Gepostet von Ferris | Keine Kommentare
Monster Diesel Vektr – Designkopfhörer mit ordentlich Power [Test]
Kopfhörer habe ich schon sehr viele auf bzw. in den Ohren gehabt. Und vor kurzem ist wieder ein Neuer dazu gekommen. Zudem ist es einer, den die meisten von euch noch nicht kennen dürften. Es geht um den Monster Diesel Vektr. Der On-Ear-Kopfhörer ist von Monster (die Firma, die auch Beats by Dr. Dre entwickeln), allerdings wurde der Diesel Vektr, wie der Name schon sagt von Diesel designed. Ich habe auch schon einige Kopfhörer aus der Beats by Dr. Dre-Serie in der Hand gehabt und konnte mich mit diesen nicht wirklich anfreunden, einfach, weil sie mir zu sehr aus Plastik waren und sich auch danach angefühlt haben. Dies ist bei den Diesel Vektr anders. Hier kommt zwar auch ein Kunststoff zum Einsatz, allerdings in Hochglanz-Optik und mit einer hervorragenden Verarbeitung.
Im Lieferumfang befinden sich neben den Kopfhörern an sich auch noch einige kleine Flyer und Anleitungen. Eine kleine Transporttasche und ganz wichtig ein Microfasertuch um die Kopfhörer von Fingerabdrücken zu säubern, denn diese werden magisch angezogen. Kennt man ja schon von anderen Hochglanz-Oberflächen…
Zum Design an sich, sage ich nichts weiter, ist einfach Geschmackssache.
Und mindestens genau so wichtig, wie der Klang – auf den komme ich gleich noch zu sprechen – ist der Tragekomfort. Und der ist bei den Diesel Vektr, wirklich sehr gut, hierzu tragen auch die sehr weichen und angenehmen Ohrpolster ihren Teil bei. Es treten praktisch keine “Druckstellen” auf. Sehr angenehm!
Der Klang ist, wie man es auch schon von den Beats By Dr. Dre kennt sehr basslastig. Zumindest im Vergleich mit anderen Kopfhörern. Dies finde ich aber nicht unangenehm, da ich insgesamt eher basslastige Musik höre. Und das macht mit diesen Kopfhörern wirklich Spaß! Ich habe die Kopfhörer in den letzten Tagen eigentlich fast permanent mit mir herum getragen. Das Gewicht finde ich ok, sie sind kein Leichtgewicht aber auch nicht übermäßig schwer. Wenn man sie verstauen möchte, kann man sie einfach wie auf dem Bild zusammen klappen und schon nehmen sie nicht mehr all zu viel Platz weg.
Das Kabel kann man abnehmen. Es verfügt auf beiden Seiten über einen 3,5mm Klinken-Stecker. Das Kabel ist in einem ähnlichen Design wie die Kopfhörer gehalten. Des Weiteren ist auch einen kleine Fernbedienung mit Mikrofon integriert, hier kann man leider nur zwischen den Liedern springen, pausieren, oder ein Telefonat annehmen. Hier fehlt mir ganz klar, dass man die Lautstärke ändern kann. So weit ich weiß, wird es auch kein anderes Kabel geben, das diese Funktion nachrüstet.
Alles in allem finde ich die Kopfhörer wirklich sehr gelungen und benutze sie momentan als meine “Hauptkopfhörer”, die ich immer dabei habe. Die Monster Diesel Vektr werden wahrscheinlich im Mai zuerst in Diesel-Stores und dann auch in allen anderen Läden erhältlich sein. Der Preis wird bei ca. 249,99€ liegen…
Gepostet von f4bi4n | Keine Kommentare
Ideen auf dem iPad mit Paper von FiftyThree festhalten
FiftyThree.Inc hat mit Paper seit einigen Tagen eine ernst zunehmende iPad-Zeichenanwendung im App Store. Unter dem Twitter-Hashtag #MadewithPaper finden sich bereits unzählige grandiose Bilder. The Verge spendiert der neuen App und dem dahinterstehenden Entwickler Team ein mehrseitiges Spezial. Interessant: Die Entwickler sind ehemalige Microsoft Mitarbeiter, die bereits an Microsoft Office und dem Microsoft Courier arbeiteten.

