Nachdem Apple so freundlich war, mir das MacBook Air* in der 11 Zoll Variante für einen Praxistest zur Verfügung zu stellen, habe ich diese Möglichkeit natürlich auch ausgiebig genutzt und möchte euch heute hier meinen Erfahrungsbericht und mein Fazit präsentieren. Ich habe ja bereits ganz am Anfang meine ersten Eindrücke zu den beiden Modellen das MacBook Air hier veröffentlicht, mich mit der Frage auseinandergesetzt, ob das MacBook Air 11 Zoll und das iPad in irgendeiner Form sich substituieren können und die Geschwindigkeit beim Booten verglichen.

Design, Gehäuse und Verarbeitung

Fangen wir mit dem Design, Gehäuse und der Verarbeitung an, denn dies ist schließlich auch das Erste, was man sieht. Hier findet man, wie von Apple gewohnt, eine top Verarbeitung vor, die keine Wünsche offen lässt. Das Gehäuse im Unibody-Design wirkt nicht nur hochwertig sondern ist es auch. Obwohl das MacBook Air sehr dünn ist und nur 1,06 kg wiegt, ist das Gerät sehr stabil und nicht anfällig für Kratzer oder Dellen. Die Tastatur ist angenehm groß und man kann darauf genauso schreiben, wie auch auf der Tastatur eines 15 Zoll MacBook Pro – einzig die Beleuchtung fehlt. Für mich persönlich kein Manko, da ich ohnehin „blind“ tippe. Man sieht übrigens weder Lüfter noch Lautsprecher, was ich ebenfalls als positiv werte.

Auf was man achten muss: auf Grund der Tatsache, dass das MacBook Air wirklich kaum etwas wiegt, reicht natürlich schon der kleinste Stoß aus, um es zufällig vom Tisch zu fegen. Hier ist zumindest etwas Vorsicht geboten.

Display und Kamera

Auch beim Display gibt es meinerseits keine Beanstandungen. Mit einer Diagonale von 11,6 Zoll und einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel, liefert das MacBook Air gestochen scharfe Bilder und satte Farben. Die eingebaute FaceTime-Kamera bietet dem Nutzer die Möglichkeit, überall mobil Videotelefonate zu führen oder auch einen Schnappschuss zu machen. Man darf auf Grund der dünnen Bauart hier keine Meisterwerke der Fotografie erwarten, aber ihren Zweck erfüllt die Kamera allemal.

Leistung

Allein schon der Preis des MacBook Air mit 11 Zoll (ab 999 Euro) macht deutlich, dass es sich bei dem Gerät nicht um irgendein Netbook handelt – weder von der Bauweise noch von der Leistung. Mit dem MacBook Air 11 Zoll erwirbt man ein vollwertiges Notebook, welches allen Alltagsaufgaben gewachsen ist. In Verbindung mit einem Cinema Display von Apple ist meines Erachtens nach überhaupt kein weiterer Rechner mehr erforderlich, es sei denn man möchte überdimensional viel Spielen oder viel Bild- und Videobearbeitung machen.

Durch die Verwendung von Solid State Flash-Speicher ist das MacBook Air deutlich schneller, als Notebooks mit herkömmlichen Festplatten und noch viel wichtiger: bedeutend weniger anfällig für Stöße und Erschütterungen. Wer viele Daten speichern möchte, wird um eine externe Festplatte jedoch nicht herumkommen, das es das 11 Zoll Modell des MacBook Air nur mit maximal 128 GB Speicher gibt.

Akkulaufzeit

Versprochen sind fünf Stunden und die hält das MacBook Air mit 11 Zoll dann auch locker durch. In der Praxis hielt der Akku auch noch um einiges länger. Die fünf Stunden beziehen sich dann tatsächlich auf aktives Arbeiten und Nutzen des MacBook Air, wenn man aber das Gerät mal ein paar Minuten stehen und die automatische Abdunklung des Bildschirms aktiviert hat oder das Gerät ins StandBy versetzt (bis zu 30 Tage StandBy), dann kommt man auf deutlich längere Zeiten. Wie immer spielen aber auch bei der Akkulaufzeit viele Faktoren eine Rolle: welche Arbeiten führe ich aus, welche Displayhelligkeit habe ich gewählt, etc.. Übrigens: wenn das Gerät im StandBy ist, klappt ihr es auf und alles ist sofort da, genau wie beim iPad. Ladezeiten gibt es hier keine.

