Seit knapp zwei Jahren im App Store sorgt das digitale und persönliche Magazin Flipboard immer wieder für Aufsehen. Erst kürzlich gesellte sich zur iOS App der Android Bruder. Flipboard will mehr als eine normalte alltägliche Zeitung sein und wird mit Inhalten durch RSS-Feeds und von sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook befüllt.

Das Design von Flipboard überzeugt auf ganzer Linie und wirkt frisch, modern und aufgeräumt. Um sich einzelne Artikel zum späteren Lesen zu markieren stehen Instapaper und Readability zur Verfügung.

Neben Twitter und Facebook lässt sich auch der eigene Google+ und YouTube Account in der App hinterlegen um neue Informationen zu lesen und Videos anschauen zu können. So können die Aktivitäten und Meldungen aus dem Freundeskreis im Magazin Format gelesen werden.

Aus Flipboard lassen sich natürlich auch Bewertungen, Status-Updates und Kommentare posten. Auch Instagram Fotos und SoundCloud Musik werden bei Bedarf von Flipboard hübsch aufbereitet. Seit dem letzten Update spricht die App auch Deutsch und bietet nun deutsche Quellen zum lesen an.

In der App finden sich weiterhin viele andere Content Empfehlungen für Länder wie Niederlande, Italien, Spanien und Korea. Flipboard ist im App Store für das iPhone und iPad und für Android Geräte bei Google Play kostenlos erhältlich.

Rollt Apple die Maps Anwendung in iOS 6 mit einem eigenen Kartendienst auf?

Schon seit längerer Zeit kursieren immer wieder Gerüchte, dass Apple in iOS 6 erstmals nicht mehr auf Google Maps in der Karten Anwendung setzen könnte. Apple soll angeblich OpenStreetMap oder sogar einen eigenen Kartendienst nutzen. Schon auf der WWDC 2012 nächsten Monat soll Apple die neue Karten Anwendung vorstellen. In iPhoto für iOS nutzt Apple seit Anfang diesen Jahres bereits OpenStreetMap statt Google Maps.

Das Apple schon seit längerer Zeit an einem eigenem Kartendienst werkelt zeigten in der Vergangenheit bereits Vorfälle wie die Diskussion um die Ortungsdaten und die Übernahmen von Firmen wie Placebase, C3 Technologies und Poly9. Wie 9to5Mac berichtet, soll die neue Apple Anwendung viel schneller, sauberer und zuverlässiger sein. Ein neuer 3D-Modus soll für „wunderschöne realistische Grafiken auf Basis von freigegebenen Raketen-Zielalgorithmen“ sorgen so 9to5Mac. Es ist durchaus denkbar, dass Apple auf der World Wide Developer Conference nächsten Monat einen ersten Blick auf die neue Anwendung gewährt. (weiterlesen …)

media markt itunes rabatt

Wem gerade das Guthaben für iTunes & dem AppStore ausgegangen ist, kann bis einschließlich Samstag den 12.05 bei teilnehmenden Media Markt Geschäften eine Apple iTunes & AppStore Karte im Wert von 50,- Euro für nur 40,- Euro kaufen - das sind ordentliche 20 Prozent. Das Guthaben kann für Musik, Videos, Apps, Spiele, Bücher u.v.m. ausgegeben werden. Natürlich muss es keine iOS-Software sein, es kann auch Software aus dem Mac App Store sein. An dieser Stelle mal ein großes Lob an Media Markt für die tolle Aktion, aber auch die einfache “Bezahlweise” von Apple. Dagegen ist es bei Android für Otto Normalverbraucher wesentlich komplizierter das eigene Guthaben aufzuladen als mit AppStore & iTunes Karten.

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samsung galaxy s3

Samsung hat nun offiziell das neue Galaxy S3 vorgestellt. In den vergangenen Wochen gab es immer mehr Gerüchte zum Galaxy S3 und sogar angebliche Bilder wurden geleakt. Samsung kündigte schließlich an, das Galaxy S3 in London vorzustellen. Sofort sticht einem das neue Design des Flaggschiffs ins Auge. Auch Android hat sich beim Galaxy S3 gewandelt. Samsung zufolge hat man sich mehr auf den “Menschen konzentriert, die Elemente Wind, Wasser und Licht spielen alle eine wichtige Rolle bei der Haptik und Ergonomie”.

