SteelSeries Sensei im Test – meisterhafte Gaming Maus mit 11.400 dpi [Review]

Dezember 4th, 2012 | Posted by j4mil in Hardware | Testberichte
  

Die SteelSeries Sensei gehört zu den erstklassigsten Mäusen, die es zu kriegen gibt. Kann die Sensei dem Namen “Meister” alle Ehre machen und mit seinen Features überzeugen? 

Anfangs schien mir das Design-Konzept der Sensei merkwürdig zu sein. Einmal ausgepackt, strahlt einem die Chrome-Oberfläche entgegen. Auffallend ist das schlichte Retro-Design und das leichte Gewicht der Sensei. Das Herzstück der SteelSeries Sensei ist der 5.700 dpi präzise Laser Sensor, dessen Interpolation auf maximal 11.400 dpi einstellbar ist! SteelSeries ist schon immer einer der führenden Anbieter von professioneller Gaming Hardware gewesen. In der Sensei steckt dementsprechend viel Erfahrung und Professionalität drin! Denn sämtliche Pro-Gamer, die SteelSeries tatkräftig unterstützt haben,  ließen die Sensei zu der Maus werden, die sie heute ist. Das ist auch beim ersten Nutzen spürbar. Die SteelSeries Sensei  kommt ohne viel Schnickschnack daher. Insgesamt weist die Sensei 8 programmierbare Tasten auf und ist in drei Zonen beleuchtet. Der Lieferumfang ist ziemlich nüchtern gehalten. Neben der Maus findet man eine Kurzanleitung, einen SteelSeries Produktkatalog und Aufkleber mit dem Hersteller-Logo.

Individuelle Anpassung

Ein wesentlicher Pluspunkt der SteelSeries Sensei sind die  Möglichkeiten der Individualisierung. Eines der Features ist die Beleuchtung in drei Zonen, die eine riesige Farbauswahl bietet. Zudem verfügt die Sensei über einen internen Speicher, der es ermöglicht, fünf Game-Profile einzuspeichern. Mit der SteelSeries Engine Software hat man vollen Zugang auf die Einstellungen der Maus. Der LCD Display im unteren Bereich der Sensei unterstützt Bitemap, sodass man sein eigenes Logo oder Namen einstellen kann. Wem das noch nicht reicht, der kann die 8 Tasten, nach Belieben programmieren. An dieser Stelle lässt man der Fantasie freien Lauf und kann die Sensei nach seinen eigenen Bedürfnissen mit der SteelSeries Engine, die es auf der Website von SteelSeries zum Download gibt, anpassen.

Daten

  • Abmessungen ca.: 125,5 x 68,3 x 38,7 mm
  • Gewicht ca.: 103 Gramm
  • Beleuchtung mit 13,8 Mio. Farben in 3 Zonen
  • LCD-Display an der Unterseite mit eigener Bitmap Unterstützung
  • Beidseitig nutzbar für Recht- u. Linkshänder
  • faserummanteltes  Kabel – 2 m Länge
  • Plug-&-Play – treiberloses Nutzen
  • Windows – und Mac-Kompatibel
  • Spielerprofile integriert u. individuell programmierbar
  • Fein-Tuning Optionen ( ExactTech): ExactSens, FreeMove, ExactLift, ExactAccel, ExactAim, ExactAccel
Laser
  • Sensor: Avago ADNS-9500
  • 5.700 dpi -  Interpolation maximal 11.400 dpi
  • 32 Bit ARM Prozessor
  • 10,8 Megapixel HD Bildkorrelation
  • 12,000 Frames pro Sekunde
  •  150 Inches pro Sekunde
  • Abfragerate: 125, 250, 500, 1.000 Hz
Tasten
  • Acht einstellbare Tasten
  • 4 Navigationstasten
  • 2 Haupttasten
  • Dpi-Taste zum Umschalten
  • 2-Wege-Mausrad

Verarbeitung

Die Verarbeitung der SteelSeries Sensei ist sehr hochwertig. Mit der Hand findet man einen guten Halt und nirgends findet sich etwas störhaftes – soll heißen, dass die Verarbeitung sauber ist. Ansonsten ist das Mausrad sehr einfach und ohne großen Widerstand rollbar.  Auch der Widerstand der Tasten ist leise und sehr angenehm. Mit gerade einmal 103 Gramm ist die Sensei zudem sehr leicht und lässt sich auf dem Mauspad schnell bewegen. 16% der Unterseite ist vom leistungsfähigen UPE Material bedeckt, das für ein extrem gutes Gleiten sorgt. Nach längerem Nutzen und ständigen Pausen setzt sich leider vereinzelt Schmutz auf der Oberfläche fest, sodass man des öfteren zum Putztuch greifen muss. Das 2 Meter lange Kabel ist ummantelt und sehr widerstandsfähig.

