Nachdem unser aller Freund Geohot wohl nun die Nase voll hat von dem ganzen Hype rund um Jailbreak und Unlock des iPhone, hat dieser sich offiziell zurückgezogen und sogar seinen Twitter-Account gelöscht. Interessieren dürfte das allerdings nicht viele, denn während sich Geohot zurückgezogen hat, hat @planetbeing angekündigt, dass er nunmehr über einen Jailbreak und Unlock für das iPhone 4 unter iOS 4 verfügt. Ein entsprechendes Screenshot wurde auch beigelegt. Die Echtheit wurde unter anderem vom iPhoneDevTeam bestätigt, welches zu dem erfolgreichen Unlock gratuliert hat.

Ein Termin für den Download des iPhone 4 Jailbreak / Unlock steht noch nicht fest. Es ist allerdings zu erwarten, dass bis zum Release des iOS 4.0.1 von Apple gewartet wird um sicher zu stellen, dass das Update den Unlock nicht gleich wieder hinfällig werden lässt.

Anfang des Jahres hat Apple das iPad vorgestellt und vor allem mit den niedrigen Preisen für Freude bei den Kunden gesorgt. Natürlich gab es auch viel Kritik, da das iPad unter anderem kein Multitasking und kein Adobe Flash unterstützen wird. Dennoch gehen Analysten davon aus, dass Apple bereits in der ersten Hälfte von 2010 rund 5 Millionen iPads produzieren wird.

Wie heute bekannt wurde, wird wohl das Mitte des Jahres erscheinende iPhons OS 4.0 auch endlich Multitasking mit sich bringen und somit einer der größten Kritikpunkte am iPad hinfällig wird.

Heute, am 12. April 2010 um 14:30 Uhr unserer Zeit, kann das iPad in den USA offiziell vorbestellt werden. Zu kaufen gibt es das iPad allerdings erst ab dem 3. April 2010. Ob dieser Termin auch für Deutschland gilt ist derweil noch unbekannt. Interessant dürfte nun werden, wie viele Vorbestellungen bis zum 3. April denn nun auch tatsächlich eingehen und ob das iPad dem Hype rund um das iPhone Konkurrenz machen kann.

via

Schon als ich gelesen habe, dass dieses Jahr zu Weihnachten mehr E-Books als normale Bücher gekauft worden sind, habe ich mich gefragt, ob wir wirklich unsere „echten“ Bücher gegen digitale Versionen eintauschen wollen und ob diese tatsächlich praktischer sind, wie manche behaupten.

Das Lesen auf dem Bildschirm ist für mich persönlich anstrengender als in einem Buch und auch die Tatsache ein Buch in der Hand zu halten, vermittelt in meinen Augen ein ganz anderes „Feeling“. Würden die E-Books jetzt deutlich weniger kosten, würde ich den Hype ja noch verstehen, aber bei Preisen zwischen 8 € und 12 €?

Aus diesem Grund würde mich interessieren, was ihr über E-Books denkt und wie viel ihr für diese ausgeben würdet.

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Gestern habe ich ein interessantes Interview mit Steve Wozniak (neben Steve Jobs einer der Mitbegründer von Apple) im Daily Telegraph gefunden. Darin stellt Wozniak eine Hauptthese auf:

The iPod has sort of lived a long life at number one. Things like, that if you look back to transistor radios and Walkmans, they kind of die out after a while. It’s kind of like everyone has got one or two or three. You get to a point when they are on display everywhere, they get real cheap and they are not selling as much.

Diese Aussage finde ich sehr interessant und hat mich auch etwas zum nachdenken gebracht. Der erste iPod kam vor nun mehr 7 Jahren auf den Markt und hat in dieser Zeit eine Erfolgsgeschichte sondersgleichen hingelegt. Kein MP3-Player verkaufte sich in den vergangenen Jahre besser als der iPod und das obwohl es aus rein technischer Sicht bessere und billigere Alternativen gibt. Dies scheint die Leute jedoch bis heute nicht zu interessieren und so stellt der iPod in gewisser Weise ein Symbol dar, für was auch immer.

Den Vergleich von Wozniak mit einem Transistorradio oder dem Walkman halte ich jedoch nicht wirklich für angebracht, denn die Generationen von Transistorradio und Walkman hatten einen komplett anderen Bezug zur Technik als die Menschen heute. Desweiteren gibt sich Apple durchaus Mühe mit innovativen Ideen die Kunden bei der Stange zu halten, so hat der neuste iPod Touch mit dem ersten iPod von 2001 nicht mehr wirklich viel gemeinsam. Solange Apple diesen Kurs beibehält und die Konkurrenz kein Produkt entwickelt, welches einen ähnlichen Hype auslösen kann, wird der iPod seinen Erfolgskurs wohl beibehalten.

[Steve Jobs and I] don’t like the fact that it’s a bit of a religion. I would like to have the users influence the next generation. With a religion you’re not allowed to challenge anything. I want our customers to challenge us.