Kritik

Im Zusammenhang mit dem MacBook Air tue ich mich etwas schwer, was das Thema Kritik angeht. Ich könnte nun schreiben, dass ein optisches Laufwerk, ein Ethernet-Anschluss und beim 11 Zoll Modell ein SD-Karten-Leser fehlen. Bei genauerer Betrachtung habe ich im vergangenen Jahr sowohl das optische Laufwerk als auch den Ethernet-Anschluss maximal einmal genutzt und bei Bedarf können beide Features ja durch einen Adapter oder ein externes Laufwerk hinzugefügt werden. SD-Karten verwende ich nie, aber das ist rein subjektiv.

Man muss nun aber bedenken, dass man mit dem MacBook Air ein hoch mobiles Notebook erwirbt, welches sich durch sein geringes Gewicht und seine Größe auszeichnen. Um dies zu erreichen muss man Kompromisse eingehen und eben auf das ein oder andere Feature verzichten.

Weiterhin schade: das 11 Zoll Modell kann nur mit maximal 1,6 GHz Prozessorleistung erworben werden.

Fazit

Das MacBook Air mit 11 Zoll ist in meinen Augen der ideale mobile Begleiter, aber wirklich nur dann in Verbindung mit einem externen Monitor ein Ersatz für einen „richtigen“ Rechner, wenn man abgesehen von Surfen, E-Mails abrufen, Text- und gelegentlicher Bildverarbeitung nicht viel machen möchte. Mit einem iMac daheim, wäre das MacBook Air mit 11 Zoll aber wohl meine erste Wahl. Der Preis von rund 1000 Euro mag zunächst hoch wirken, ist aber vollkommen legitim für das, was man für sein Geld bekommt. Interessanterweise habe ich diesen Satz inzwsichen auch schon öfters von Leuten gehört, die ansonsten weniger von Apple begeistert sind.

In der kommenden Woche wird auch ein Test meines eigenen MacBook Air 13 Zoll kommen, verbunden mit einem ausgiebigen Performancetest.

Noch Fragen? Die Kommentare stehen euch offen!

Als Steve Jobs das neue MacBook Air mit 11 Zoll angekündigt hat, ging sofort die Diskussion los, ob es denn dem iPad keine Konkurrenz machen würde. Auch ich habe schon einiges zu diesem Thema gelesen und nachdem ich nun ein iPad* und ein MacBook Air* mit 11 Zoll hier habe und beide Geräte direkt miteinander vergleiche kann, komme ich für mich persönlich zu dem Schluss, dass das MacBook Air kein iPad-Ersatz ist und auch nicht umgekehrt.

Schon allein die jeweiligen Konzepte, die hinter dem jeweiligen Device stecken, sind grundverschieden. Das MacBook Air mit 11 Zoll ist quasi ein sehr leistungsstarkes Netbook, welches es mit seiner großzügigen Tastatur und dem brillianten Display problemlos mit einigen „normalen“ 15 Zoll Notebooks aufnehmen kann. Auf Grund des doch recht hohen Preises, welcher nicht zuletzt auf die sehr gute Verarbeitung und das geringe Gewicht zurückzuführen ist, ist das MacBook Air mit 11 Zoll doch eher etwas für Leute, für die Mobilität alles bedeutet, sich gleichzeitig aber auch mehr Leistung als in derzeit üblichen Netbooks wünschen. Als kompletter Ersatz für einen Desktoprechner bietet sich dann schon eher die leistungsstärkere 13 Zoll Variante in Verbindung mit einem zusätzlichen Display an.

Von diesen Einsatzmöglichkeiten ist das iPad ganz klar abzugrenzen. Das iPad ist und bleibt zunächst ein Tablet ohne vollwertiges Desktopbetriebssystem. Man ist hinsichtlich zusätzlicher Anwendungen ganz an den App Store von Apple oder eben Cydia gebunden. Will man eine Website mit Flash öffnen, ist das iPad komplett nutzlos, da Flash wohl nie seinen Weg auf iOS-Devices finden wird. Zum Arbeiten kann das iPad bestenfalls provisorisch herangezogen werden, da zwar kurze Mitschriebe (etwa in einer Vorlesung oder einem Meeting) problemlos möglich sind, aber wohl niemand einen Aufsatz oder eine Präsentation auf einem Touchscreen ohne Tastatur und Maus oder zumindest Trackpad erstellen möchte.

