Frage der Woche: Apple Inc. - Statussymbol oder Massenware
Es war Gilly, der mich mit einem Kommentar zu einem Beitrag auf diese Überlegung gebracht hat. Vor einigen Jahren noch fanden sich im Media Markt oder in PC-Fachgeschäften nur vereinzelt die etwas seltsam anmutenden ersten iMacs. Wenn man das Personal dazu befragt hat, erhielt man oft nur die Antwort, dass es sich hierbei um einen Apple Rechner handle, der aber für normale Benutzer völlig uninteressant wäre, da darauf eh keine normalen Programme laufen würden. Nun gut, das hat man dann natürlich so akzeptiert und der Name Apple verschwand erst mal wieder vom Radar.
Dies sollte sich im Jahr 2001 ändern. In diesem Jahr erschien der erste iPod und verursachte einen Massenhype, welcher bis heute anhält. Es gab und gibt zahlreiche MP3-Player, doch keiner scheint die Menschen so sehr zu faszinieren, wie dieses kleine weiße Gerät mit dem Apfel Logo. Schlagartig rückte der Name Apple in die Massenmedien vor. Jeder wollte einen iPod haben, doch nicht jeder konnte sich auf Grund des hohen Preises einen solchen leisten. So wurde Apple anfangs von Kritikern schnell als teure Modemarke abgestempelt, zu der es eigentlich zahlreiche günstigere und bessere Alternativen gab. Das selbe Schicksal traf auch die von Apple produzierten Desktop-Rechner und Notebooks. “Für Grafiker und Designer ok, für den normalen Benutzer völlig unbrauchbar und überteuert”, so der Standartsatz.
All dies schien die breite Masse nicht zu interessieren und so erfreute sich vor allem der iPod wachsender Beliebtheit. Im Laufe der Zeit fand mit neuen Modellen wie etwa dem MacBook eine preisliche Anpassung nach unten statt. Man wollte nicht mehr länger nur eine finanziell gut ausgestattete Käuferschicht erreichen, sondern auch Schüler und Studenten. Immer häufiger fand man an Unis das Apfel Logo auf den Notebooks, der Ruf einer völlig überteuerten Marke, die mehr auf Design als auf Leistung setzt, hielt sich dennoch hartnäckig.
Spätestens seit dem medialen Feuerwerk, welches anlässlich des ersten iPhones veranstaltet wurde, kennt selbst Tante Emma den Namen Apple. Wurde das erste iPhone noch ausschließlich für 399 € mit relativ teuren Verträgen verkauft und sicherte man sich so erneut den Ruf eines exklusiven Gadgets, so beginnen die Preise beim neuen iPhone 3G nun bereits bei 1 €. Damit will man das Gerät und die Marke einer breiteren Masse zugänglich machen.
Die Frage die bleibt ist allerdings, ob das auch wünschenswert ist und ob Apple nicht seinen Charme verliert, wenn auf einmal Hinz und Kunz einen Mac besitzen und mit dem iPhone telefonieren.
Deshalb die Frage der Woche:
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Natürlich ne Marke wie jede andere auch.
Statussymbol! (Nun gut, ich besitze nur ein iPhone). ;-)
na die leute sind sich irgendwie nicht so einig :D
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