Bereits im Januar habe ich angekündigt, dass ich das Samsung Galaxy Nexus für eine längere Zeit testen werde – vor allem dessen Alltagstauglichkeit. Einen Monat hat mich das Android-Smartphone nun zusammen mit dem iPhone 4S durch London begleitet. Heute nun der abschließende Erfahrungsbericht.

Bevor es losgeht ein Dankeschön an das Team von getgoods.de für das Samsung Galaxy Nexus, das mir diesen Praxistest überhaupt erst ermöglicht hat. Wie ihr bereits dem Teaser entnehmen könnt, soll es hier heute nicht um darum gehen, jedes technische Feature bis ins kleinste Detail hinein zu beleuchten, denn dazu finden sich schon tausendfach Berichte im Netz. Mir geht es vielmehr darum, auf den praktischen Nutzen eines Android-Smartphones mit 4,65 Zoll Display einzugehen, denn genau darauf beziehen sich sehr viele Fragen, die mir in den vergangenen Wochen gestellt wurden.

Das Äußere des Samsung Galaxy Nexus erscheint auf den ersten Blick recht schlicht und die Tatsache, dass die sonst physischen Android-typischen Tasten erst beim Einschalten als virtuelle Tasten erscheinen, lässt die Oberfläche optisch zu einer Einheit verschmelzen. Mit was ich mich absolut gar nicht anfreunden kann – und das gilt gleichermaßen für andere Modelle der Galaxy-Reihe – ist die Akkuabdeckung. Diese sieht zwar gut aus, ist aber schlichtweg unpraktisch beim Öffnen und Schließen. Gerade wenn man ab und an die SIM-Karte wechselt, treibt einem der Mechanismus zur Verzweiflung.

Wenden wir uns nun der Akkulaufzeit zu, die gerade bei High-End-Smartphones eine wichtige Rolle spielt. Ich bin der Meinung, dass Samsung hier gute Arbeit geleistet hat. Das heißt für mich: man kommt mit einer Akkuladung, aktiviertem WiFi, 3G und 60 % Displayhelligkeit gerade so durch den Tag. Man darf sich hier keinen Illusionen hingeben und genau das passiert so oft, wenn Leute auf mich zukommen und nostalgisch über ihr Nokia 3330 sprechen, das doch fast eine Woche mit einer Akkuladung ausgekommen ist. Beim Samsung Galaxy Nexus findet sich ein Super AMOLED-Display mit 4,65 Zoll und ein 1,2-GHz Dual-Core-Prozessor. All das will erst einmal mit Energie versorgt werden. Dabei muss man ganz klar sagen: der größte Akkukiller ist das Display. Wer hier auf volle Helligkeit setzt und dann auch noch einen Film schaut oder längere Zeit das Internet unsicher macht, der wird sich bereits nach einem halben Tag mit Rauchzeichen oder Brieftauben verständigen müssen. Hier gilt es Kompromisse zu finden. Das gilt übrigens für jedes Smartphone, egal welcher Couleur. Von der Vorstellung, mit einer Akkuladung mehrere Tage auszukommen, muss man sich verabschieden – oder das Smartphone daheim liegen lassen.

Nun der wichtigste Punkt: die Größe. 67,94 x 135,5 x 8,94 mm – das sind die offiziellen Maße des Samsung Galaxy Nexus. Auch während meiner Zeit in London wurde ich ab und an mit der Frage konfrontiert, ob 4,65 Zoll denn nicht zu groß und im Alltag eher unpraktisch sind – gerade wenn mein iPhone 4S neben dem Nexus lag. Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das großzügige Display hat ohne Frage seine Vorteile, gerade wenn man mit dem Smartphone arbeitet, E-Mails schreibt und viel im Internet unterwegs ist. Der Nachteil der sich daraus ergibt, nämlich die vergleichsweise riesigen Maße des Smartphones, stellt für viele vielleicht gar keinen Nachteil dar. Mir persönlich ist das Galaxy Nexus zu groß, denn gerade in der Hosentasche stört es teilweise schon sehr, aber das ist rein subjektiv. Ich gebe euch an dieser Stellung die Empfehlung, die ich den Leuten sonst auch gebe: schaut euch das Gerät im Laden an, probiert es aus und macht euch selbst ein Bild. Man sollte nie ein Smartphone kaufen, das man zuvor nur auf Bildern gesehen hat. Und vor allem: was macht ihr mit eurem Smartphone? Für SMS und Facebook bedarf es keinen 4,65 Zoll.