Kurz und knapp kann man sagen, dass man mit dem MacBook Air 11 Zoll ein vollwertiges Notebook erhält, mit dem man alles machen und vor allem auch alles installieren kann. Das iPad ist hingegen ein reines Mobile Device, welches unterwegs zum Abrufen von E-Mails, Surfen im Internet, für Musik und Videos oder auch zum Mobile Gaming genutzt werden kann. Auch wenn Office-Anwendungen und vieles mehr auf dem iPad möglich sind, so doch nie mit dem Komfort, den ein Trackpad und eine Tastatur bieten.

Wer viel mobil arbeitet, für den empfiehlt sich ganz klar das MacBook Air. Wer sich unterwegs Informationen besorgen, Chatten oder kleinere Anwendungen nutzen möchte, der sollte zum iPad greifen. Letzteres punktet vor allem durch die Akkulaufzeit, die mit bis zu 10 Stunden fast doppelt so lang ist, wie die des MacBook Air. Ferner bringt das iPad auch nur halbsoviel auf die Waage.

Und dann ist da natürlich noch der Preis. In der Grundversion kostet das MacBook Air mit 999 Euro das doppelte. Wie gesagt, es ist alles eine Frage des Nutzungsverhalten.

Noch Fragen? Dann ab damit in die Kommentare!

[Trigami-Review]Bereits in der Vergangenheit hatte ich mehrfach die Möglichkeit Produkte aus dem Hause LED Lenser zu testen. Diesmal war die LED Lenser M7 aus der High Performance Line an der Reihe, die unter anderem über die Smart Light Technology verfügt. Was genau das ist erfahrt ihr in dem von mir erstellten Reviewvideo. Ich habe mich darin darum bemüht, euch alle Funktionen der LED Lenser M7 näher zu bringen und euch die Einsatzmöglichkeiten zu erläutern. Natürlich ist es in einem Video kaum möglich, die gigantische Leuchtkraft der M7 einzufangen, dennoch solltet ihr einen sehr guten Eindruck von der Leistungsstärke dieses neuen Produkts bekommen.

Habt ihr noch weitere Fragen? Dann ab damit in die Kommentare oder direkt an LED Lenser via Facebook oder Twitter.

Jetzt zum Produkt

LG Electronics hat mir freundlicherweise ein Exemplar des neuen LG GD880 Mini für einen Praxistest zur Verfügung gestellt. Wer sich genauer über die technischen Details zum LG Mini informieren möchte, sollte sich diesen Artikel zu Gemüte führen.

Nachdem ich das LG GD880 endlich ausgepackt hatte, war ich wirklich positiv überrascht. Das Design ist nämlich nicht nur stylisch und edel sondern auch sehr solide. Das Mini liegt einfach gut in der Hand. Sämtliche Anschlüsse sind leicht zugänglich und in das Gehäuse aus Kunststoff und gebürstetem Metall eingelassen. Der Touchscreen reagiert auf jede Berührung sehr präzise, die Integration von Twitter und Facebook ist ebenfalls gut gelungen.

Dies waren nun zunächst nur die ersten Eindrücke vom LG GD880 Mini. In rund zwei Wochen wird dann der ausführliche Praxistest mit meinen Erfahrungen mit LG AirSync und sämtlichen neuen Funktionen des Mini folgen. Wenn ihr Fragen oder Testwünsche habt, dann ab damit in die Kommentare.

Das LG GD880 Mini ist bei Amazon bereits für 288 Euro erhältlich.

 

[Trigami-Review]

Anfang Dezember 2009 habe ich euch ein Angebot von BASE vorgestellt und zwar BASE Second Hand(y), im Rahmen derer man ein Gebraucht Handy mit voller BASE Gewährleistung bekommt. Bereits damals fand ich die Aktion recht interessant und wollte diese natürlich auch für euch testen. Was dabei rausgekommen ist, erfahrt ihr nach einem kurzen Überblick über BASE Second Hand(y).

Alle Handys und Smartphones die im Rahmen der Aktion verkauft werden, sind gebraucht: dies können Mobiltelefone aus Garantiefällen oder auch anderweitig zurückgeschickte Geräte sein. BASE überprüft die Handys und repariert sie gegebenenfalls. Die nun technisch einwandfreien Mobiltelefone erhalten zusätzlich von BASE eine Gewährleistung von 12 Monaten und werden zusammen mit einem Handyvertrag verkauft: Nokia N85 ab 9,99 €, das Nokia 6303 ab 44 € oder gar der HTC Touch HD ab 92,99 €.

