Fractal Design Define Mini C im Test – M4gic.net Review

März 9th, 2017 | Posted by semiconductor in Hardware | Testberichte
  

Fractal Design hat zur Define Serie weitere Gehäuse hinzugefügt und die Messlatte für gute Gehäuse nach oben verlagert. Mit dem Fractal Design Mini C Gehäuse bietet Fractal Design ein ideales ITX bzw. mATX-Gehäuse für kleinere Mainboards.

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Aussehen und Verarbeitung

Fractal Design orientiert sich hier klassisch dem sauberen und minimalistischen Design. Saubere Kanten und eine matte, schwarze Oberfläche zieren das Gehäuse und werten es sehr auf. Das Gehäuse wirkt somit sehr wertig und bietet alles in kompakten Maßen an. Trotz seines sauberen und stabilen Aussehens bietet es viel Freiraum für Modding und kann sowohl für Office/Büro Umgebungen, als auch für direkte hochwertige Moddingprojekte eingesetzt werden.

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Die vibrationsdämpfenden Beine bieten eine stabile Unterlage für das Gehäuse. Durch die spezielle Beschichtung neigt das Gehäuse allerdings zu fiesen Fingerflecken. Vorsicht ist auch geboten, das Gehäuse richtig anzufassen, denn durch den wechselbaren Staubfilter für das Netzteil kann man es nur an den Seiten anheben.

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Die Front lässt sich auch entfernen und dahinter kommt ein weiterer Staubfilter zum Vorschein. In Sachen präventive Schutzmaßnahmen für ein staubfreies und schallgedämmtes Gehäuse hat sich Fractal Design um alles gekümmert. Zusätzlich ist die abnehmbare Front selbst im Gegensatz zu älteren Gehäusen gedämmt. Das hat uns sehr gefreut.

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Durch das ModuVent™-Design bietet Fractal Design entfernbare Panels an. Am Define Mini C ist das obere Panel entfernbar. Dadurch hat man ultimative Flexiblität in Sachen ordentlichen Airflow. Zusätzlich liefert Fractal Design einen Staubfilter mit Magnetclips an, um das obere freie Panel vor Staub zu schützen.

 

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Selbstverständlich sind die Seitenteile auch schallgedämmt und bieten durch diese Features ein angenehmes Gehäuse. Die integrierten zwei 120mm Lüfter im stilvollen weiß können für den Anfang fast alle Möglichkeiten eines gewünschten Airflows berücksichtigen.

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Kommen wir zum Inneren:

Fractal Design hat viele kleine Öffnungen und eine konvexe Einbauwand integriert. Dadurch liegt das Motherboard etwas tiefer. Durch die zwei größeren Öffnungen auf der Rechten Seite bietet es ausreichend Platz für ein komplexeres Kabelmanagement. Installationen werden um ein vielfaches einfacher. An der Rückseite bieten weitere Öffnungen und die großzügig gehaltenen Spalten genug Platz, um Kabel ordentlich und schön zu verlegen. Kabelbinder liegen außerdem bei.

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Es bietet Platz für bis zu fünf 2,5″ bzw. 3,5″ Laufwerke im hinteren Part sowie direkt auf der Rückseite zusammen. Es können zusätzlich zu den zwei mitgelieferten Lüftern drei weitere Lüfter installiert werden.

Die Installation des Netzteils gestaltet sich einfach und bietet auch ausreichend Raum für länglichere Netzteile. Erdenkbar ist auch eine Wasserkühlung, da der Bereich des Netzteiles teilweise räumlich gut getrennt ist. Hier bietet das Gehäuse viel Flexiblität.

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Fractal Design bietet zwei USB-3.0-Ports, zwei Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, eine Reset- und die ON/OFF-Taste. Die USB-Ports sind wie bereits erwähnt 3.0 und werden öfters mit 2.0 verwechselt da die Ports bei Fractal Design ausnahmsweise nicht blau sind.

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Pro 

  • Schalldämmung und integrierter Staubschutz
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Innovatives Design für Kabelmanagement und Airflow dank ModuVent
  • Gutes Kabelmanagement

 

Contra

  • Keine

 

Fazit

Fractal Design bietet mit dem Define Mini C ein optimiertes Gehäuse und lässt kaum Wünsche offen: Modulares Design und flexible Möglichkeiten wie Airflow, Kabelmanagement, guter Schallschutz und Staubschutz runden es ab. Wir können das Gehäuse nur empfehlen und vergeben deswegen den M4gic Protip und M4gic Performance Award!

M4gic Award Great Performance M4gic ProTip Award

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