Abschließend noch ein paar Worte zu Google Android. Im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Smartphones kommt das Samsung Galaxy Nexus stets mit der neuesten Version von Google Android daher, in diesem Fall Ice Cream Sandwich. Genau das ist auch der Grund, warum ich jedem, der über den Kauf eines Android-Smartphones nachdenkt, das Galaxy Nexus uneingeschränkt empfehlen kann. Die Zugehörigkeit zur Nexus-Reihe stellt sicher, dass zumindest in den kommenden 1,5 Jahren die jeweiligen Updates zeitnah auf eurem Smartphone eintreffen sollten. Diesen Luxus gibt es sonst nirgends. Die Hersteller und Google überschlagen sich zwar mit Versprechen, dass Updates künftig wesentlich schneller und zuverlässiger bereit gestellt werden sollen, geändert hat sich allerdings nichts. Im Gegenteil. Wer im Oktober 2011 ein Android-Smartphone gekauft hat, muss bei einigen Herstellern bis August 2012 warten um Ice Cream Sandwich zu bekommen. In meinen Augen niemandem zumutbar. Und ja, mir ist bewusst, dass es auch andere Wege gibt, um an ein Update zukommen, aber die meisten Nutzer möchten ihr Android-Smartphone nicht rooten und einen Garantieverlust in Kauf nehmen.

Damit bin ich auch schon am Ende angelangt. Bei GetGoods.de gibt es das Samsung Galaxy Nexus derzeit für 499 Euro, ein angemessener Preis, für ein gelungenes Smartphone. Wer Spaß an Google Android hat und Wert auf ein großes und erstklassiges Display legt, der wird das Galaxy Nexus lieben.

Anmerkung: die schwarze Version gibt es bereit fürs 418 Euro! Danke an die Kommentatoren für den Hinweis!

Es gibt viele Soundsysteme für die iDevices von Apple. Die Preise reichen hier von 50 bis zu mehreren hundert Euro. Da ich bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen mit Teufel gemacht habe, habe ich mir das noch relativ neue iTeufel Magnum zukommen lassen. Dieses Soundsystem, das in der oberen Liga spielt, bietet aber weitaus mehr als nur die einfache Wiedergabe über ein iPhone/iPod Touch. Neben einem UKW-Empfänger und einer Weckfunktion ist auch ein Bluetooth-Modul integriert. Somit hat man auch die Möglichkeit, ein beliebiges Bluetooth-Gerät mit dem System zu verbinden und zu nutzen. Des Weiteren ist natürlich auch ein AUX-Eingang mit an Board, damit man auch mal ein Gerät anschließen kann, das über keinen Dock-Connector verfügt.

Ich finde das kabellose Übertragen von Musik sehr praktisch, denn irgendwie ist es viel angenehmer, wenn man nebenbei auch noch auf dem Smartphone Mails lesen, SMS schreiben oder sonst etwas machen kann, als wenn es die ganze Zeit nur in der Dockingstation steht. Einen Nachteil hat die Bluetoothübertragung: sie ist zum einen auf eine gewisse Distanz beschränkt und zum anderen zieht die Bluetoothfunktion den Akku relativ schnell leer. Dennoch finde ich diese Funktion praktisch, zumal auch die Qualität nicht unter der Funkverbindung leidet. Somit ist die Möglichkeit der kabellosen Übertragung auf jeden Fall ein Pluspunkt! Bei mir ist die Verbindung auch mit einem Unterschied von einer Etage nicht abgerissen. Wenn man sich einmal zu weit entfernt, reißt die Verbindung zwar ab, sie fängt sich aber auch wieder, sobald man wieder nah genug an dem iTeufel ist.

Im Lieferumfang befindet sich neben einer Anleitung und dem Lautsprecher an sich auch noch eine Fernbedienung, leider ist diese suboptimal. Sie ist sehr klein und flach (Checkkartenformat) und wirkt somit auch nicht sonderlich wertig. Aus diesem Grund, passt sie auch überhaupt nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des iTeufel Magnum. Hier sollte Teufel auf jeden Fall nachbessern. Meinetwegen, kann der Lautsprecher dann auch zehn Euro teurer sein.

Neben der Bluetoothfunktion hat der iTeufel Magnum natürlich auch ein Dock, in das sich dank Adaptern fast jedes iPod-Modell einsetzen lässt. Ist hier ein iPod mit Video-Funktion eingesetzt, kann man über den an der Rückseite angebrachten Video-Ausgang das Video

