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Garmin GPSmap 62st im Test: Geocaching mit dem Smartphone oder GPS-Gerät? [Video]
Geocaching wird von Jahr zu Jahr beliebter, was nicht zuletzt daran liegt, dass inzwischen auch alle modernen Smartphones sich für dieses Hobby eignen. Egal ob iOS, Windows Phone 7 oder Google Android, für jedes mobile Betriebssystem gibt es eine oder mehrere Geocaching-Apps. Aber wie sieht es eigentlich mit klassischen GPS-Devices aus? Ich habe für euch das Garmin GPSmap 62st mal etwas genauer unter die Lupe genommen.
Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass diejenigen, die wie ich zunächst ein Smartphone zum Geocaching benutzt haben, sich zunächst an die Handhabung des GPS-Geräts gewöhnen werden müssen. Die Haptik ist völlig anders und bietet natürlich auch nicht den Komfort, den man von einem 4″ Touchscreen gewöhnt ist. Zudem fehlt natürlich auch die direkte Anbindung ans mobile Internet, zum Beispiel zum Abrufen neuer Caches oder Informationen. Da stellt sich natürlich die Frage: wozu überhaupt ein GPS-Gerät, wenn man ein Smartphone hat?
Diese Frage möchte ich euch gern beantworten. Wie ihr bereits auf dem Bild sehen könnt, zeichnet sich das Garmin GPSmap 62st vor allem durch seine enorme Robustheit und die leistungsstarke GPS-Antenne aus. Stürze und Nässe, also Dinge auf die die meisten Smartphones sehr empfindlich reagieren, können dem Gerät nichts anhaben. Während GPS bei Smartphones eher ein Zusatz ist, ist es bei einem GPS-Gerät, wie es der Name bereits impliziert, das Hauptfeature. Aus diesem Grund könnt ihr euch auch sicher sein, dass der Empfang selbst im tiefsten Wald noch gewährleistet ist. Karten für Deutschland oder ganz Europa können bereits vorinstalliert werden und auch Geocaches lassen sich in ausreichender Zahl speichern. Wichtig wird das vor allem dann, wenn ihr euch “abseits der Zivilisation” bewegt. Ein Smartphone kann natürlich über das mobile Internet dynamisch Kartendaten und Geocaches abrufen, aber all das nützt nichts, wenn kein Empfang mehr da ist und das GPS-Signal durch ein paar Bäume gestört ist.
Das Garmin GPSmap 62st verfügt über ein 2,6″ (6,6 cm) großes, hochauflösendes, sonnenlichttaugliches Farbdisplay, einen barometrischer Höhenmesser, einen elektronischen 3-Achsen-Kompass und die ANT+ Technologie zum drahtlosen Datenaustausch. 500 MB Speicher sind ebenfalls integriert. Mit handelsüblichen Batterien kann man sich sicher sein, dass das Gerät auch bei mehrtägigen Touren nicht so schnell den Geist aufgibt und auch ansonsten ist das GPS von Garmin durchweg gelungen. In jeder Situation ist höchste Präzision garantiert. Das hat natürlich auch seinen Preis. Bei Amazon ist das Garmin GPSmap 62st momentan für rund 370 € gelistet.
Wer regelmäßig Geocachen geht, für den ist das Garmin GPSmap 62st definitiv eine Überlegung wert. Was man dabei in erster Linie beachten sollte ist, dass das Gerät eben über keinen Touchscreen verfügt (was für eine größere Widerstandsfähigkeit sorgt) und die Bedienung deshalb zeitweise etwas holprig ist. Garmin bietet hier Alternativen an, wie zum Beispiel das Oregon oder Dakota. Im Endeffekt muss jeder selbst herausfinden, was für den eigenen Bedarf optimal ist. Wer nur einmal im Monat in der örtlichen Fußgängerzone auf Schatzsuche gehen möchte, für den reicht jedoch ein Smartphone alle Mal.
mehrGepostet von Frank Feil | 10 Kommentare
iPhone Location Tracking Daten auslesen und visualisieren mit iPhone Tracker
Nachdem ich mich jetzt etwas mit der ganzen Geschichte rund um Locationgate und Apple beschäftigt habe, möchte ich euch kurz noch zeigen, wie man die ganze Geschichte für sich selbst nachvollziehen bzw. visualisieren kann. Alles was ihr dafür braucht ist die Software iPhone Tracker: Download für Windows-Nutzer, Download für Mac-Nutzer.
Funktioniert denkbar einfach. Ihr installiert die Software auf eurem Rechner, startet diese und schon bekommt ihr eine so wunderschöne Karte wie die, die ihr unten seht. Die Software greift auf Open Street Map zurück und visualisiert dann die GPS-Daten des iPhone. Natürlich sind das nicht die Daten von einer Woche, sondern von mehreren Monaten. All das zeigt euch der iPhone Tracker aber auch durch einen Zeitstrahl an. Viel Spaß ;)
mehrGepostet von Frank Feil | 5 Kommentare
Locationgate: auch Google Android sammelt ortsbasierte Daten
Erst gestern habe ich über den Skandal rund um Apple und das Sammeln von ortsbasierten Daten geschrieben – auch bekannt als Location Tracking. Zahlreiche Blogs haben sich an der Diskussion beteiligt und eines wurde deutlich: aufgeregt hat sich über die ganze Sache am Ende doch nur die Boulevardpresse. Heute geht die Angelegenheit nun in die nächste Runde, denn wie sich herausgestellt hat, sammelt nicht nur iOS ortsbasierte Daten, sondern auch Google mit Google Android. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie das abläuft, schaut hier rein.