Grundsätzlich zeichnet sich das Galaxy S3 durch einen 4,8 Zoll Super AMOLED HD Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel und dem 1,4 GHz starken Exynos 4412 Quad-Core-CPU. Es wird das Galaxy S3 in drei Speichergrößen geben. Zu Anfang stehen die Speichergrößen 16GB und 32GB zur Verfügung, während 64GB nachfolgen werden. Installiert ist Android 4.0 Ice Cream Sandwich mit Samsungs hauseigenem TouchWiz User Interface. Wirklich interessant dabei sind die neuen “Natur-Themes”, die bisher einen guten Eindruck machen.

Darüber hinaus kann das neue Flaggschiff die Gestik und Stimme seiner Nutzer erkennen und sich dem individuellen Verhalten anpassen. Zudem zeichnet sich das Galaxy S3 durch NFC-Funktion aus mithilfe der Datenaustausch über eine Wifi-Direct-Verbindung zwischen zwei Geräten stattfinden kann.

Das Samsung Galaxy S3 wird ab dem 29.Mai in Deutschland auf den Markt kommen und in den Farben Pebble Blue und Marble White verfügbar sein. Vor allem die Farben ähneln stark den Farben von Perlmutt in der Natur – weitere Farben werden folgen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 599,- Euro. Erste Werbespots sind bereits auf Youtube zu finden. Mehr zur Spezifikation gibt es nach dem Break.

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Die Idee Smartphones mithilfe einer Uhr zu ergänzen ist nicht neu – bereits Sony Ericsson versuchte es mit Live View. Auf Kickstarter, einer beliebten Platform zum finanzieren von Projekten, sorgt derzeit die Kickstarter Aktion für Pebble für aufsehen. Pebble verbindet sich über Bluetooth mit einem iPhone oder Android Smartphone und kann dann verschiedene Daten, wie z.B. einen Kilometerzähler oder eine Uhr, anzeigen. Doch Pebble kann auch umgekehrt das Smartphone z.B. bei der iTunes-Wiedergabe steuern.

Das Display setzt auf eInk Technologie und besitzt eine Auflösung von 144×168 Bildpunkten. Der Hersteller stellt außerdem ein SDK bereit, damit Entwickler eigene Apps für die Uhr schreiben und im Pebble Store vertreiben können. Auf Kickstarter werden noch 29 Tage lang  Spenden für das Projekt gesammelt. Die ursprünglich geforderten 100.000 US-Dollar wurden mit über 5 Millionen US-Dollar weit übertroffen.

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Sony-Ericsson-Ice-cream-sandwich

Es gibt gute Neuigkeiten zum Android 4.0 Ice Cream Sandwich Update für Sony Xperia Smartphones von 2011. Der Sony Xperia Blog kündigt das Update für Mitte April diesen Jahres an.  Die ersten Geräte, die ein Update auf Ice Cream Sandwich erhalten werden sind: das Xperia Arc S, Xperia Neo V, und Xperia Ray. Das Rollout für die ersten Modelle dauert etwa 4 bis 6 Wochen. Danach folgen weitere Modelle: Xperia arc, Xperia PLAY, Xperia neo, Xperia mini, Xperia mini pro, Xperia pro, Xperia active und Sony Ericsson Live mit Walkman. Für diese Geräte startet das Rollout Ende Mai/Anfang Juni. Zu Beginn hat Sony das Update für Ende März/Anfang April 2012 angekündigt – Kunden müssen jedoch eine leichte Verspätung hinnehmen.

Wir haben bereits einige Demos/Betas zu Android 4.0 Ice Cream Sandwich bestaunen können. Das Update wird nicht wie üblich “Over The Air” kommen, sondern muss mithilfe von PC oder Mac installiert werden. Sony verspricht rechtzeitig den Kunden eine Rückmeldung zum Update zu geben, sobald das Rollout in den Startlöchern steht. Neben den nützlichen Funktionen von Ice Cream Sandwich bringt das Update einen Performanceschub und mehr Funktionalität für Xperia Geräte.  Das sind gute Neuigkeiten für Xperia Smartphone Besitzer, denn man muss sein Smartphone glücklicherweise nicht in der Schublade verstauben lassen, um durch einen Neukauf in den Genuss von Ice Cream Sandwich zu kommen.

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Über das Display der kommenden iPhone Generation wurde bereits unzählige Male spekuliert. Einige Kunden wünschen sich ein größeres Display, doch damit würde auch das iPhone in seiner Größe wachsen. The Verge zeigt nun ein vielversprechendes Mockup, wie Apple ein 4 Zoll Display realisieren könnte. Das Seitenverhältnis beträgt dabei 9:5, sodass das iPhone nicht in der Breite, sondern nur in der Höhe “wachsen” muss.