Signal mit einem Cinchkabel abgreifen und beispielsweise an einen Fernseher anschließen und somit die Videos auf dem iPhone auf dem Fernseher schauen und dabei den iTeufel Magnum als Lautsprecher nutzen. Der Klang ist sehr angenehm und man wundert sich, was alles aus diesem kleinen Kasten raus kommt. Das finde ich schon sehr beachtlich, was Teufel hier gebaut hat. Vor allem aber, in welche kleinen Gehäuse die Technik für so einen großen Sound Platz findet. Wie man es bereits von Teufel gewöhnt ist, ist der Klang relativ basslastig, dies lässt sich aber auch einstellen. Meiner Meinung nach, kann man mit dem System auch schon mal einen etwas größeren Raum beschallen, genug Power bietet der iTeufel Magnum auf jeden Fall. Auch bei der Verarbeitung lässt Teufel sich nicht lumpen. Die ist wie gewohnt sehr hochwertig. Dies darf man bei einem Preis von 399€ aber durchaus auch erwarten. Die Klavierlackoptik wirkt edel aber leider zieht sie auch den Staub magisch an. Dies ist aber ein altbekanntes Problem. Des Weiteren findet man auf der Front ein Teufel-Logo, das, wenn der Lautsprecher ausgeschaltet ist, Rot und wenn er eingeschaltet ist Blau leuchtet. Auch das Display, dass oberhalb des Logos angebracht ist, verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung. Hier wird der aktuell gewählte Modus bzw. im Bluetooth-Modus wird das aktuell verbundene Gerät angezeigt.

Auf der Oberseite findet man die wichtigsten Steuerelemente. Darunter sind auch Lauter, Leiser, Ein-/Ausschalter und der Modusknopf. Hier hätte ich mir auch einen Knopf gewünscht, um den Lautsprecher in den pairing-mode zu versetzen, denn dies kann man nur mit der Fernbedienung machen.

Pro:
• Guter Klang
• Sehr gute Verarbeitung

Contra:
• Schlechte Fernbedienung

Fazit:
Alles in allem, richtet sich das iTeufel Magnum an Menschen, die Musik eher nebenher laufen haben. Aber ab und an auch gerne mal etwas lauter hören, denn wenn ich Musik wirklich genießen will, möchte ich sie auch gerne mit Stereo-Ton hören. Dabei ist der Klang aber, wie bei Teufel üblich, auf einem sehr hohen Niveau.

Wie erwartet stellt Apple nun auch ein Software Update auf iOS 5.1 für ältere iOS-Geräte zur Verfügung.  Das Software-Update auf iOS 5.1 kommt Over The Air und steht auf den Apple-Servern für iPhones, iPads und kompatible iPod Touches zum Download bereit. Das Update ist 206MB groß und für die Installation werden 1,3 GB freier Speicherplatz benötigt. Neben den zahlreichen Verbesserungen und Bugfixes wird es Siri in japanischer Sprache geben. Darüber hinaus wurde die Kamera App rundum erneuert, sodass Bilder nun auch vom Fotostream gelöscht werden können.

Welche Neuerungen iOS 5.1 noch liefert, seht Ihr im folgenden Screenshot:

 

Apple gibt auch zum aktuellen Event interessante Fakten und Statistiken bekannt. Erst vor kurzem erreichte der App Store erstaunliche 25 Milliarden App Downloads. Zur Eröffnung und im Laufe des Events nennt Tim Cook zahlreiche Fakten, Daten, Zahlen und Statistiken zu den iOS-Geräten. So hat Apple aktuell insgesamt 315 Millionen iOS-Geräte verkauft. Davon 62 Millionen allein im letzten Quartal. Im App Store befinden sich mittlerweile 585.000 Applikationen für iOS-Geräte und davon 200.000 angepasste Apps für das iPad. Imposante Zahlen die Apple uns da liefert. Mit der Veröffentlichung vom iPad 3 werden die Statistiken noch stärker in die Höhe schießen. Mehr Zahlen nach dem Break.

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Seit einigen Tagen wird bei Apple jeder Download im App Store genauestens mitgezählt. Ziel des Ganzen ist die 25 Milliarden Grenze zu erreichen. Zudem gab es etwas zu gewinnen, nämlich einen App Store Gutschein im Wert von 10.000 US-Dollar. Zur Überraschung aller meldet Apple heute, dass 25 Milliarden Downloads im App Store erreicht wurden.


Damit steht auch in Kürze der Gewinner des App Store Gutscheins im Wert von 10.000 US-Dollar fest. In der Kategorie meistbezahlte App auf dem iPhone ist WhatsApp, während beim iPad Pages die Nase vorne hat. Den ersten Platz der Top 25 Gratis-Apps belegt beim iPhone Facebook und beim iPad Skype.

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HTC hat bereits für den kommenden Mobile World Congress einige noch unbekannte Dinge angekündigt. Gerüchten zufolge wird HTC zahlreiche Smartphones vorstellen. Nun hat ein italienischer Onlineshop die Katze aus dem Sack gelassen. Dabei wurden Bilder, Spezifikation und Preise zu den beiden neuen Smartphones HTC One X und One S veröffentlicht. So soll das HTC One X 699,- Euro und das HTC One S 599,- Euro kosten.