Das Konzept der App ist simpel: Die App ist mit einem Zeichenstift für das iPad gratis im App Store erhältlich. Weitere Stifte wie Sketch, Outline, Write und Color lassen sich für jeweils 1,59 € erwerben. Alle Stifte zusammen kosten 5,99 €. Die Farbauswahl ist derzeit auf 9 Farben beschränkt. Besonders das minimalistische Design und die intuitive Bedienung sind meiner Meinung nach für das sehr gute Gesamtkonzept verantwortlich.
Einzelne Bilder lassen sich als JPEG-Dateien aus Paper auf Twitter, Facebook und Tumblr teilen oder ganz klassisch per E-Mail versenden. Die letzten 20 Pinselstriche lassen sich durch eine Zwei-Finger-Geste rückgängig machen und ergänzen die gelungene UI. Eine Anpassung an die neuste iPad Version mit hochauflösenden Grafiken ist selbstverständlich. Die App ist im App Store kostenlos erhältlich.
mehrGepostet von Frank Feil | 11 Kommentare
Unterwegs mit dem Samsung Galaxy Nexus – ein Erfahrungsbericht
Bereits im Januar habe ich angekündigt, dass ich das Samsung Galaxy Nexus für eine längere Zeit testen werde – vor allem dessen Alltagstauglichkeit. Einen Monat hat mich das Android-Smartphone nun zusammen mit dem iPhone 4S durch London begleitet. Heute nun der abschließende Erfahrungsbericht.
Bevor es losgeht ein Dankeschön an das Team von getgoods.de für das Samsung Galaxy Nexus, das mir diesen Praxistest überhaupt erst ermöglicht hat. Wie ihr bereits dem Teaser entnehmen könnt, soll es hier heute nicht um darum gehen, jedes technische Feature bis ins kleinste Detail hinein zu beleuchten, denn dazu finden sich schon tausendfach Berichte im Netz. Mir geht es vielmehr darum, auf den praktischen Nutzen eines Android-Smartphones mit 4,65 Zoll Display einzugehen, denn genau darauf beziehen sich sehr viele Fragen, die mir in den vergangenen Wochen gestellt wurden.
Das Äußere des Samsung Galaxy Nexus erscheint auf den ersten Blick recht schlicht und die Tatsache, dass die sonst physischen Android-typischen Tasten erst beim Einschalten als virtuelle Tasten erscheinen, lässt die Oberfläche optisch zu einer Einheit verschmelzen. Mit was ich mich absolut gar nicht anfreunden kann – und das gilt gleichermaßen für andere Modelle der Galaxy-Reihe – ist die Akkuabdeckung. Diese sieht zwar gut aus, ist aber schlichtweg unpraktisch beim Öffnen und Schließen. Gerade wenn man ab und an die SIM-Karte wechselt, treibt einem der Mechanismus zur Verzweiflung.
Wenden wir uns nun der Akkulaufzeit zu, die gerade bei High-End-Smartphones eine wichtige Rolle spielt. Ich bin der Meinung, dass Samsung hier gute Arbeit geleistet hat. Das heißt für mich: man kommt mit einer Akkuladung, aktiviertem WiFi, 3G und 60 % Displayhelligkeit gerade so durch den Tag. Man darf sich hier keinen Illusionen hingeben und genau das passiert so oft, wenn Leute auf mich zukommen und nostalgisch über ihr Nokia 3330 sprechen, das doch fast eine Woche mit einer Akkuladung ausgekommen ist. Beim Samsung Galaxy Nexus findet sich ein Super AMOLED-Display mit 4,65 Zoll und ein 1,2-GHz Dual-Core-Prozessor. All das will erst einmal mit Energie versorgt werden. Dabei muss man ganz klar sagen: der größte Akkukiller ist das Display. Wer hier auf volle Helligkeit setzt und dann auch noch einen Film schaut oder längere Zeit das Internet unsicher macht, der wird sich bereits nach einem halben Tag mit Rauchzeichen oder Brieftauben verständigen müssen. Hier gilt es Kompromisse zu finden. Das gilt übrigens für jedes Smartphone, egal welcher Couleur. Von der Vorstellung, mit einer Akkuladung mehrere Tage auszukommen, muss man sich verabschieden – oder das Smartphone daheim liegen lassen.