Hier spricht Wozniak einen weiteren wichtigen Punkt an nämlich die Tatsache, dass die Leute die Apple Produkte kaufen im Regelfall nie mehr die Marke wechseln, während andere Leute in Apple lediglich eine überteuerte Szene-Marke sehen und Apple eher als „Religion“ als als kaufenswerte Marke sehen. Diese Meinung hält sich hartnäckig und scheint selbst dadurch nicht änderbar zu sein, dass die meisten Apple Produkte heute nicht mehr wirklich teurer sind als die der Konkurrenz. „Die Kunden sollen uns herausfordern“ – Tun sie das mit Petitionen und Jailsbreaks nicht schon?

via gizmodo.com

Es hat eine Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 10 Zoll, es kostet in der Regel weit unter 500 € und kann alles was ein vollwertiger PC auch kann: das NetBook.
Als Asus im letzten Jahr das sogenannte Eee Subnotebook ankündigte war der Firma wohl selbst noch nicht klar, was für einen Hype sie auslösen würde. Info- und Fansites zu dem „Volksnotebook“ welches sich so gut wie jeder leisten kann, schossen aus dem Boden wie nichts. Als es dann endlich in den Handel kam, kam es bereits in den ersten Tagen zu Lieferschwierigkeiten auf Grund der hohen Nachfrage. Immerhin erhielt man für 300 € bis 400 € ein Notebook, welches abgesehen von der geringen Bildschirmgröße, seinen großen Brüdern in nichts nachstand. WLAN, eine Webcam, Festplatten mit bis zu 80 GB, alles war drin.

Gerade bei den ersten Modellen des Asus Eee wurde von vielen noch die geringe Bildschirmgröße kritisiert, ohne dabei die Tatsache im Auge zu behalten, dass das Gerät als reines Notebook für unterwegs konzipiert wurde und nicht fürs Arbeiten daheim.
Dennoch haben sich sowohl Asus als auch andere Hersteller die dem Trend hin zum Netbook gefolgt sind, die Kritik zu Herzen genommen und die Bildschirmdiagonale auf 8 bis 10 Zoll angehoben. Um einen kurzen Einblick zu erhalten warum ich vom „Siegeszug“ der NetBooks im Titel spreche, hier mal eine kurze Übersicht über NetBooks die in den letzten Wochen angekündigt wurden (jeweils mit Link mit näheren Infos):

Ein Blick in die Liste zeigt deutlich, dass inzwischen alle größeren Hersteller von Notebooks ein NetBook im Sortiment haben: Asus, Acer, Samsung, Toshiba, Lenovo, BenQ, uvm.. Finde ich recht beeindruckend, wenn man bedenkt, dass noch vor ein paar Monaten die einzig nennenswerte Konkurrenz zum Asus Eee, das Acer Aspire One war. Acer war nun sogar einen Schritt schneller als Asus und verkauft sein Aspire One ab November subventioniert im Zusammenhang mit einem Datentarif bei T-Mobile. Die anderen Hersteller werden folgen.

Der Hype und die Nachfrage nach NetBooks sind derzeit riesig, nur warum überhaupt? Gilly hat vorhin im Twitter folgendes geschrieben: „Netbooks = Brauch ich nicht, will ich aber, sollte ich mir nicht kaufen werde ich aber dennoch tun“. Damit beschreibt er in meinen Augen einen der maßgeblichen Faktoren, die zum Erfolg der Sub-Subnotebooks beitragen.
Bei genauerer Betrachtung liegt der Durchschnittspreis der NetBooks zwischen 350 € und 400 €. Normale Notebooks (15,4 Zoll) erhält man inzwischen bereits für 550 €. Nur muss man hier eine ganz klare Unterscheidung treffen: bei dem „normalen“ Notebook für 550 € brauch ich für die Arbeit daheim keinen extra PC, beim NetBook schon. Natürlich wird es nun Leute geben, die sagen, dass sie daheim nur ein NetBook haben, das stellt aber auf keinen Fall die Regel dar.
Somit brauch eigentlich jeder der ein NetBook hat noch einen weiteren Rechner. Nun kann man sich aber die nächste Frage stellen, warum Menschen die bisher mit einem Rechner daheim ausgekommen sind, auf einmal ein NetBook brauchen. Nur weil es jetzt NetBooks gibt, hat man nicht automatisch auch von unterwegs immer was zu erledigen, denn 400 € sind in der heutigen Zeit kein Betrag, den man einfach mal zum Vergnügen kurz ausgibt.
Ich denke, dass die meisten Besitzer eines NetBooks dieses nicht zwingend brauchen, aber von der Vorstellung einen vollwertigen PC quasi immer in der Tasche haben zu können, so begeistert sind, dass sie sich eben ein solches Gerät zulegen. Gerade wenn durch günstigere Datentarife (z.B. MoobiCent)
die Nutzung von UMTS und HSDPA noch erschwinglicher wird, wird so ein NetBook für die inzwischen vom Internet abhängige Gesellschaft immer interessanter.

Wie seht ihr die Sache? Was macht für euch den Erfolg der NetBooks aus bzw. wieso habt ihr/plant ihr die Anschaffung eines Netbooks? Geht es wirklich um eine Notwendigkeit oder spielt vielleicht doch ein gewisser Kultfaktor mit rein?

via bgr.com