Beide Smartphones laufen mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich und besitzen einen 4,7 Zoll Display. Das One X hat eine 1280 x 720 Pixel HD-Auflösung  und das One S qHD-Auflösung mit 540 x 960 Pixeln. Des Weiteren verfügt das One X über einen 1GHz starken Quad-Core-Prozessor, während das One S nur einen 1GHz Dual-Core Prozessor aufweist.

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Sony begann als erster Hersteller offiziell die Update-Termine von seinen Smartphones für Android 4.0 aka Ice Cream Sandwich bekanntzugeben. Während viele Otto Normalverbraucher auf das Update warten müssen, haben erfahrene User und Entwickler schon jetzt freien Zugang auf die von Sony veröffentlichte Beta-Version. Die Beta-Version von Ice Cream Sandwich ist für die Modelle Xperia arc S, Xperia neo V und Xperia ray verfügbar.

Wer Interesse an der Beta gefunden hat, kann sich auf der offiziellen Sony-Website die Anleitung und die entsprechenden Daten herunterladen. Die Installation der ROMs geschieht auf eigene Gefahr. Das Demo Video von der ICS Beta Rom macht auf mich einen sehr guten Eindruck und verspricht viel auf die finale Version von der modifizierten Xperia-ICS Rom, die Ende März/Anfang April 2012 offiziell veröffentlicht wird.

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iMessage und WhatsApp haben bei mir mittlerweile fast komplett die gute alte SMS ersetzt. Nun hat sich ein Apple-Sprecher mit einigen Zahlen zu Wort gemeldet. Seit dem 12. Oktober haben sich rund 100 Millionen Nutzer registriert. In dem selben Zeitraum wurden ca. 26 Milliarden(!) Nachrichten versendet. Diese Zahlen zeigen wieder einmal, wie weit die iDevices mittlerweile verbreitet sind. Des weiteren wurde auch gesagt, dass in einer Sekunde ca. 2300 Nachrichten versendet werden. Tendenz steigend!

Benutzt ihr iMessage? Hat es bei euch schon die gute alte SMS abgelöst?

Weit verbreiteter Mythos: Manuelles Beenden der Apps in der Multitasking Leiste unter iOS soll sich tatsächlich im Alltag bemerkbar machen. Doch das ist eigentlich falsch, wie Fraser Speirs in einem sechzehnminütigen Video ausführlich erklärt. Nur in besonderen Fällen, wenn eine App z.B. im Hintergrund weiterläuft oder immer abstürzt, kann es hilfreich sein die App in der Multitasking Leiste zu beenden. Das manuelle Beenden kann man sich im Alltag daher getrost sparen.

Auch die wundersame Home-Button Kalibrierung bringt nichts, zumindest nicht von der Software Seite. Durch das lange Drücken kann eventuell ein Wackelkontakt des Home-Buttons für kurze Zeit behoben werden, doch auf lange Sicht wird auch das nicht lange helfen. Grant Paul oder auch bekannt als @chpwn kam zu folgendem Ergebnis: „It’s complete bullshit“.

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Apple hat soeben auf der offiziellen Website erstmals das neue Mac-Betriebssystem Mountain Lion vorgestellt. Um Mitternacht hat Apple eine spezielle Seite für das neue Mountain Lion Online gestellt. Wie der Name schon unschwer erkennen lässt, ist Mountain Lion kein direkter Nachfolger von Lion, es treibt den Löwen eher in die Berge. Im Klartext bringt Apple mit Mountain Lion zahlreiche neue Feature für das Mac-Betriebssystem raus. Darüber hinaus bietet Apple auch schon ein Developer Preview des neuen Mac OS X Mountain Lion an.

Zu den neuen und verbesserten Features gehören: iCloud, Messages, Reminders, Notes, Notification Center, Share Sheets, integriertes Twitter, Game Center, AirPlay Mirroring und Gatekeeper. Die einzelnen Features werden auf der Apple-Website nochmals ausführlich erklärt.  Im Grunde genommen, übernimmt das neue Mac OS X zahlreiche Features von iOS. Beispielhaft dafür sind das Notification Center, Messages und Reminder.

 

Wenn Mac OS X Mountain Lion Euer Interesse geweckt hat, könnt Ihr schon die Messages-Beta kostenlos herunterladen.  Mit Messages bringt Apple iMessages auf den Mac – so wie wir es von iOS 5 auf dem iPhone, iPod und iPad kennen.

Mountain Lion hinterlässt bei mir bisher einen sehr guten Eindruck. Einen noch besseren Einblick zu Mac OS X Mountain Lion liefert die folgende Videotour.