Seit der iPhone Vorstellung im Jahr 2007 hat Apple die Display Größe nicht verändert, eine Änderung ist deshalb wahrscheinlich, zumal andere Hersteller schon seit längerem Smartphones mit 4 Zoll Displays ausliefern. Ein Foren-Nutzer bei The Verge hat dieses Mockup zu einem möglichen 4 Zoll Display entworfen.

Das Seitenverhältnis soll nicht mehr bei 3:2 wie bisher liegen, sondern 9:5 betragen. Damit das Display auch weiterhin ein Retina-Display bleibt, muss das Display mit etwa 300 ppi aufgelöst sein. Bleibt die schmale Seite bei 1,94 Zoll und 640 Pixeln, so müsste die lange Seite auf 3,49 Zoll und 1152 Pixel anwachsen. Damit beträgt die Display-Diagonale 3,99 Zoll und die Auflösung 328 ppi. Im Vergleich zu einem iPhone 4S wächst das Display um rund 20 Prozent. Ob Apple die kommende iPhone Generation überhaupt mit einem 4 Zoll Display ausstattet bleibt abzuwarten. (weiterlesen …)

Hobby-DJ’s werden sich mit Sicherheit über Figure von Propeller freuen, mit der auch Musikanfänger gute Beats mixen können. Über das minimalistische Design lassen sich Drum, Bass und Lead individuell einstellen. Die App glänzt außerdem durch eine einfache Bedienung.

Nachteil: Noch lassen sich Songs nur innerhalb der App mixen und nicht exportieren. Einen ausführlichen Artikel können Interessierte bei The Verge nachlesen. Das Werbevideo des schwedischen Entwicklerteams unterstreicht das gute Gesamtkonzept der App. Die App Figure ist im App Store für 0,79 € erhältlich.

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nexus-back

Bereits im Januar habe ich angekündigt, dass ich das Samsung Galaxy Nexus für eine längere Zeit testen werde – vor allem dessen Alltagstauglichkeit. Einen Monat hat mich das Android-Smartphone nun zusammen mit dem iPhone 4S durch London begleitet. Heute nun der abschließende Erfahrungsbericht.

Bevor es losgeht ein Dankeschön an das Team von getgoods.de für das Samsung Galaxy Nexus, das mir diesen Praxistest überhaupt erst ermöglicht hat. Wie ihr bereits dem Teaser entnehmen könnt, soll es hier heute nicht um darum gehen, jedes technische Feature bis ins kleinste Detail hinein zu beleuchten, denn dazu finden sich schon tausendfach Berichte im Netz. Mir geht es vielmehr darum, auf den praktischen Nutzen eines Android-Smartphones mit 4,65 Zoll Display einzugehen, denn genau darauf beziehen sich sehr viele Fragen, die mir in den vergangenen Wochen gestellt wurden.

Das Äußere des Samsung Galaxy Nexus erscheint auf den ersten Blick recht schlicht und die Tatsache, dass die sonst physischen Android-typischen Tasten erst beim Einschalten als virtuelle Tasten erscheinen, lässt die Oberfläche optisch zu einer Einheit verschmelzen. Mit was ich mich absolut gar nicht anfreunden kann – und das gilt gleichermaßen für andere Modelle der Galaxy-Reihe – ist die Akkuabdeckung. Diese sieht zwar gut aus, ist aber schlichtweg unpraktisch beim Öffnen und Schließen. Gerade wenn man ab und an die SIM-Karte wechselt, treibt einem der Mechanismus zur Verzweiflung.

Wenden wir uns nun der Akkulaufzeit zu, die gerade bei High-End-Smartphones eine wichtige Rolle spielt. Ich bin der Meinung, dass Samsung hier gute Arbeit geleistet hat. Das heißt für mich: man kommt mit einer Akkuladung, aktiviertem WiFi, 3G und 60 % Displayhelligkeit gerade so durch den Tag. Man darf sich hier keinen Illusionen hingeben und genau das passiert so oft, wenn Leute auf mich zukommen und nostalgisch über ihr Nokia 3330 sprechen, das doch fast eine Woche mit einer Akkuladung ausgekommen ist. Beim Samsung Galaxy Nexus findet sich ein Super AMOLED-Display mit 4,65 Zoll und ein 1,2-GHz Dual-Core-Prozessor. All das will erst einmal mit Energie versorgt werden. Dabei muss man ganz klar sagen: der größte Akkukiller ist das Display. Wer hier auf volle Helligkeit setzt und dann auch noch einen Film schaut oder längere Zeit das Internet unsicher macht, der wird sich bereits nach einem halben Tag mit Rauchzeichen oder Brieftauben verständigen müssen. Hier gilt es Kompromisse zu finden. Das gilt übrigens für jedes Smartphone, egal welcher Couleur. Von der Vorstellung, mit einer Akkuladung mehrere Tage auszukommen, muss man sich verabschieden – oder das Smartphone daheim liegen lassen.