Nun der wichtigste Punkt: die Größe. 67,94 x 135,5 x 8,94 mm – das sind die offiziellen Maße des Samsung Galaxy Nexus. Auch während meiner Zeit in London wurde ich ab und an mit der Frage konfrontiert, ob 4,65 Zoll denn nicht zu groß und im Alltag eher unpraktisch sind – gerade wenn mein iPhone 4S neben dem Nexus lag. Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das großzügige Display hat ohne Frage seine Vorteile, gerade wenn man mit dem Smartphone arbeitet, E-Mails schreibt und viel im Internet unterwegs ist. Der Nachteil der sich daraus ergibt, nämlich die vergleichsweise riesigen Maße des Smartphones, stellt für viele vielleicht gar keinen Nachteil dar. Mir persönlich ist das Galaxy Nexus zu groß, denn gerade in der Hosentasche stört es teilweise schon sehr, aber das ist rein subjektiv. Ich gebe euch an dieser Stellung die Empfehlung, die ich den Leuten sonst auch gebe: schaut euch das Gerät im Laden an, probiert es aus und macht euch selbst ein Bild. Man sollte nie ein Smartphone kaufen, das man zuvor nur auf Bildern gesehen hat. Und vor allem: was macht ihr mit eurem Smartphone? Für SMS und Facebook bedarf es keinen 4,65 Zoll.
Abschließend noch ein paar Worte zu Google Android. Im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Smartphones kommt das Samsung Galaxy Nexus stets mit der neuesten Version von Google Android daher, in diesem Fall Ice Cream Sandwich. Genau das ist auch der Grund, warum ich jedem, der über den Kauf eines Android-Smartphones nachdenkt, das Galaxy Nexus uneingeschränkt empfehlen kann. Die Zugehörigkeit zur Nexus-Reihe stellt sicher, dass zumindest in den kommenden 1,5 Jahren die jeweiligen Updates zeitnah auf eurem Smartphone eintreffen sollten. Diesen Luxus gibt es sonst nirgends. Die Hersteller und Google überschlagen sich zwar mit Versprechen, dass Updates künftig wesentlich schneller und zuverlässiger bereit gestellt werden sollen, geändert hat sich allerdings nichts. Im Gegenteil. Wer im Oktober 2011 ein Android-Smartphone gekauft hat, muss bei einigen Herstellern bis August 2012 warten um Ice Cream Sandwich zu bekommen. In meinen Augen niemandem zumutbar. Und ja, mir ist bewusst, dass es auch andere Wege gibt, um an ein Update zukommen, aber die meisten Nutzer möchten ihr Android-Smartphone nicht rooten und einen Garantieverlust in Kauf nehmen.
Damit bin ich auch schon am Ende angelangt. Bei GetGoods.de gibt es das Samsung Galaxy Nexus derzeit für 499 Euro, ein angemessener Preis, für ein gelungenes Smartphone. Wer Spaß an Google Android hat und Wert auf ein großes und erstklassiges Display legt, der wird das Galaxy Nexus lieben.