Beim BASE Web Edition Tarif liegt der monatliche Grundpreis bei einer Bestellung via Internet bei 15 €, anstatt den üblichen 20 € – Ersparnis: 120 € in 24 Monaten. Im Preis enthalten sind eine Flatrate ins Netz von BASE, E-Plus und das deutsche Festnetz. Gespräche in andere Mobilfunknetze kosten 0,29 € pro Minute, eine SMS 0,19 € – ein vergleichsweise einfacher Tarif, verglichen mit anderen Handyverträgen

Da manche Leute recht kritisch sind, wenn es um das Thema Gebrauchtware geht (gerade bei technischen Geräten), habe ich für euch das Nokia 6303 im Rahmen von BASE Second Hand(y) getestet. Zu dessen Leistungsumfang zählt unter anderem eine 3,2 Megapixel-Kamera mit 8-fach Digital Zoom und Autofocus, ein Media Player und Radioempfang. Der Preis liegt wie oben bereits erwähnt bei 44 € mit der BASE Web Edition.

Wenige Tage nach der Bestellung erhielt ich dann ein Paket, welches das originalverpackte Nokia 6303 und die entsprechenden Unterlagen enthielt. Im Lieferumfang des Handys enthalten war sämtliches Zubehör – ebenfalls säuberlichst verpackt. Am Handy selbst waren weder äußerlich noch aus technischer Sicht irgendwelche Mängel oder Gebrauchsspuren festzustellen. Nachdem die SIM-Karte eingelegt und der PIN eingegeben wurde, ist die SIM-Karte aktiviert und das Handy voll einsatzfähig. Einfacher geht’s nicht!

Bedenkt man, wie vielen Handy(s) heute allein in Deutschland in Verwendung sind und wie viele täglich neu gekauft bzw. ausgemustert werden, ist die Aktion von BASE durchaus begrüßenswert. Ein gebrauchtes Auto zu kaufen, ist schon seit Jahren vollkommen üblich, wieso also nicht auch der Kauf von gebrauchten Mobiltelefonen?

[Trigami-Review]

Bereits im März diesen Jahres habe ich über das Unternehmen Zweibrüder, welches inzwischen Weltführer im LED-Metalllampenbereich ist, und die LED LENSER T7 berichtet, die sowohl durch ihre erstklassige Leistung, als auch durch ihre ausgezeichnete Verarbeitung überzeugt hat. Heute präsentiere ich euch zwei weitere Modelle aus dem Hause Zweibrüder, diesmal aus der M-Pocket Series.

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LED LENSER M1

Als Grundlage der M-Pocket Serie dient ein computeroptimierter Microcontroller, der verschiedene Lichtprogramme ermöglicht – und das mit nur einer Taste. Dazu kommt noch die innovative Smart Light Technology, wodurch  LED-Taschenlampen geschaffen wurden, die nicht nur klein und leistungsstark sind, sondern auch noch energiesparend.

Angetrieben wird die LED LENSER M1 von einer CR123 Lithium Batterie, die eine Helligkeit von bis zu 155 Lumen ermöglicht. Knappe 10 cm ist die M1 lang und knappe 78 g (inklusive Batterie) schwer, wodurch sie sich durchaus als ständiger Begleiter eignet. Dies macht auch Sinn, da sie unter anderem über einen Verteidigungsmodus mit Stroboskop verfügt – Angreifer haben im Dunkeln somit keine Chance. Ferner stehen ein Modus mit voller Lichtleistung, aber auch ein Sparmodus mit gedimmtem Lichtstrahl zur Verfügung. Dank Speed Focus lässt sich der Lichtstrahl binnen einer Sekunde mit einer Hand auf jedes beliebige Ziel fokusieren.

Um die Langlebigkeit der M1 sicherzustellen, ist diese mit Smart LED Protection ausgestattet. Dieser Überhitzungsschutz reduziert die Helligkeit der Lampe automatisch nach einigen Minuten und verhindert so, dass die LED-Lampe zu heiß wird. Hardvergoldtete Kontakte und ein Gehäuse, welches vor Spritzwasser schützt, runden die die LED LENSER M1 ab.

Praxistest

In der Praxis kann die LED LENSER M1 überzeugen. Bereits die Verpackung wirkt äusserst hochwertig und auch der Inhalt enttäuscht nicht: zusätzlich zur  LED-Taschenlampe und der passenden Batterie, gibt es einen Tragegurt und ein stylisches Etui. Bereits beim ersten in der Hand halten wirkt die M1 äusserst hochwertig, was sich spätestens dann bemerkbar macht, wenn man sie Extremsituationen aussetzt (Stürze aus größeren Höhen, Kontakt mit Wasser) und sie diese unbeschadet übersteht.

