Scythe Ninja 4 CPU-Kühler im Test – M4gic.net Review

März 2nd, 2016 | Posted by semiconductor in Allgemein
  

Scythe war und ist ein sehr erfolgreicher Hersteller leistungsstarker Kühlerkonzepte. Hat es Scythe weiterhin drauf? Wir haben die Gelegenheit bekommen, den Scythe Ninja 4 Kühler testen zu dürfen. Hier ist unser Bericht dazu!

IMG_0395

Die Verpackung vom Scythe Ninja 4 ist sehr individuell gehalten und weißt die vielen Features des Kühlers auf. Der Scythe Ninja 4 hat eine massive Bauweise, wie man es von Scythe gewohnt ist und einen speziellen 120mm Lüfter. Von der Draufsicht ähnelt der Kühler einem Shuriken. Dadurch hat Scythe den Kühler sehr originell gehalten. Dank der sechs großen Heatpipes wird die Abwärme sehr gleichmäßig durch den Kühler übertragen.

IMG_0409

Durch die spezielle Bauweise, die in jeder Richtung gleichmäßig verläuft, ist der Airflow sehr flexibel. Dank des mitgelieferten GlideStream 120 PWM Lüfters kann so der Lüfter in alle vier Richtungen installiert werden. 

IMG_0416

Insgesamt lassen sich somit vier Lüfter installieren, was eine Menge Freiheit verschafft. Mitgeliefert werden zwei Drahtpin-Sets, wodurch man von Anfang an maximal zwei Lüfter installieren kann.

IMG_0396

Verarbeitung und Design

IMG_0401

Das Installationskit ist sehr reichhaltig gehalten. Mitgeliefert werden neben der Installationskits für AMD- und Intel-CPUs ein Kreuzschraubendreher und ein GlideStream 120 PWM Lüfter und etwas Wärmeleitpaste.

Uns hat vor allem der gut verarbeitete Schraubendreher positiv überrascht, denn in einigen der letzten Kühlerreviews hatten wir so Schwierigkeiten bei der Installation, da immer sehr lange Schraubendreher benötigt wurden. Hier liefert Scythe das volle Programm und der Installation kann somit nichts im Wege stehen.

Verarbeitungstechnisch ist der Kühler sehr gut gehalten. Es gibt keine unsauberen Kanten und die Finnen sind stabil und machen einen guten Eindruck. Der GlideStream 120 PWM Lüfter ist sehr wertig gehalten und besitzt eine spezielle Oberfläche, um den Airflow zu optimieren und die Lautstärke zu reduzieren.

IMG_0399

Installation

Die Installation gestaltete sich auf Intel-Mainboards relativ einfach, vorausgesetzt man hat bereits das Motherboard im Gehäuse zusammengebaut. Da wir das Mainboard außerhalb des Gehäuses hatten, war somit die Installation relativ einfach. Wenn man nach dem Kühlereinbau noch das Netzteil einbauen muss, kann es tatsächlich relativ schwierig werden, so wie man es bei allen großen Kühlern kennt und gewohnt ist.

12190842_10203545752203411_1713785115480847587_n

Kühlleistung und Lautstärke

Der GlideStream 120 PWM Lüfter erweist eine sehr gute Arbeit und hat ein besonderes Feature, was es so in den anderen einzeln erwerbbaren GlideStream 120 PWM Lüftern nicht gibt: Eine regelbare Lüftergeschwindigkeit in Form eines Switches. Dabei kann zwischen sehr leisem Betriebsmodus gewählt werden und maximaler Lüftergeschwindigkeit. Die maximale Lüftergeschwindigkeit ist auch nicht zu laut und erweist sich im zufriedenstellenden Rahmen.

In Kombination mit dem mächtigen Scythe Ninja 4 kühlt die Kombination eine Intel I7-4790K bei Ambient <22°C, 00% Last problemlos auf unter 45°C bei entsprechender Wärmeleitpaste. Damit bleibt auf jeden Fall etwas Spielraum für Overclocking, wenn man bsp. einen weiteren 120mm Lüfter installieren kann.

IMG_20151116_125654

Pro

  • Sehr gute Kühlleistung
  • Viel Zubehör
  • Installation einfach ohne Netzteileinbau

 

Contra

  • Größe und Gewicht

 

 

Fazit

Scythe präsentiert mit dem Ninja 4 einen mächtigen Kühler, der es in sich hat: Reichhaltiges Zubehör, gute Verarbeitung und vor allem eine sehr gute Kühlleistung. Daher vergeben wir den M4gic Performance Award und M4gic Pro Tip Award!

M4gic Award Great Performance M4gic ProTip Award

Das könnte dich auch interessieren:

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 You can leave a response, or trackback.

2 Responses



Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.