Nun der wichtigste Punkt: die Größe. 67,94 x 135,5 x 8,94 mm – das sind die offiziellen Maße des Samsung Galaxy Nexus. Auch während meiner Zeit in London wurde ich ab und an mit der Frage konfrontiert, ob 4,65 Zoll denn nicht zu groß und im Alltag eher unpraktisch sind – gerade wenn mein iPhone 4S neben dem Nexus lag. Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das großzügige Display hat ohne Frage seine Vorteile, gerade wenn man mit dem Smartphone arbeitet, E-Mails schreibt und viel im Internet unterwegs ist. Der Nachteil der sich daraus ergibt, nämlich die vergleichsweise riesigen Maße des Smartphones, stellt für viele vielleicht gar keinen Nachteil dar. Mir persönlich ist das Galaxy Nexus zu groß, denn gerade in der Hosentasche stört es teilweise schon sehr, aber das ist rein subjektiv. Ich gebe euch an dieser Stellung die Empfehlung, die ich den Leuten sonst auch gebe: schaut euch das Gerät im Laden an, probiert es aus und macht euch selbst ein Bild. Man sollte nie ein Smartphone kaufen, das man zuvor nur auf Bildern gesehen hat. Und vor allem: was macht ihr mit eurem Smartphone? Für SMS und Facebook bedarf es keinen 4,65 Zoll.

Abschließend noch ein paar Worte zu Google Android. Im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Smartphones kommt das Samsung Galaxy Nexus stets mit der neuesten Version von Google Android daher, in diesem Fall Ice Cream Sandwich. Genau das ist auch der Grund, warum ich jedem, der über den Kauf eines Android-Smartphones nachdenkt, das Galaxy Nexus uneingeschränkt empfehlen kann. Die Zugehörigkeit zur Nexus-Reihe stellt sicher, dass zumindest in den kommenden 1,5 Jahren die jeweiligen Updates zeitnah auf eurem Smartphone eintreffen sollten. Diesen Luxus gibt es sonst nirgends. Die Hersteller und Google überschlagen sich zwar mit Versprechen, dass Updates künftig wesentlich schneller und zuverlässiger bereit gestellt werden sollen, geändert hat sich allerdings nichts. Im Gegenteil. Wer im Oktober 2011 ein Android-Smartphone gekauft hat, muss bei einigen Herstellern bis August 2012 warten um Ice Cream Sandwich zu bekommen. In meinen Augen niemandem zumutbar. Und ja, mir ist bewusst, dass es auch andere Wege gibt, um an ein Update zukommen, aber die meisten Nutzer möchten ihr Android-Smartphone nicht rooten und einen Garantieverlust in Kauf nehmen.

Damit bin ich auch schon am Ende angelangt. Bei GetGoods.de gibt es das Samsung Galaxy Nexus derzeit für 499 Euro, ein angemessener Preis, für ein gelungenes Smartphone. Wer Spaß an Google Android hat und Wert auf ein großes und erstklassiges Display legt, der wird das Galaxy Nexus lieben.

Anmerkung: die schwarze Version gibt es bereit fürs 418 Euro! Danke an die Kommentatoren für den Hinweis!

Teufel 1

Es gibt viele Soundsysteme für die iDevices von Apple. Die Preise reichen hier von 50 bis zu mehreren hundert Euro. Da ich bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen mit Teufel gemacht habe, habe ich mir das noch relativ neue iTeufel Magnum zukommen lassen. Dieses Soundsystem, das in der oberen Liga spielt, bietet aber weitaus mehr als nur die einfache Wiedergabe über ein iPhone/iPod Touch. Neben einem UKW-Empfänger und einer Weckfunktion ist auch ein Bluetooth-Modul integriert. Somit hat man auch die Möglichkeit, ein beliebiges Bluetooth-Gerät mit dem System zu verbinden und zu nutzen. Des Weiteren ist natürlich auch ein AUX-Eingang mit an Board, damit man auch mal ein Gerät anschließen kann, das über keinen Dock-Connector verfügt.