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Zweibrüder liefert eine Bedienungsanleitung in Form einer Smart Card mit, welche nicht größer als eine Kreditkarte ist, auf der die wichtigsten Funktionen kurz erläutert sind. In meinen Augen nicht wirklich nötig, da die Bedienung recht intuitiv erfolgt. Die Leuchtleistung beeindruckt mich immer wieder aufs neue, denn obwohl die M1, eher zu den kleineren Modellen von Zweibrüder gehört, hat sie eine gigantische Leuchtkraft. Für Tätigkeiten im Haus (Lesen, bei Nacht etwas suchen) reicht bereits der gedimmte Modus, während die volle Leuchtleistung durchaus für Suchaktionen im Wald ausreichend sein dürfte.

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Wie bereits in meinem letzten Test kann ich LED LENSER nur jedem empfehlen, dem Qualität wichtig ist. Persönlich würde ich bei der M-Pocket Series zur M1 greifen, da diese leistungsstärker und etwas kürzer ist, als die anderen Modelle dieser Serie. Bei Rückfragen steht euch die Kommentarfunktion von m4gic.net zu jeder Zeit offen. Alternativ könnt ihr auch bei der Community von LED LENSER reinschauen.

[Trigami-Review]

Schon längere Zeit war ich auf der Suche nach einer Taschenlampe, die relativ klein und leicht ist, über eine große Reichweite verfügt, aber zugleich auch energiesparsam arbeitet. Fündig wurde ich nun im LED Lenser T7 von zweibrüder. In den vergangenen Wochen hatte ich ausgiebig Zeit und Möglichkeit das Gerät zu testen. Im Folgenden will ich euch nun kurz die wichtigsten Eigenschaften des LED Lenser T7 aufzeigen und im Anschluss meinen eigenen Erfahrungsbericht zu der Taschenlampe von zweibrüder vorstellen.

Die LED Lenser T7 gehört zur so genannten Tactical Serie von zweibrüder. Tactical bedeutet in diesem Fall, dass die T7 auch unter aussergewöhnlichem Umständen noch voll einsatzfähig bleibt: Stürze aus einer Höhe von 3 Meter schaden der Taschenlampe ebensowenig wie stärkere Vibrationen oder Regen. Als Leuchtmittel kommen die legendären, hochwertigen Cree-Chips zum Einsatz, die es auf eine Helligkeit von bis zu 170 Lumen (Leuchtweite: 170 m) bringen und das bei einer Länge von nur 136,5 mm und einem Gewicht von 198 g. Mit nur 4 handelsüblichen AAA-Batterien erreicht die T7 eine Leuchtdauer von 120 Stunden.

Nun aber genug der Theorie und ab in die Praxis. Schon beim Auspacken der LED Lenser T7 viel mir die vergleichsweise hochwertige Verpackung ins Auge. Wie beim Kauf einer teuren Uhr öffnete die Schatulle und fand an der Oberseite direkt eine Kurzanleitung zur T7. Unter der Taschenlampe befanden sich die passenden Batterien, eine Trageschlaufe und eine hochwertiges Etui mit einem Karabiner. Nachdem ich die Batterien eingelegt hatte, ging es direkt in den Praxistest und ich war beeindruckt. Die Helligkeit des Cree-Chips ist wirklich unglaublich und der Slogan „macht die Nacht zum Tag“ ist keinesfalls übertrieben. Die Fokussierung erfolgt über das „Speed Focus“- Schiebesystem,  welches sowohl einen intensiven, geradlinigen Lichtstrahl, als auch eine weiträumige Ausleuchtung möglich macht. Mit der als Zubehör erhältlichen Halterung eignet sich die LED Lenser T7 somit auch ideal als Licht für das Fahrrad oder andere sportliche Aktivitäten. Besonders hervorheben möchte ich das 3-Stufen-Schaltsystem „Dynamic Switch“ mit dem das Gerät ausgestattet ist. Dies ist deshalb wichtig, da die Lampe mit voller Leuchtkraft für manche Aufgaben einfach zu stark ist. Dynamic Switch ermöglicht es nun, die T7 in einem zweiten, schwächeren Modus zu betreiben, bei dem die Leuchtkraft zwar geringer, aber immer noch ausreichend für die meisten Tätigkeiten ist.