Anmerkung: die schwarze Version gibt es bereit fürs 418 Euro! Danke an die Kommentatoren für den Hinweis!
mehrGepostet von Ferris | 2 Kommentare
Review: iTeufel Magnum – kleiner Power Lautsprecher
Es gibt viele Soundsysteme für die iDevices von Apple. Die Preise reichen hier von 50 bis zu mehreren hundert Euro. Da ich bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen mit Teufel gemacht habe, habe ich mir das noch relativ neue iTeufel Magnum zukommen lassen. Dieses Soundsystem, das in der oberen Liga spielt, bietet aber weitaus mehr als nur die einfache Wiedergabe über ein iPhone/iPod Touch. Neben einem UKW-Empfänger und einer Weckfunktion ist auch ein Bluetooth-Modul integriert. Somit hat man auch die Möglichkeit, ein beliebiges Bluetooth-Gerät mit dem System zu verbinden und zu nutzen. Des Weiteren ist natürlich auch ein AUX-Eingang mit an Board, damit man auch mal ein Gerät anschließen kann, das über keinen Dock-Connector verfügt.
Ich finde das kabellose Übertragen von Musik sehr praktisch, denn irgendwie ist es viel angenehmer, wenn man nebenbei auch noch auf dem Smartphone Mails lesen, SMS schreiben oder sonst etwas machen kann, als wenn es die ganze Zeit nur in der Dockingstation steht. Einen Nachteil hat die Bluetoothübertragung: sie ist zum einen auf eine gewisse Distanz beschränkt und zum anderen zieht die Bluetoothfunktion den Akku relativ schnell leer. Dennoch finde ich diese Funktion praktisch, zumal auch die Qualität nicht unter der Funkverbindung leidet. Somit ist die Möglichkeit der kabellosen Übertragung auf jeden Fall ein Pluspunkt! Bei mir ist die Verbindung auch mit einem Unterschied von einer Etage nicht abgerissen. Wenn man sich einmal zu weit entfernt, reißt die Verbindung zwar ab, sie fängt sich aber auch wieder, sobald man wieder nah genug an dem iTeufel ist.
Im Lieferumfang befindet sich neben einer Anleitung und dem Lautsprecher an sich auch noch eine Fernbedienung, leider ist diese suboptimal. Sie ist sehr klein und flach (Checkkartenformat) und wirkt somit auch nicht sonderlich wertig. Aus diesem Grund, passt sie auch überhaupt nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des iTeufel Magnum. Hier sollte Teufel auf jeden Fall nachbessern. Meinetwegen, kann der Lautsprecher dann auch zehn Euro teurer sein.
Neben der Bluetoothfunktion hat der iTeufel Magnum natürlich auch ein Dock, in das sich dank Adaptern fast jedes iPod-Modell einsetzen lässt. Ist hier ein iPod mit Video-Funktion eingesetzt, kann man über den an der Rückseite angebrachten Video-Ausgang das Video
Signal mit einem Cinchkabel abgreifen und beispielsweise an einen Fernseher anschließen und somit die Videos auf dem iPhone auf dem Fernseher schauen und dabei den iTeufel Magnum als Lautsprecher nutzen. Der Klang ist sehr angenehm und man wundert sich, was alles aus diesem kleinen Kasten raus kommt. Das finde ich schon sehr beachtlich, was Teufel hier gebaut hat. Vor allem aber, in welche kleinen Gehäuse die Technik für so einen großen Sound Platz findet. Wie man es bereits von Teufel gewöhnt ist, ist der Klang relativ basslastig, dies lässt sich aber auch einstellen. Meiner Meinung nach, kann man mit dem System auch schon mal einen etwas größeren Raum beschallen, genug Power bietet der iTeufel Magnum auf jeden Fall. Auch bei der Verarbeitung lässt Teufel sich nicht lumpen. Die ist wie gewohnt sehr hochwertig. Dies darf man bei einem Preis von 399€ aber durchaus auch erwarten. Die Klavierlackoptik wirkt edel aber leider zieht sie auch den Staub magisch an. Dies ist aber ein altbekanntes Problem. Des Weiteren findet man auf der Front ein Teufel-Logo, das, wenn der Lautsprecher ausgeschaltet ist, Rot und wenn er eingeschaltet ist Blau leuchtet. Auch das Display, dass oberhalb des Logos angebracht ist, verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung. Hier wird der aktuell gewählte Modus bzw. im Bluetooth-Modus wird das aktuell verbundene Gerät angezeigt.
