Apple WWDC: Die Zusammenfassung – Lion/ iCloud/ iOS 5 und mehr

Juni 6th, 2011 | Posted by f4bi4n in Apple | Notebooks | Smartphones
  

Apple zeigte heute zwischen 19 und 20 Uhr die neusten Produkte zum Thema Mac und iOS. Zuerst kam Steve auf die Bühne und präsentierte einige Zahlen. Mittlerweile gibt es 200 Millionen iOS Geräte. Davon 25 Millionen iPads.

 

 

Mac OS X Lion

Danach wurde die kommende Mac OS X Version Lion vorgestellt. Große Überraschungen bleiben aus. Der bekannte Mac App Store wird genau so einzug finden wie das Launchpad und Mission Control. Auch AirDrop und Auto Save scheinen wichtige und hilfreiche Funktionen im Alltag zu sein. Ausführlich werden die neue Features hier erklärt. Mac OS X Lion kann direkt und nur aus dem Mac App Store geladen werden. Es soll noch im Juli verfügbar sein und der Download wird 4 GB groß sein. Anwender müssen außerdem nichts machen, denn Lion wird automatisch installiert. Der Download im Mac App Store soll 23,99 € kosten.

 

iOS 5

Auch iOS 5 wurde in einer Beta präsentiert. Entwickler erhalten noch heute eine iOS 5 Beta um ihre Apps anzupassen. Große Neuerungen sind unter anderem die systemweite Twitter Integration, die sich auch in die Kontakte, Safari, Maps und YouTube App einbindet. Der neue Safari Browser kann Webseiten Inhalte nun auch direkt per Mail versenden. Im Newsstand im App Store werden nun Magazine und Zeitschriften zusammengefasst. Auch ein neues Benachrichtungssystem gibt es. In Mail kann man nun mit einer einfachen Wischgeste immer zum Posteingang gelangen. Es wird nun kein Mac oder PC mehr benötigt, um das iPhone nach dem Kauf zu aktivieren. Es gibt außerdem die neue App iMessage. Ein neuer Messaging-Service, der alle iOS5-Anwender verbindet. Weitere ausführliche Informationen zu iOS 5 findet ihr hier.

 

iCloud

Am spannendsten wurde es als Apple seinen neuen Cloud Dienst namens iCloud vorstellte. Seit letztem Jahr gab es immer wieder Gerüchte um einen Mobile Me Nachfolger und jetzt ist es endlich soweit. Was machen, wenn der Song, den man gerade auf dem iPhone gekauft hat, nicht auf dem Mac ist? Man muss synchronisieren. Damit steht der Mac im Mittelpunkt, nun soll aber die Cloud diesen Mittelpunkt bilden. Alle Daten die in der Cloud liegen werden automatisch auf alle Geräte übertragen.

In MobileMe gab es drei wichtige Dienste: Kontakte, Mail und der Kalender. Alles wurde komplett neu programmiert. iCloud wird nun zu MobileMe und kostet nichts. Neue Kern-Apps neben Kalender, Kontakte und Mail: iBooks, App Store und Backups. Alle Apps liegen in Cloud. Tägliche Backups von gekaufter Musik, gekauften Apps und Books sowie Fotos und Videos, Geräte- und App-Einstellungen werden angefertigt. iWork arbeitet nun mit der neuen Backup-Methode. Gespeicherte Dokumente werden automatisch auf alle Geräte gepushed. Mit iCloud kann man mit verschiedenen Geräten arbeiten und hat immer alles dabei, so das Fazit. Programmierschnittstellen für Entwickler ermöglichen, dass andere Programme die iCloud unterstützen können.

Außerdem gibt es jetzt iTunes auch als Cloud App. Musik ist damit auf allen Geräten verfügbar. Jobs erklärte, dass man Musik nicht hochgeladen werden muss, wenn sie im iTunes Store verfügbar ist. Die Funktion nennt sich „iTunes Match“ und ist für 25 US-Dollar im Jahr in den USA erhältlich. Man erhält 256kbps-Kopien der eigenen Songs. Entscheidet man sich für den Dienst wird die Musik Bibliothek gescannt. Auch Musik, die nicht bei iTunes gekauft wurde sondern nur importiert wurde ist dann in der iCloud verfügbar, wenn der Titel auch in iTunes verfügbar ist. Dort gibt es mittlerweile 18 Millionen Titel und damit eine große Auswahl. Weitere Infos findet ihr auf der Apple Webseite.

Quelle: Engadget

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