Heute hat Amazon das Amazon Kindle Fire vorgestellt. Ich bin meines Zeichens ein echter Amazon-Junkie und habe in den vergangenen Monaten schon öfters mit dem Gedanken gespielt, mir ein Amazon Kindle zu kaufen – um darauf zu lesen. Das E-Ink-Display ist für mich das Verkaufsargument schlechthin. So sehr ich das Apple iPad mag, aber mit iBooks kann ich mich nicht anfreunden, da es mir keinen Spaß macht, auf dem Farbdisplay ein Buch zu lesen. Die Grenze des Zumutbaren ist zumindest bei mir bei einer Zeitung oder einem Magazin erreicht.
Warum habe ich also noch kein Amazon Kindle oder einen anderen eBook-Reader? Der Grund ist einfach: ich möchte auch ein richtiges Buch haben und nicht nur eine Datei auf einem Tablet. Was das angeht, schlafen die Verlage leider noch. Das Paradebeispiel, wie man es richtig macht, ist das Magazin The Economist. Ich habe ein normales Abo und bekomme die Printausgabe, eine digitale Ausgabe (iOS / Android) und eine Audioausgabe. Awesome! Ich wäre der erste, der ein Amazon Kindle kaufen würde, wenn ich bei Amazon beim Kauf eines normalen Buches auch die Kindle-Version dazubekommen würde. Meinetwegen sogar für einen kleinen Aufpreis. Dann kann ich selbst wählen, ob ich heute in Stimmung für ein “echtes” Buch bin, in dem ich auch die Seiten umblättern kann, oder mich mit dem Kindle auf die Couch lege. Ich hoffe, dass die Verlage irgendwann den Weg in diese Richtung einschlagen werden. Oder vielleicht auch Amazon selbst. Es klingt vielleicht altmodisch, aber ich habe gerne Bücher im Wandregal stehen.
