Auf der Oberseite findet man die wichtigsten Steuerelemente. Darunter sind auch Lauter, Leiser, Ein-/Ausschalter und der Modusknopf. Hier hätte ich mir auch einen Knopf gewünscht, um den Lautsprecher in den pairing-mode zu versetzen, denn dies kann man nur mit der Fernbedienung machen.
Pro:
• Guter Klang
• Sehr gute Verarbeitung
Contra:
• Schlechte Fernbedienung
Fazit:
Alles in allem, richtet sich das iTeufel Magnum an Menschen, die Musik eher nebenher laufen haben. Aber ab und an auch gerne mal etwas lauter hören, denn wenn ich Musik wirklich genießen will, möchte ich sie auch gerne mit Stereo-Ton hören. Dabei ist der Klang aber, wie bei Teufel üblich, auf einem sehr hohen Niveau.
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Sony Ericsson Xperia Arc S: Ein gelungenes Mittel-Klasse-Smartphone [Review]
Ich hatte in den vergangenen drei Wochen das Sony Ericsson Xperia Arc S für euch zum Testen hier. Heute gibt es nun meinen persönlichen Erfahrungsbericht.
Das Arc S kommt in einer kleinen Verpackung daher, die in meinem Fall Rot und Weiß war. Wenn ihr sie öffnet, seht ihr zuerst das Smartphone. Darunter befinden sich ein USB- Kabel, ein Netzteil, ein paar Kopfhörer und eine kurze Anleitung. Das war es auch schon. Ich hätte es gut gefunden, wenn auch ein HDMI-Kabel im Lieferumfang gewesen wäre, aber man kann ja nicht alles haben.
Wenn man das Sony Ericsson Arc S zum ersten Mal in der Hand hat, fällt auf, dass es sehr leicht ist. Dies bestätigt auch ein Blick in die technischen Daten. Denn es wiegt nur 117g. Das ist meiner Meinung nach sehr leicht, gerade in Anbetracht der Größe. Allerdings ist das niedrige Gewicht nur möglich, da Sony Ericsson beim Gehäuse auf Plastik gesetzt hat. Die Verarbeitung ist dennoch gut und das Smartphone wirkt insgesamt recht wertig.
Auch die restliche Ausstattung kann sich sehen lassen. Es ist ein 4,2“-Display mit einer Auflösung von 854×480 Pixeln verbaut. Im Inneren werkelt ein 1,4GHz-Snapdragon- Prozessor. Leider nur Singel-Core. Dieser reicht aber auch aus, damit das Sony Ericsson Arc S flüssig läuft. Des Weiteren sind 512MB Arbeitsspeicher verbaut. Aber auch GPS, ein microSD-Katen-Steckplatz, eine 8,1 Megapixel Kamera und ein HDMI-Ausgang sind mit von der Partie. Insgesamt ist die Ausstattung also auf einem Niveau mit der Konkurrenz. Sehr gut gefällt mir an dem Display die hohe Stabilität des Blickwinkels und die gute Farbwiedergabe. Gelungen ist auch die Status-LED, die sowohl den Ladezustand anzeigt als auch als Notification-LED dient.
Momentan wird das Sony Ericsson Arc S mit Android 2.3.4 ausgeliefert. Es gibt aber bereits offiziell von Sony Ericsson die Möglichkeit eine Alpha-Version von Android 4.0 Ice Cream Sandwich zu installieren. Somit wird es auch in naher Zukunft ein Update auf Android 4.0 geben. Das ist meiner Meinung nach ein großer Vorteil, denn bei anderen Modellen weiß man zum Teil noch überhaupt nicht, wann und ob ein Update kommt.
In meinem Test bin ich mit dem Akku ca. 1-2 Tage hingekommen – je nachdem wie sehr ich das Smartphone beansprucht habe. Ich finde auch, dass die Timescape UI, welche Sony Ericsson auf ihren Android Smartphones einsetzt sehr gut auf die Hardware abgestimmt ist.