Ich finde das kabellose Übertragen von Musik sehr praktisch, denn irgendwie ist es viel angenehmer, wenn man nebenbei auch noch auf dem Smartphone Mails lesen, SMS schreiben oder sonst etwas machen kann, als wenn es die ganze Zeit nur in der Dockingstation steht. Einen Nachteil hat die Bluetoothübertragung: sie ist zum einen auf eine gewisse Distanz beschränkt und zum anderen zieht die Bluetoothfunktion den Akku relativ schnell leer. Dennoch finde ich diese Funktion praktisch, zumal auch die Qualität nicht unter der Funkverbindung leidet. Somit ist die Möglichkeit der kabellosen Übertragung auf jeden Fall ein Pluspunkt! Bei mir ist die Verbindung auch mit einem Unterschied von einer Etage nicht abgerissen. Wenn man sich einmal zu weit entfernt, reißt die Verbindung zwar ab, sie fängt sich aber auch wieder, sobald man wieder nah genug an dem iTeufel ist.

Im Lieferumfang befindet sich neben einer Anleitung und dem Lautsprecher an sich auch noch eine Fernbedienung, leider ist diese suboptimal. Sie ist sehr klein und flach (Checkkartenformat) und wirkt somit auch nicht sonderlich wertig. Aus diesem Grund, passt sie auch überhaupt nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des iTeufel Magnum. Hier sollte Teufel auf jeden Fall nachbessern. Meinetwegen, kann der Lautsprecher dann auch zehn Euro teurer sein.

Neben der Bluetoothfunktion hat der iTeufel Magnum natürlich auch ein Dock, in das sich dank Adaptern fast jedes iPod-Modell einsetzen lässt. Ist hier ein iPod mit Video-Funktion eingesetzt, kann man über den an der Rückseite angebrachten Video-Ausgang das Video

Signal mit einem Cinchkabel abgreifen und beispielsweise an einen Fernseher anschließen und somit die Videos auf dem iPhone auf dem Fernseher schauen und dabei den iTeufel Magnum als Lautsprecher nutzen. Der Klang ist sehr angenehm und man wundert sich, was alles aus diesem kleinen Kasten raus kommt. Das finde ich schon sehr beachtlich, was Teufel hier gebaut hat. Vor allem aber, in welche kleinen Gehäuse die Technik für so einen großen Sound Platz findet. Wie man es bereits von Teufel gewöhnt ist, ist der Klang relativ basslastig, dies lässt sich aber auch einstellen. Meiner Meinung nach, kann man mit dem System auch schon mal einen etwas größeren Raum beschallen, genug Power bietet der iTeufel Magnum auf jeden Fall. Auch bei der Verarbeitung lässt Teufel sich nicht lumpen. Die ist wie gewohnt sehr hochwertig. Dies darf man bei einem Preis von 399€ aber durchaus auch erwarten. Die Klavierlackoptik wirkt edel aber leider zieht sie auch den Staub magisch an. Dies ist aber ein altbekanntes Problem. Des Weiteren findet man auf der Front ein Teufel-Logo, das, wenn der Lautsprecher ausgeschaltet ist, Rot und wenn er eingeschaltet ist Blau leuchtet. Auch das Display, dass oberhalb des Logos angebracht ist, verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung. Hier wird der aktuell gewählte Modus bzw. im Bluetooth-Modus wird das aktuell verbundene Gerät angezeigt.

Auf der Oberseite findet man die wichtigsten Steuerelemente. Darunter sind auch Lauter, Leiser, Ein-/Ausschalter und der Modusknopf. Hier hätte ich mir auch einen Knopf gewünscht, um den Lautsprecher in den pairing-mode zu versetzen, denn dies kann man nur mit der Fernbedienung machen.

Pro:
• Guter Klang
• Sehr gute Verarbeitung

Contra:
• Schlechte Fernbedienung

Fazit:
Alles in allem, richtet sich das iTeufel Magnum an Menschen, die Musik eher nebenher laufen haben. Aber ab und an auch gerne mal etwas lauter hören, denn wenn ich Musik wirklich genießen will, möchte ich sie auch gerne mit Stereo-Ton hören. Dabei ist der Klang aber, wie bei Teufel üblich, auf einem sehr hohen Niveau.