Gepostet in Announcements, Aus dem Leben, Innovation&Technology | 3 Kommentare
Aus dem Leben: Wieso das StudiVZ der neue beste Freund der Bild ist!
Naja es ist nicht wirklich “Aus dem Leben”, aber da ich als Student natürlich auch im StudiVZ angemeldet bin, erschien es mir doch recht interessant. Dass man dem Datenschutz und StudiVZ allgemein nicht 100% trauen kann ist ja weitestgehend bekannt. So fallen mir immer wieder seltsame Aktionen auf, wie etwa momentan die “Netzwerk-Schnitzeljagd 2008″. Auf den ersten Blick denkt man sich cool, da gibts tolle Preise zu gewinnen. Kaum einer denkt sich etwas bei der zweiten Spielregel “Damit studiVZ-Nutzer auch die Tipps, die auf meinVZ versteckt sind, finden können, müssen sie ihren Account einmalig mit meinVZ verbinden.”, aber im Endeffekt stellt das “Spiel” nur eine ganz billige Tour da, um die User dazuzubringen sich auch im MeinVZ zu registrieren.
Munter wird sich also im MeinVZ, StudiVZ oder SchuelerVZ registriert ohne dabei an eventuelle Konsequenzen zu denken. Natürlich ist das alles erst mal ne tolle Sache, immerhin findet man alte Freunde und kann ihnen neuste Bilder, Geschichten und Interessen mitteilen. Woran nur die wenigsten denken, ist die Tatsache, dass eben nicht nur Freunde Einsicht in das ganze haben. Ich denke in Zukunft wird es gang und gebe sein, dass zukünftige Arbeitgeber zuerst mal Erkundigungen über das StudiVZ einholen bevor sie jemand einstellen. Es passiert ja nun nicht selten, dass irgendwelche Spezialisten sich mit Koks oder Gras ablichten lassen, wieso sollte man solche Leute einstellen?
Genau auf die gleiche Weise arbeitet die Bild Zeitung momentan. In einigen Berichten heißt es nun, dass es für die Bild Zeitung inzwischen vollkommen normal sei, Infos zu bekannt gewordenen Personen über das StudiVZ einzuziehen. Jüngstes Beispiel hierfür ist etwa die CO-Pilotin der Lufthansamaschine die in Hamburg vor kurzem eine Bruchlandung hinlegte. Schnell waren im StudiVZ passende Infos und Bilder zu ihrer Person gefunden. Mit der Schaffung von MeinVZ nimmt alles noch viel größere Dimensionen an, da rein theoretisch in ferner Zukunft fast jeder Bürger, vor allem der jüngeren Generationen, dort auffindbar sein könnte.
Es geht nun nicht darum Panik zu verbreiten, vielmehr will ich nur sagen: schaut darauf was ihr von euch öffentlich macht und was nicht. Wer im Dreck wühlt wird früher oder später immer fündig.
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[via sueddeutsche.de]









Man kann immer wieder nur den Kopf schütteln, wenn man sieht wie sorglos die Leute mit ihren privaten Daten umgehen.
hauptproblem ist wohl eben wie gesagt, dass die meisten sich nicht viel dabei denken. wenn ich meine handynummer irgendwo hinschreib mach ich das aus guten gründen, bin mir aber im klaren, dass diese durchaus missbraucht werden kann zu werbezwecken oder zu was auch immer. soweit denken eben viele nicht. manche haben ja in der “was ich gerade mache”-leiste ihren ganzen tagesablauf.
AM BESTEN SOLLTE DANN AUF DER SEITE STEHEN: ALSO BEI SCHUELERVZ
ACHTUNG: EURE DATEN WERDEN HIER GESPEICHERT:: UND EURE SPÄTEREN ARBEITSGEBER KÖNNEN SICH DANN DAS ALLES BEQUEM ANGUCKEN
IST HALT SO!!!