Sony Ericsson erholte sich vom sehr schlechten 2. Quartal und kam aus den roten Zahlen auf Plus Minus Null, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. SE gibt die Schuld an den niedrigeren Ergebnissen den immer weiter schrumpfenden Gewinnmargen und gestiegenen Steuern. Diese sind im Laufe eines Jahres um 5 Mio € gestiegen. Im Vergleich zum letzten Jahr sank der Gewinn von 49 Mio € auf 0 € und die Umsätze um 17 Mio €.
Die Firma, unter CEO Bert Nordberg, schreibt die dennoch erfolgreiche Kehrtwende – nach dem vorherigen, desaströsen Quartal – den Smartphones der Xperia-Reihe zu. Die Android-Smartphones von SE machen demnach 80% aller Verkäufe aus, so dass man sich dazu entschieden hat, ab 2012 nur noch Smartphones zu produzieren und Featurephones komplett aus dem Portfolio zu streichen. 22 Mio Stück der Xperia-Reihe wurden bisher verkauft, wieviel tatsächlich beim Endkunden gelandet sind ist natürlich unklar.
SE geht davon aus selbst 12% des Android-Smartphone-Markts nach Menge verkaufter Geräte inne zu haben und prognostiziert einen moderaten Zuwachs in der gesamten Industrie für das Jahr 2011 (mit Q4).
Quelle: engadget & Sony Ericsson Blog