Leider gibt es für mich einen sehr großen Haken am Sony Ericsson Arc S: der Musik- Player. Wenn man ein Headset mit Fernbedienung, was ich ausschließlich nutze, anschließt, dann gibt es eine Fehlermeldung und man kann keine Musik hören!
Die verbaute 8,1 Megapixel-Kamera kann meiner Meinung nach ohne große Probleme eine kleine Kompakt-Kamera ersetzten. Allerdings ist der Button an der Seite des Gerätes, zum Auslösen der Kamera viel zu klein, zumal er sich auch relativ schwer drücken lässt. Mit den Lautstärke-Tasten lässt sich in der Kamera-App der Zoom bedienen. Sehr positiv finde ich auch, dass sie über eine Gesichtserkennung verfügt. Seit Android 2.3.4 hat man auch die Möglichkeit ein Screenshot über den Ein-/Ausschalter zu erstellen. Was sehr praktisch sein kann.
Hier findet ihr einige Fotos vom Sony Ericsson Arc S!
Positiv:
- gute UI
- Notification-LED
- Android 4.0 zugesichert
Negativ:
- kleine Schalter und Tasten
Fazit:
Das Sony Ericsson Arc S überzeugt nicht nur auf dem Papier, sondern auch im täglichen Einsatz. Für den Preis kann ich es jedem empfehlen. Es läuft sehr flüssig und die UI sieht ansprechend aus. Ein gelungenes Mittel-Klasse-Smartphone durch und durch.
Gepostet von Frank Feil | 2 Kommentare
Samsung Galaxy Nexus im Test: Ice Cream Sandwich auf 4,65 Zoll in der Praxis
Das Samsung Galaxy Nexus ist für viele die Krönung der Schöpfung – zumindest was Google Android angeht. Nachdem ich bereits vor einigen Wochen die Frage aufgeworfen hatte, ob das Samsung Galaxy Nexus am Ende doch nur ein Geekphone ist, ist dieses vor einigen Tagen hier in der Redaktion angekommen. Heute gibt es nun erste Eindrücke vom praktischen Nutzen von Google Android Ice Cream Sandwich auf 4,65 Zoll.
Als der Postbote das Paket brachte (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an getgoods.de für die Teststellung), und ich das erste Mal das Samsung Galaxy Nexus zu Gesicht bekam, war ich zugegebenermaßen beeindruckt. Durch den Verzicht auf physische Tasten an der Unterseite, wirkt das Samsung Galaxy Nexus schlicht und elegant. Wer ein klobiges Android-Smartphone erwartet, der wird enttäuscht, denn das Gehäuse ist weniger als 1 cm dick. Das nächste Highlight erwartet einem dann beim Einschalten, denn wie ihr alle wisst, ist die neueste Version von Google Android, Ice Cream Sandwich, von Haus aus installiert. Nach dem Einrichten passierte etwas, was man von Google Android eigentlich nicht kennt: es kam die Meldung, dass ein Update verfügbar ist. Man weiß somit sofort, dass man ein Smartphone der Nexus-Reihe in den Händen hat.
Ich hatte bislang noch nicht allzu viel Zeit, mich detailliert mit dem Gerät auseinanderzusetzen. Vorneweg kann ich aber schon mal sagen, dass die Verarbeitung und das Design keine Wünsche offen lassen und auch das Betriebssystem auf den ersten Blick sehr solide wirkt. Für einen Preis von rund 500 € kann man das allerdings auch erwarten. Im Internet finden sich bereits unzählige Testberichte zum Samsung Galaxy Nexus, weshalb ich mich auch weniger auf die technischen Details, als vielmehr auf den praktischen Nutzen dieses doch recht großen Android-Smartphones konzentrieren werde. Ein ausführlicher Bericht folgt in einigen Tagen.
Wie immer gilt: solltet Ihr Fragen haben, dann ab damit in die Kommentare und ich werde diese selbstverständlich schnellstmöglich beantworten. Falls ihr euch fragt, warum das Video am Anfang etwas verwackelt ist: #iPhone4S, #freihand.
































