Preissenkung für Datenroaming und SMS im Ausland – Brüssel weiterhin auf Regulierungstrip
Der Regulierungsfeldzug der EU scheint weiterzugehen. Nun sind Gebühren für Datenroaming und SMS im Ausland dran. Man will die nationalen Provider zwingen die Gebühren zu senken und so ein einheitliches Preisspektrum innerhalb Europas schaffen.
Sehr interessant finde ich die Aussage, dass es immer noch recht teuer sei eine SMS aus dem Ausland zu verschicken. In der Regel fielen 28 Cent an, eigentlich dürfte dies aber nur 10 bis 12 Cent kosten. Bitte was? Ich zahl ja innerhalb von Deutschland bei einem deutschen Provider schon 19 Cent. Freut mich zu hören, dass die EU bereits diese Preise für überteuert hält.
Beim Datenroaming sieht es schon interessanter aus. Hier zahlt man in manchen Ländern der EU sagenhafte 11 € pro MB. Die tatsächlichen Kosten lägen allerdings bei unter einem Euro, also sei auch hier eine bedeutende Preissenkung nötig.
Auf den ersten Blick hört sich das ja toll für den Verbraucher an. Alles wird billiger. Wow! Eines sollte man aber nicht aus den Augen verlieren: wenn die EU sogar schon den Mobilfunk regelt, dann regelt sie bald alle Bereiche unseres Lebens und das darf nicht passieren. Ein bisschen nationale Entscheidungsfreiheit sollte bestehen bleiben.
Update: Leitet Vodafone bereits erste Schritte ein?
via golem.de
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