Ja verdammt, ist man denn nirgendwo mehr sicher? Man weis es nicht so genau. Die viel interessantere Frage ist, was Google und Apple mit diesen Daten überhaupt anstellen wollen. Man darf gespannt sein ;)
Quelle: redmondpie.com
mehrGepostet von Frank Feil | 6 Kommentare
Locationgate: Apple, Datenschützer, Location Tracking und iOS 4.3.3 – Hysterie um einen Bug
Oh mein Gott, jetzt ist es Zeit schreiend im Kreis zu laufen! Nach Antennagate kommt jetzt Locationgate. Apple ist mal wieder der Teufel in Person und keiner weis so recht, worum es überhaupt geht. Ich war heute im Auto unterwegs und hab von der Geschichte deshalb das erste Mal im Radio mitbekommen, nicht irgendwo, sondern in den Nachrichten.
Apple hat in solchen Belangen ein schweres Los. Denn während kein anderer Hersteller sogar in der Tagesschau erwähnt wird, wenn ein Produkt wie das iPad startet, liest und hört man von Apple tagelang in jeder Nachrichtensendung und jedem Magazin. Diese kostenlose Werbung verkehrt sich aber ins Gegenteil, sobald bei Apple etwas schief läuft. So war es bei den Empfangsproblemen des iPhone 4 (Antennagate) und so ist es jetzt wieder.
Was ist passiert? Nunja, iOS zeichnete wohl bislang ortsbasierte Daten mit, sprich es erstelle ein Bewegungsprofil des Benutzers – so heißt es zumindest in den Medien. Damit ist natürlich klar: Apple möchte die Weltherrschaft an sich reißen und kontrolliert deshalb schon jetzt vorsorglich mal die Standorte der Menschen. Pure Evil! In Deutschland hat dies nun die Datenschützer auf den Plan gerufen, die bereits ermitteln.
Man kann glauben was man will. Wer glaubt, dass Apple tatsächlich absichtlich Location Tracking betreibt, der soll das glauben. Für mich ist das nicht mehr als ein Bug, der so in jedem andern mobilen OS vorkommen könnte, dort aber keinen interessieren würde. Im Endeffekt wird Apple den Bug wohl mit iOS 4.3.3 beheben.
Für mich stellt sich sowieso die Frage, welchen Anreiz Apple haben sollte, das zu tun, immerhin nutzen doch inzwischen immer mehr Leute Facebook Places, Google Latitude, FourSquare oder was auch immer - freiwillig! Egal, hat man Apple zu Ostern eben mal wieder ein Ei gelegt.
Update: ein guter Artikel zum Thema findet ihr auch hier – die Alternative zum Bug, die aber ebenso unspektakulär ist ;) (via @kleinenbroicher)
mehrGepostet von f4bi4n | Keine Kommentare
GPS für Wifi iPads durch Personal Hotspot?
Aktuell geistert das Gerücht im Internet herum, dass ein iPhone 4 via Wlan Hotspot seine GPS Daten an ein iPad mit Wifi weitergeben kann. Zu der angeblichen Funktion gibt es auch ein Video, dass iPad zeigt, dass seine Position in der Karten App ändert. Der Blog fscklog zweifelt an der Geschichte und hat Messungen mit der G-Spot App durchgeführt, die zeigen, dass ein iPad trotz Hotspot Funktion seine Position nicht anders ändert als mit jedem anderen Mifi auch. Das YouTube Video gibt es hier.
Quelle: Maclife
mehrGepostet von Frank Feil | 3 Kommentare
IGotYa – ‘Find my iPhone’-Alternative macht Bilder vom Dieb [Video]
Seit einiger Zeit ist ja bekanntermaßen ‘Find my iPhone’ für das iPhone kostenlos im App Store von Apple zu haben. Der Dienst funktioniert zwar einwandfrei, aber vielleicht ist der ein oder andere von euch dennoch an einer sehr coolen Alternative interessiert. Die App heißt IGotYa und steht via Cydia zum Download bereit – ihr benötigt also einen Jailbreak.
Was IGotYa von ‘Find my iPhone’ unterscheidet? Wenn euer iPhone geklaut wird und der Dieb das Passwort falsch eingibt, macht IGotYa unbemerkt bereits Bilder von der Person (funktioniert allerdings nur beim iPhone 4, da nur dieses über eine Frontkamera verfügt) und schickt diese zusammen mit den GPS-Koordinaten an eine von euch gewählte E-Mail-Adresse.
Ein weiterer interessanter Ansatz ist der so genannte “Security Mode”. Ist dieser aktiviert bekommt der Dieb bei der dritten Falscheingabe dennoch Zugriff auf euer iPhone. Klingt zunächst wenig sinnvoll, ist es aber. Denn dies soll verhindern, dass das iPhone frühzeitig einfach zurückgesetzt wird und gibt euch so mehr Zeit, den Dieb ausfindig zu machen.
Alles weitere findet ihr im Video!
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