer Etage nicht abgerissen. Wenn man sich einmal zu weit entfernt, reißt die Verbindung zwar ab, sie fängt sich aber auch wieder, sobald man wieder nah genug an dem iTeufel ist.

Im Lieferumfang befindet sich neben einer Anleitung und dem Lautsprecher an sich auch noch eine Fernbedienung, leider ist diese suboptimal. Sie ist sehr klein und flach (Checkkartenformat) und wirkt somit auch nicht sonderlich wertig. Aus diesem Grund, passt sie auch überhaupt nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des iTeufel Magnum. Hier sollte Teufel auf jeden Fall nachbessern. Meinetwegen, kann der Lautsprecher dann auch zehn Euro teurer sein.

Neben der Bluetoothfunktion hat der iTeufel Magnum natürlich auch ein Dock, in das sich dank Adaptern fast jedes iPod-Modell einsetzen lässt. Ist hier ein iPod mit Video-Funktion eingesetzt, kann man über den an der Rückseite angebrachten Video-Ausgang das Video

Signal mit einem Cinchkabel abgreifen und beispielsweise an einen Fernseher anschließen und somit die Videos auf dem iPhone auf dem Fernseher schauen und dabei den iTeufel Magnum als Lautsprecher nutzen. Der Klang ist sehr angenehm und man wundert sich, was alles aus diesem kleinen Kasten raus kommt. Das finde ich schon sehr beachtlich, was Teufel hier gebaut hat. Vor allem aber, in welche kleinen Gehäuse die Technik für so einen großen Sound Platz findet. Wie man es bereits von Teufel gewöhnt ist, ist der Klang relativ basslastig, dies lässt sich aber auch einstellen. Meiner Meinung nach, kann man mit dem System auch schon mal einen etwas größeren Raum beschallen, genug Power bietet der iTeufel Magnum auf jeden Fall. Auch bei der Verarbeitung lässt Teufel sich nicht lumpen. Die ist wie gewohnt sehr hochwertig. Dies darf man bei einem Preis von 399€ aber durchaus auch erwarten. Die Klavierlackoptik wirkt edel aber leider zieht sie auch den Staub magisch an. Dies ist aber ein altbekanntes Problem. Des Weiteren findet man auf der Front ein Teufel-Logo, das, wenn der Lautsprecher ausgeschaltet ist, Rot und wenn er eingeschaltet ist Blau leuchtet. Auch das Display, dass oberhalb des Logos angebracht ist, verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung. Hier wird der aktuell gewählte Modus bzw. im Bluetooth-Modus wird das aktuell verbundene Gerät angezeigt.

Auf der Oberseite findet man die wichtigsten Steuerelemente. Darunter sind auch Lauter, Leiser, Ein-/Ausschalter und der Modusknopf. Hier hätte ich mir auch einen Knopf gewünscht, um den Lautsprecher in den pairing-mode zu versetzen, denn dies kann man nur mit der Fernbedienung machen.

Pro:
• Guter Klang
• Sehr gute Verarbeitung

Contra:
• Schlechte Fernbedienung

Fazit:
Alles in allem, richtet sich das iTeufel Magnum an Menschen, die Musik eher nebenher laufen haben. Aber ab und an auch gerne mal etwas lauter hören, denn wenn ich Musik wirklich genießen will, möchte ich sie auch gerne mit Stereo-Ton hören. Dabei ist der Klang aber, wie bei Teufel üblich, auf einem sehr hohen Niveau.