Design

Ein derart minimalistisches Design ist mir selten begegnet. Aber das ist ganz und gar nicht negativ gemeint. Lieber verzichte ich auf Hardware, die mit den Eigenschaften völlig übertreibt. Wichtigstes Augenmerk ist schließlich die Optik und die Haptik. Genau da überzeugt die Sensei. Die mittlere Größe ist ein guter Kompromiss, sodass die Maus weder zu groß, noch zu klein wirkt. Darüber hinaus ist die Sensei sowohl für Rechts-, als auch Linkshänder geeignet. An die linken Seitentasten kommt man sehr gut ran, dafür wird es kniffliger als Rechtshänder, Nutzen aus den rechten Seitentasten zu ziehen. Eine tolle Spielerei, was aber immer dazu gehört, ist die Beleuchtung. Es gibt drei Zonen, die sich individuell in (theoretisch) 16,8 Millionen Farben einstellen lassen.  Zudem begeistert das LCD-Display an der Unterseite mit eigener Bitmap Unterstützung. Der Chrome-Look der Oberfläche ist zeitlos und spiegelt die Umgebung. Dabei ist es Geschmackssache, ob einem das Aussehen gefällt. Die Seitenbereiche der Sensei bieten einen guten Halt, damit man nicht abrutschen kann. Positiv empfinde ich die Gummierung, die nicht angeklebt ist!

Gaming Erfahrung & Eindruck

Die 11.400 dpi konnte ich beim Zocken nicht erreichen. Zugegeben, dass ist auch ein hochgestecktes Ziel. Dabei reichen schon 5700 dpi völlig aus, um bei Gefechten das Ziel nicht zu verfehlen. Wenn man keine großen Hände hat, sitzt die SteelSeries Sensei wirklich perfekt in der Hand und bietet noch genug Freiraum. Soviel sei schon vorweg genommen – die Sensei rockt beim Gamen! Neben der Sensei habe ich auch das QcK mini Mauspad mitgetestet. Dabei habe ich die Sensei auf dem hauseigenen SteelSeries Mauspad genutzt. Das QcK mini ist bekannt für ihre kleines Maß und der präzisen Oberfläche, die bestens mit der Sensei zusammenarbeitet.

Insbesondere bei Shootern, wie Borderlands, sieht man sich schwierigen Herausforderungen entgegen oder Black Ops, wo man schnell sein muss. Fakt ist, dass die Sensei eine Bereicherung für mich war! Kurz und knapp: Die SteelSeries Sensei ermöglicht es einem, genau dorthin zu zielen, wo man es sich vorgenommen hat – präziser geht es kaum noch!

 GALERIE

SteelSeries Sensei Pros

  • + Sexy-Retro Design
  • + Hochwertige Verarbeitung
  • + Links- u. Rechtshänderfreundlich
  • + 8 programmierbare Tasten
  • + Beleuchtung mit 16,8 Mio. Farben
  • + Unterstützt bis zu 11.400 dpi
  • + Interner Profilspeicher
  • + Bitmap Unterstützung
  • + eigene Game-Profile erstellen
  • + ExactTech bzw. Fein-Tuning Optionen

SteelSeries Sensei Cons

  • - Gewicht unveränderbar
  • - Verschmutzung der Tastenoberfläche
  • - hoher Preis

FAZIT

Die SteelSeries Sensei Gaming Maus verdient den Titel “Sensei/Meister” und macht sich alle Ehre! Rundum stimmen bei der Sensei alle wichtigen Eigenschaften, die Gaming Enthusiasten sich wünschen. Unschlagbar ist der verbaute Avago ADNS-9500 mit bis zu 11.400 dpi und die zahlreichen Features, wie “ExactTech”, sowie die individuellen Profile. Besonders gut gelungen, ist das Retro Design und die solide Verarbeitung. Insgesamt überzeugt die Sensei auf ganzer Linie und eignet sich bestens für Nutzer, die grandiose Leistung, ein schlichtes Design und individuell, einstellbare Profile suchen. Wem das Design nicht gefällt, kann sich auf der Website umsehen. Denn SteelSeries bietet auch themenbezogene Peripherien an – neuerdings zu Call of Duty Black Ops II.

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