Ich persönlich war mit der LED Lenser T7 von zweibrüder in jeder Hinsicht zufrieden. Die Verarbeitung genügt höchsten Qualitätsansprüchen und auch die Funktionalität lässt keine Wünsche offen. Mit runden 65 € ist die T7 zwar kein Schnäppchen, aber wie überall hat Qualität eben ihren Preis.

Endlich… Nach fast einem halben Jahr rum überlegen habe ich mir meine langersehnte Kaffeemaschine gegönnt. Die Wahl zwischen Vollautomat und Padmaschine fiel auf Grund des Preisunterschiedes relativ einfach. Allerdings gibt es inzwischen eben nicht mehr nur Senseo sondern auch Tassimo, Dolce Gusto und was weis ich nicht noch alles. Die Meinungen über jedes dieser Geräte gehen weit auseinander, wohl auch weil es im Endeffekt hauptsächlich Geschmackssache ist. Ich habe mich nun für die nagelneue Bosch TAS4011 TASSIMO entschieden, zu der es noch fast gar keine Tests und Meinungen gibt, und ich muss sagen ich bin begeistert. Klar, die Pads sind nicht gerade günstig aber dafür ist der Geschmack 1a, egal ob Latte, Cappucino oder normaler Kaffee. Weiterhin braucht das Gerät keine Vorlaufzeit, einfach einschalten und los legen. Bin ich froh, dass ich keinen „Wasserkocherkaffee“ mehr trinken muss ;)

Seit Freitag hab ich ja nun endlich mein iPhone. Pünktlich halb 10 hat der T-Punkt in Heidelberg seine Pforten geöffnet und die ersten Leute haben sich ihr iPhone geholt. T-Mobile hatte natürlich ein riesen Drumherum, extra Mitarbeiter etc. und bis auf die Tatsache, dass man bis zu einer Stunde auf die Freischaltung warten musste lief eigentlich alles ganz cool ab. Schade fand ich, dass ich meine Rufnummer nicht auf den neuen Vertrag übertragen konnte und mir so das „hey leute hab ne neue nummer“ ersparen hätte können.
Aber nun gut was solls. Danach erst mal das Gerät im iTunes aktiviert und los konnte es gehen. Die Synchronisation mit meinem Macbook lief wie zu erwarten problemlos ab und so konnte ich auch relativ schnell Coverflow etc. testen. Das Gerät verspricht wirklich nicht zu viel, denn das Touchscreen ist wirklich ein Meilenstein im Vergleich zu meinem HTC Touch. Das Surfen im Internet mit EDGE ist auch einfach nur geil, denn die einfache Bedienung und die Geschwindigkeit von EDGE machen das mobile Surfen wirklich zum Verknügen. Ich bin wirklich mal gespannt auf wie viel MB ich Monat kommen werde, immoment hab ich seit Freitag 40 MB Datenvolumen verbraucht, was aber wohl auch auf die anfänglichen Spielerein zurückzuführen ist ;)
Wie gesagt, das Gerät an sich entspricht vollends meine Erwartungen und ist jeden Euro wert, aber natürlich muss es wie immer auch Kritikpunkte geben:

– ohne das iPhone zu hacken und damit einen Garantieverlust zu riskieren ist man doch sehr eingeschränkt was den Handlungsspielraum im Betriebssystem angeht, gerade im Vergleich zu Windows Mobile Geräten

– eng damit zusammen hängt die Tatsache, dass es immoment noch so gut wie unmöglich ist externe Programme wie etwa Apollo (Messenger) zu installieren, was ich persönlich schade finde. Ich hoffe das mit der Veröffentlichung des SDK das Ganze behoben wird

– Es ist bisher nicht möglich Texte zu markieren oder zu kopieren, was gerade beim Schreiben von E-Mails nervig sein kann

 

Das sollts im Großen und Ganzen auch gewesen sein. Aber welches Gerät ist schon perfekt? ;) Hat sonst noch jemand Erfahrungen mit dem Gerät gemacht egal ob positiv oder negativ? Ich mein 10.000 verkaufte Geräte am ersten Tag ist ja kein so schlechter Schnitt ;)

Update: Da ich gerade bei golem.de einen Bericht gelesen habe, in dem die Tastatur des iPhones kritisiert wurde, will ich das an diese Stelle widerlegen. Ich persönlich komme sehr gut mit der Softwaretastatur zu recht und finde man kann damit wesentlich besser und schneller tippen als auf normalen Tastaturen vorallem wenn man sich erst an die Autokorrektur gewöhnt hat. Man muss halt nicht erst irgendeine Tastatur „ausfahren“ wie bei vielen HTC Modellen um schnell tippen zu können.